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    Once upon a crime ... : an analysis of the use of quoting frames to create the story of the trial through intertextuality and voice

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    Die vorliegende Dissertation untersucht die Praxis des Zitierens in Gerichtsverhandlungen und konzentriert sich dabei auf ihre Rolle bei der Gestaltung von Erzählungen im Gerichtssaal, beim Aufbau von Glaubwürdigkeit und bei der Strukturierung von Überzeugungsarbeit. Aufbauend auf Copes (2020) Typologie von Zitierrahmen in Nachrichtendiskursen wird in dieser Arbeit eine korpusbasierte kritische Diskursanalyse dreier hochkarätiger Prozesse durchgeführt: des Prozesses State of Wisconsin gegen Kyle Rittenhouse, des Prozesses State of Minnesota gegen Derek Michael Chauvin und des Prozesses John C. Depp, II gegen Amber Laura Heard. Durch die Definition von Zitierrahmen, die aus einer Quelle, einem zitierenden Verb in der Vergangenheitsform und einer zitierten Äußerung bestehen, bietet diese Arbeit einen systematischen Analyserahmen, der sich auf Aspekte der Benennung und Referenz, prädikative Strategien und lexikalische Semantik konzentriert.Ein wichtiger Beitrag dieser Dissertation ist die Identifizierung verschiedener Phasen des Zitierens im Gerichtsverfahren. Zu diesen Phasen gehören das Vorzitieren (pre-quoting) in der Eröffnungsrede, das Zitieren während der Zeug:innenvernehmung und sowie das Zitieren und Nachzitieren (post-quoting) in der Schlussrede. Jede Phase dient einer strategischen Funktion, von der Vorhersage von Erwartungen (Vorzitat) bis zur Gestaltung der Interpretation der Geschworenen durch rückblickende Betonung (Nachzitat). Darüber hinaus variiert die Auswahl der Zitierverben je nach Prozessart, wobei in Verleumdungsprozessen ein breiteres Spektrum an bewertenden Zitierverben verwendet wird als in Mordprozessen, was verdeutlicht, wie der rechtliche Kontext die sprachlichen Entscheidungen beeinflusst. Diese Dissertation zeigt auch, dass Anwält:innen selektiv auf Quellen verweisen, die sich auf die jeweils angesprochenen Zeug:innen beziehen, um die Glaubwürdigkeit strategisch zu erhöhen und die Aussage mit den Erwartungen der Geschworenen in Einklang zu bringen. Dieses selektive Zitieren unterstreicht den doppelten Adressat:innenkreis des Prozesses, d. h. das Zitieren richtet sich zwar an die Zeug:innen, aber letztlich auch an die Geschworenen. Darüber hinaus stellt die Dissertation traditionelle Vorstellungen von Rekontextualisierung in Frage und argumentiert, dass diese nicht nur eine Funktion des Zitierens ist, sondern ein inhärenter, fortlaufender Prozess, der die Intertextualität während des gesamten Prozesses verstärkt. Es werden sechs Kernfunktionen des Zitierrahmens identifiziert: Legitimation, (De-)Autorisierung, Dekonstruktion, Darstellung der verbalen Handlung, Anleitung und Hervorhebung. Diese Funktionen wirken innerhalb des Zitierrahmens als zusammenhängende Einheit, in der das Zusammenspiel zwischen Quelle, zitierendem Verb und zitierter Äußerung die rhetorische Wirkung bestimmt. Durch die Analyse von Zitierpraktiken in verschiedenen Prozessphasen hebt diese Dissertation die zentrale Rolle des Zitierens in der Überzeugungsarbeit vor Gericht hervor und unterstreicht den Bedarf an weiterer interdisziplinärer Forschung an der Schnittstelle von Sprache, Recht und Medien.This dissertation examines quoting practices in trial discourse, focusing on their role in shaping courtroom narratives, establishing credibility, and structuring persuasion. Building upon Cope’s (2020) typology of quoting frames in news discourse, this thesis conducts a corpus-based critical discourse analysis of three high-profile trials: the State of Wisconsin v. Kyle Rittenhouse, the State of Minnesota v. Derek Michael Chauvin, and the John C. Depp, II v. Amber Laura Heard trial. By defining quoting frames as consisting of a source, a quoting verb in the past tense, and a quoted utterance, this research project provides a systematic framework for analysis focusing on aspects of naming and reference, predicational strategies, and lexical semantics. A key contribution of this dissertation is the identification of distinct phases of quoting in trial discourse. These phases include pre-quoting in the opening statement, quoting during witness examination and rebuttal, and quoting and post-quoting in the closing statement. Each stage serves a strategic function, from forecasting expectations (pre-quoting) to shaping juror interpretation through retrospective emphasis (post-quoting). Furthermore, quoting verb selection varies across trial types, with defamation trials exhibiting a broader range of evaluative quoting verbs than homicide trials, highlighting how legal context influences linguistic choices. This dissertation also demonstrates that attorneys selectively reference sources based on the witness being addressed, strategically enhancing credibility and aligning testimony with juror expectations. This selective quoting underscores the dual audience of trial discourse, that is while quoting is directed at witnesses, it is ultimately aimed at jurors. Additionally, the dissertation challenges traditional conceptions of recontextualization, arguing that it is not merely a function of quoting but an inherent, ongoing process that reinforces intertextuality throughout the trial. Six core functions of quoting frames are identified: legitimation, (de)authorization, deconstruction, depiction of verbal action, guidance, and salience. These functions operate within the quoting frame as a cohesive unit, where the interplay between the source, quoting verb, and quoted utterance shapes its rhetorical effect. By analyzing quoting practices across trial phases, this dissertation highlights the central role of quoting in courtroom persuasion and underscores the need for further interdisciplinary research at the intersection of language, law, and media.eingereicht von Nikol Stopić, BEd, MALiteraturverzeichnis: Seite 324-332Dissertation Universität Graz 2025Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet AT-OeNB pdage

    Exercise therapy for knee osteoarthritis

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    Hintergrund: Kniearthrose ist ein immer häufigeres Problem in unserer Gesellschaft, und ist durch die steigende Adipositas-Rate über die letzten Jahrzehnte immer häufiger geworden. Diese Krankheit ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparats unserer Gesellschaft und somit eine enorme Belastung für das Gesundheitssystem.Ziel dieser Übersichtsarbeit: Unterschiedliche Trainingsarten nach dem FITT-Prinzip (Frequenz, Intensität, Trainingsart, Trainingsdauer) miteinander zu vergleichen, die Effekte zu beurteilen und die Ergebnisse für zukünftige Therapieempfehlungen zu nützen. Ebenso war es Ziel zu analysieren, wie die Interventionen die Parameter Lebensqualität, Symptome und Fitness beeinflussen.Methoden: Hierzu wurden randomisierte kontrollierte Studien aus den Datenbanken „PubMed“ und „Google Scholar“ gesucht. Dabei wurde nach „knee osteoarthritis exercise“ gesucht, davon sind 9 Studien analysiert worden. Diese Studien hatten jeweils entweder Krafttraining, Ausdauertraining, eine Mischform aus Kraft- und Ausdauertraining oder Balancetraining als Hauptaugenmerk.Ergebnisse: Alle Trainingsarten konnten positive Effekte vorweisen, auch wenn nicht alle dieser Veränderungen statistisch signifikant waren. Bei den meisten Studien kam es in irgendeiner Weise zu positiven Veränderungen. Es wurde nur selten von negativen bzw. schlechten Nebenwirkungen berichtet.Diskussion und Konklusion: Die Ergebnisse legen nahe, dass es verschiedene Trainingsarten gibt, die verschieden stark die Parameter beeinflussen können. Am auffälligsten waren eine Unterwasser-Fahrradtraining-Variante und Rückwärtsgehen Training, die beide jeweils signifikante Ergebnisse bei den oben genannten Parametern erzielen konnten, ohne dabei negative Nebenwirkungen oder Begleiterscheinungen zu vermerken.Background: Knee osteoarthritis is an increasingly common problem in our society, largely driven by rising obesity rates over recent decades. This disease is one of the most prevalent chronic conditions affecting the musculoskeletal system and thus poses a significant burden on the healthcare system.Objective: The aim of this review was to compare different types of training based on the FITT principle (frequency, intensity, type, time), assess their effects, and utilize the findings for future therapeutic recommendations. Additionally, the objective was to analyse how these interventions impact parameters such as quality of life, symptoms, and fitness.Methods: Randomized controlled trials were sourced from the databases "PubMed" and "Google Scholar" using the search term "knee osteoarthritis exercise." Nine studies were analysed, each focusing on either strength training, endurance training, a combination of strength and endurance training, or balance training.Results: All types of training demonstrated positive effects, although not all changes were statistically significant. Most studies reported some form of positive change, with only rare mentions of negative side effects or adverse events.Discussion and Conclusion: The results suggest that various types of training can influence the parameters to different extents. The most notable interventions were underwater cycling and backward walking, both of which achieved significant results in the parameters without any reported negative side effects or complications.Autor: Denis SalkanovicMasterarbeit Universität Graz 202

    A Systems Perspective on Sustainability Assessment: Exploring Consequences of Dynamical Changes for Wood Value Chains

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    Die Bioökonomie stellt einen potenziellen Weg zur Bewältigung von Nachhaltigkeitsherausforderungen dar indem biobasierte Ressourcen als Grundlage für Produkte und Energieerzeugung dienen. Die Motivation zur Klimawandelvermeidung innerhalb einer Bioökonomie und der Einfluss des Klimawandels auf die Wälder verändern die zukünftige Verwendung von Holz entlang der Wertschöpfungsketten vom Wald bis zum Endprodukt. Veränderte Holznutzungsmuster haben erhebliche Auswirkungen auf alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit - die ökologische, die soziale und die ökonomische - z. B. in Bezug auf Klimawandelvermeidung, soziale Risiken oder die Resilienz von Wertschöpfungsketten. Die Komplexität und Wechselbeziehungen dieser Veränderungen in der Holzwertschöpfungskette erfordern eine ganzheitliche Betrachtung. Ziel dieser Dissertation ist es, den Einfluss der Bioökonomie und des Klimawandels auf die Holzwertschöpfungskette und ihre Auswirkungen auf die ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit aus einer Systemperspektive zu untersuchen. Ein quantitativer systemdynamischer Modellierungsansatz wurde in Kombination mit Szenarioanalyse, sowie Optimierung und Sensitivitäts- und Unsicherheitsanalyse angewandt, um mögliche Zukunftsszenarien zu untersuchen und die Robustheit der Ergebnisse zu testen. Der Modellierungsansatz wurde mit Methoden zur Nachhaltigkeitsbewertung integriert, um die Auswirkungen von Holznutzung zu analysieren. Die Ergebnisse dieser Arbeit verdeutlichen die Bedeutung indirekter Effekte, indem gezeigt wird, wie Veränderungen in einer Holzanwendung aufgrund der Wechselwirkungen der Holzwertschöpfungskette zu Veränderungen in verschiedenen Branchen führen. Es zeigt sich, dass stoffliche Anwendungen und die Kaskadennutzung von Holz für Klimawandelvermeidung vorteilhaft sind und dass das maximale Potenzial für Klimawandelvermeidung, das durch Veränderungen in der Holzwertschöpfungskette erreicht werden kann, begrenzt ist. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Verringerung der Umweltauswirkungen von Holzwertschöpfungsketten, z.B. durch Förderung von Ressourceneffizienz oder Verringerung des gesamten Ressourceneinsatzes. Die Ergebnisse weisen auf die Notwendigkeit einer effizienten und regionalen Nutzung von Holzressourcen hin, um die mit der Holzwertschöpfungskette verbundenen sozialen Risiken zu verringern. Allerdings ist eine Verbesserung der Verfügbarkeit von Daten und eine Disaggregation von sozialen Aspekten erforderlich. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass die Resilienz der Holzwertschöpfungskette durch Schadholzereignisse im Wald und durch Entscheidungen der Akteure in der Wertschöpfungskette beeinflusst wird. Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz der Wertschöpfungskette, insbesondere im Hinblick auf den Klimawandel, könnten die potenziellen ökologischen und sozialen Vorteile einer Bioökonomie sicherstellen. In dieser Arbeit wird gezeigt, dass Anwendungen, Industrien oder Nachhaltigkeitsdimensionen nicht separat bewertet werden können, sondern eine Systemperspektive erforderlich ist. Die Integration einer Systemperspektive in die Nachhaltigkeitsbewertung bietet Anhaltspunkte für künftige Forschung, um die Auswirkungen und Kompromisse von Holznutzung auf die ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit aufzuzeigen.The bioeconomy presents a potential pathway for addressing sustainability challenges where bio-based resources serve as a basis for products and energy production. The motivation for climate change mitigation in a bioeconomy and the influence of climate change on forests will alter the use of wood along value chains from the forest to the final product. Altered patterns of wood utilization significantly impact all three sustainability dimensions – environmental, social and economic – e.g., in terms of climate change mitigation, social risks or value chain resilience. The complexity and interrelatedness of these changes in the wood value chain requires a holistic view. The aim of this thesis is to investigate the influence of the bioeconomy and climate change on wood value chains and its implications for environmental, social and economic sustainability from a systems perspective. A quantitative System Dynamics modeling approach was applied in combination with scenario analyses, as well as optimization and sensitivity and uncertainty analyses, to explore possible futures and test the robustness of the findings. The modeling approach was integrated with sustainability assessment methods to analyze the implications of wood use. The results presented in this thesis highlight the importance of indirect effects, demonstrating how changes in one wood application lead to changes in various industries due to the interconnected nature of wood value chains. These results reveal that material applications and cascading use of wood are preferable for climate change mitigation and that the maximum climate change mitigation potential that can be achieved via changes in the wood value chain is limited. This implies the need to take further measures to reduce the environmental impacts of wood value chains by, e.g., promoting resource efficiency or reducing the overall resource input. The findings indicate the need to use wood resources efficiently and regionally to reduce social risks associated with the wood value chain. However, improvements in data availability and the disaggregation of social aspects are required. Moreover, the findings demonstrate that the resilience of the wood value chain is influenced by forest disturbances and the decisions of value chain actors. Taking action to strengthen the value chain resilience, especially under climate change, could secure environmental and social benefits in a bioeconomy. This thesis demonstrates that applications, industries and sustainability dimensions cannot be assessed separately and that a systems perspective is needed. Integrating a systems perspective into sustainability assessment offers guidance for future research and reveals the implications and trade-offs of wood use for environmental, social and economic sustainability.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftDissertation Universität Graz 202

    Un MARE di storie tra immagini, lingue e culture

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    In hochspezialisierten Diskursen der Didaktik moderner Fremdsprachen trifft man oft genug auf Präfixe wie inter-, multi-, pluri- und trans-, welche für einen argumentativen Forschungskontext stehen, in dem Multimodalität und Plurilinguismus einen zentralen Stellenwert einnehmen. Die vorliegende Zusammenstellung von didaktischen Materialien, erarbeitet durch Italianistik-Studentinnen und Studenten der Universitäten Graz, der Fremdsprachenuniversität Siena und der Küstenland Universität Capodistria/ Koper, entwickelte sich aus einem europäischen Erasmus+BIP-Projekt heraus, das den Titel Investigating Language Education. Multimodalità e plurilinguismo nella didattica dell’italiana come lingua straniera trug. Es zielte darauf ab, nützliche Arbeitsbehelfe für plurilinguale und plurikulturelle Klassen österreichischer, slowenischer und italienischer Schulen bereitzustellen. Alle für Lehrende, Studierende und Lernende vorgesehenen didaktischen Aktivitäten für Italienisch als Fremdsprache sind gemäß dem verschiedenen Kompetenzniveaus des GERS strukturiert und sehen die Kombination von wenigstens zwei unterschiedlichen Kommunikationsmitteln vor. Die Materialien von Un mare pieno di storie, tra immagini, lingue e culture können daher zur Verbesserung oder Vertiefung von linguistisch-kommunikativen, multimodalen und interkulturellen Kompetenzen gut verwendet werden. In einer Epoche wie unserer aktuellen Gegenwart, einer Epoche der Migration, der Globalisierung und Digitalisierung (aber auch gefährlicher Re-Nationalisierung) hat der Europarat 2018 mit dem Begleitband vom GERS ein klares Zeichen gesetzt. Er hat neue Stufen und Deskriptoren bereitgestellt, welche nicht nur auf eine Festigung der rein sprachlichen Kompetenzen abzielt, sondern auch jene transversalen im Blick hat, darunter vorwiegend solche, welche die Interaktion innerhalb einer Gruppe betreffen und insbesondere die inter- und transkulturelle Interaktion zwischen Personen unterschiedlicher sprachlicher und kultureller Zugehörigkeiten, um auf diese Weise neue Bedeutungsräume zu erschließen. (Conseil of Europe 2020, S. 26 u. S. 102f.) Es handelt sich gerade um dieses Anliegen, das wir mit dem Erasmus+Blended Intensive Programme im Sommersemester 2024 an der Universität Graz unter der Koordination der Verfasserin dieses Textes gemeinsam mit den Kolleginnen Nives Zudič Antonič und Anja Zorman von der Università del Litorale di Capodistria sowie Antonella Benucci von der Università per Stranieri di Siena in Online- und Präsenztreffen umzusetzen unternommen haben. Schon während der ersten Arbeitstreffen, haben Studentinnen und Studenten der drei mitwirkenden Universitäten Daten über den Plurilinguismus in Österreich, Slowenien und Italien gesammelt, vorgestellt und Methoden zur Diskussion gestellt, um die Lernenden und Studierenden zu motivieren, alle in Klassen oder Lernergruppen präsenten Sprachen und Kulturen zu valorisieren, um damit aufzuzeigen, dass (mehr)sprachliche Diversität als wichtiger Mehrwert (und niemals als Mangel bzw. Hürde) angesehen/wahrgenommen werden soll. Während der fünf Präsenztage an der Universität Graz war die Aufmerksamkeit der Lehrenden stets auch auf Aspekte der interpersonellen Beziehungen unter den Studierenden der drei teilnehmenden Universitäten gerichtet, um alle Teilnehmende als soziale Akteure, als Handlungsbefähigte im ablaufenden Lehr- und Lernprozess zu begreifen und sie in diese Richtung zu bestärken (Vol. Compl, 2020, S. 26). Die Studentinnen und Studenten haben daraufhin sehr rasch in gemischten Gruppen zu arbeiten und sich auszutauschen begonnen; sie haben schließlich jene multimodalen und plurilingualen Materialien entwickelt, die in diesem Band aufzufinden sind. Die hier skizzierten Erfahrungen und umgesetzten Aktivitäten werden im Sommersemester 2025 ihre Fortsetzung an der Università del Litorale finden.Europäische Kommission Erasmus+ Blended Intensive ProgrammeVersion of recor

    "Legal framework of research data management at universities" : analysis of an AI generated thesis in the context of good scientific practice

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    Die vorliegende Arbeit untersucht die Implikationen des Einsatzes generativer Künstlicher Intelligenz (KI) beim Verfassen rechtswissenschaftlicher Abschlussarbeiten vor dem Hintergrund der Standards Guter Wissenschaftlicher Praxis. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und dem zunehmenden Einsatz von KI-Systemen in der wissenschaftlichen Forschung entstehen neue Herausforderungen für etablierte akademische Standards. Insbesondere in der Rechtswissenschaft, die eine spezifische Argumentationsstruktur und Begründungssystematik erfordert, stellt sich die Frage nach der Vereinbarkeit von KI-generierten Texten mit methodischen und normativen Anforderungen.Die Arbeit adressiert drei zentrale Forschungsfragen: Zunächst wird das Konzept des (rechts-)wissenschaftlichen Arbeitens und die Einordnung von Abschlussarbeiten in diesem Kontext untersucht. Weiterhin werden die bestehenden verbindlichen Vorschriften für Abschlussarbeiten dargestellt und analysiert. Schließlich wird evaluiert, inwieweit aktuelle KI-Systeme in der Lage sind, die identifizierten Kriterien einer rechtswissenschaftlichen Abschlussarbeit zu erfüllen.Den Kern der Untersuchung bildet die Analyse der systematischen und inhaltlichen Korrektheit einer mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellten rechtswissenschaftlichen Bachelorarbeit. Dabei werden die Hypothesen überprüft, ob eine mittels aktueller KI-Systeme (Stand Dezember 2024) generierte rechtswissenschaftliche Bachelorarbeit den Anforderungen der Guten Wissenschaftlichen Praxis entspricht und ob für deren Rechtskonformität eine über das reine Prompten hinausgehende Eigenleistung der Autorin bzw. des Autors erforderlich ist.Die Arbeit umfasst sowohl eine theoretische Auseinandersetzung mit den Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens in der Rechtswissenschaft als auch eine praktische Evaluation KI-generierter Texte. Dabei werden insbesondere Aspekte wie die eigenständige Leistung, methodische Korrektheit, Verlässlichkeit sowie Transparenz und Nachprüfbarkeit von Quellen berücksichtigt.This thesis examines the implications of using generative artificial intelligence (AI) when writing law theses against the background of the standards of good academic practice. With advancing digitalisation and the increasing use of AI systems in academic research, new challenges are emerging for established academic standards. Particularly in law, which requires a specific argumentation structure and system of reasoning, the question arises as to the compatibility of AI-generated texts with the methodological and normative requirements of the field.The thesis addresses three central research questions: Firstly, the concept of (legal) academic work and the categorisation of theses in this context are examined. Furthermore, the existing binding regulations for theses are presented and analysed. Finally, the extent to which current AI systems are able to fulfil the identified criteria of a legal academic thesis is evaluated.The core of the thesis is the analysis of the systematic and content-related correctness of a bachelor thesis in law that was written by artificial intelligence. The hypothesis is examined as to whether a bachelor's thesis in law generated using current AI systems (as of December 2024) meets the requirements of good scientific practice and whether the author's own contribution beyond mere prompting is required for its legal conformity.The thesis includes both a theoretical examination of the fundamentals of academic work in law and a practical evaluation of AI-generated texts. The findings provide valuable insights for the responsible use of AI technologies in academic contexts and contribute to the development of ethical and legal standards in digital academic practice.vorgelegt von Sebastian RousDiplomarbeit Universität Graz 202

    Influence of diet on the course of rheumatoid arthritis

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    Die rheumatoide Arthritis ist eine der am häufigsten auftretenden Formen der Gelenkerkrankungen. Weltweit ist etwa 1 % der Bevölkerung betroffen, wobei insbesondere in der westlichen Gesellschaft ein Anstieg der Zahl der Betroffenen zu verzeichnen ist. Trotz intensiver Forschung sind viele Aspekte des Krankheitsverlaufs und der Entstehung dieser systemischen Erkrankung noch ungeklärt und es konnte bislang kein Medikament zur Heilung entwickelt werden. Zudem können die derzeit eingesetzten Medikamente unerwünschte Wirkungen mit sich bringen und sind mit teilweise hohen Kosten verbunden. Das Hauptziel der Therapie besteht demnach nicht in der Heilung der Erkrankung, sondern vielmehr im Verlangsamen des Fortschreitens, der Eindämmung der Schmerzen und der Verringerung von Gelenkschäden.In der vorliegenden Arbeit wird ein Überblick über die Erkrankung gegeben, einschließlich ihrer Entstehung und möglicher Ursachen. Des Weiteren wird auf die Therapieansätze und Behandlungsmethoden eingegangen, die zur Unterdrückung der entzündlichen Prozesse eingesetzt werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der potenziellen Wirksamkeit pflanzlicher und tierischer Mikronährstoffe bei der Behandlung von rheumatoider Arthritis, welche anhand ausgewählter Beispiele näher erörtert werden.Abschließend werden die Wirkungsmechanismen konventioneller Therapiemethoden, mit denen der ausgewählten Mikronährstoffe und Ernährungsmuster verglichen. Ziel ist es, zu veranschaulichen, inwieweit eine Ergänzung von medikamentösen Therapien oder zumindest eine Reduktion der Symptome sowie eine Verlangsamung des Krankheitsverlaufs durch eine ausgewogene und entzündungshemmende Ernährung möglich ist.Rheumatoid arthritis is one of the most common forms of joint disease. Around 1% of the world's population is affected, with an increase in the number of people affected in Western societies in particular. Despite intensive research, many aspects of the course and development of this disease are still unclear. To date, no medication has been developed to cure this systemic disease. In addition, the drugs currently in use can have undesirable side effects and are sometimes associated with high costs. The main aim of therapy is therefore not to cure the disease, but rather to slow its progression, reduce pain and minimize joint damage.This thesis provides an overview of the disease, its development and possible causes. It also discusses the therapeutic approaches and treatment methods used to suppress inflammation.The focus lies on the possible effect of plant and animal micronutrients in the treatment of rheumatoid arthritis, which is explained in more detail using selected examples. Finally, the mechanisms of action of conventional therapies are compared with those of the selected micronutrients and dietary patterns in order to examine whether and to what extent a balanced and anti-inflammatory diet can supplement drug therapies or at least reduce symptoms and slow down the course of the disease.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202

    Women's perception of their partners' pornography consumption in the context of the relational turbulence model

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    Frühere Forschung deutet darauf hin, dass der Pornografiekonsum von Männern negativ mit allgemeinen Beziehungsparametern wie Beziehungszufriedenheit, Commitment und Intimität assoziiert ist. Allerdings ist wenig darüber bekannt, wie die Wahrnehmung der Pornografie-Konsum-Frequenz (PFREQ) des männlichen Partners bei Frauen mit weniger erforschten Beziehungsparametern zusammenhängt. Darüber hinaus bleibt unklar, inwiefern die Einstellungen von Frauen gegenüber Pornografie die Zusammenhänge zwischen PFREQ und anderen Beziehungsparametern beeinflussen. Um diese Forschungslücken zu schließen, untersuchte die vorliegende Studie PFREQ im Kontext des Beziehungsturbulenzmodells unter Berücksichtigung der Einstellungen gegenüber Pornografie als Moderatorvariable bei 447 Frauen. Die Teilnehmerinnen füllten eine Online-Umfrage aus und wurden über Schneeball- und willkürlichen Stichprobenauswahlverfahren mithilfe eines universitären E-Mail-Verteilers rekrutiert. Die Ergebnisse konnten das Beziehungsturbulenzmodell vollständig replizieren. Wie vorhergesagt, war PFREQ positiv mit Beziehungsturbulenz, Selbstunsicherheit und Partnerunsicherheit assoziiert. Der positive Zusammenhang zwischen PFREQ und Partnerunsicherheit wurde durch die Einstellung der Frauen zur Pornografie moderiert, und zwar so, dass positivere Einstellungen diesen Zusammenhang abschwächten. Die positive Beziehung zwischen PFREQ und Beziehungsturbulenzen wurde vollständig durch die Auswirkungen auf die Partnerunsicherheit, die Selbstunsicherheit und die Beziehungsunsicherheit erklärt. Erstmals wurde der wahrgenommene Pornografiekonsum mit dem Beziehungsturbulenzmodell verknüpft und eröffnet damit eine neue Perspektive auf Pornografiekonsum in romantischen Beziehungen.Previous research suggests that men's pornography consumption is negatively associated with common global relationship parameters such as relationship satisfaction, commitment, and intimacy. However, little is known about how women's perception of their male partners' frequency of pornography consumption (PFREQ) relates to less-explored relationship parameters. Furthermore, the way in which women's attitudes toward pornography affect the associations between PFREQ and these relationship parameters remains unclear. To fill these gaps, this study investigated PFREQ in the context of the Relational Turbulence Model under the inclusion of attitudes toward pornography as a moderator of 447 women. Participants completed an online survey and were recruited using snowball and convenience sampling facilitated by a university e-mail distribution list. Results revealed a full replication of the Relational Turbulence Model. As predicted, PFREQ was positively associated with relational turbulence, self uncertainty, and partner uncertainty. The positive relationship between PFREQ and partner uncertainty was moderated by women's attitudes toward pornography in such a way that more positive attitudes mitigated this association, partially supporting our hypothesis. The positive relationship between PFREQ and relational turbulence was fully explained through the effects on partner uncertainty, self uncertainty, and relationship uncertainty. For the first time, perceived pornography consumption has been linked to the Relational Turbulence Model, thus providing a new perspective on pornography consumption in romantic relationships.Paul HaselierMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    lesbian gay bisexual bi transgender transsexual trans queer plus

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    Die folgende Masterarbeit befasst sich mit der Förderung von kritischem Denken über Gender und LGBTQ+-Aspekten mit Hilfe von Jugendliteratur im Englischunterricht der Sekundarstufe. Ziel dieser Arbeit ist es herauszuarbeiten, inwiefern literarische Texte als Grundlage für Reflexion aber auch Diskussion über Geschlechterrollen, Normen und Identitäten dienen können.Dazu wurde die Forschungsfrage: Wie kann Jugendliteratur genutzt werden, um kritisches Denken über Gender bei Lernenden zu entwickeln? formuliert, die in der Masterarbeit beantwortet wird. Die Hypothese besagt, dass eine gezielte Auseinandersetzung mit Gender beziehungsweise LGBTQ+-Themen in der Literatur zu einem tieferen Verständnis gesellschaftlicher Strukturen und zu einer differenzierteren Meinungsbildung beitragen kann.Die Methodik umfasst eine theoretische Analyse von Jugendliteratur, wobei der Fokus auf LGBTQ+-Thematiken sowie dem Unterrichtsprojekt liegt. Dabei wurde das Werk Straight Expectations (2023) von Calum McSwiggan als Ausgangspunkt genutzt, um geschlechtsspezifische Fragen zu behandeln. Ergänzend wurden didaktische Konzepte wie Bloom’s Taxonomy herangezogen, um die Entwicklung höherer kognitiver Fähigkeiten gezielt zu fördern.Die Ausarbeitung des Projekts zeigt, dass Jugendliteratur als wirksames Medium zur Förderung kritischen Denkens über Gender und LGBTQ+ eingesetzt werden kann. Die Analyse befürwortet, dass durch reflektierte Diskussionen, Debatten und kreative Aufgaben Geschlechternormen kritisch hinterfragt werden und dadurch auch die Strukturen der Gesellschaft verstanden werden können.This master's thesis examines the promotion of critical thinking on gender and LGBTQ+ aspects through young adult literature in secondary school English classes. Its aim is to explore the extent to which literary texts can serve as a basis for reflection and discussion about gender roles, norms, and identities.The research question: In what ways can Young Adult Literature be used to develop critical thinking skills on gender in learners? was formulated, which is answered in the master's thesis. The hypothesis is that a targeted examination of gender and LGBTQ+ issues in literature can contribute to a deeper understanding of social structures and more differentiated opinion formation.The methodology includes a theoretical analysis of young adult literature, focusing on LGBTQ+ topics and the classroom project. Calum McSwiggan's Straight Expectations (2023) was used as a starting point to address gender-specific issues. In addition, didactic concepts such as Bloom's Taxonomy were used to specifically promote the development of higher cognitive skills.The project's findings demonstrate that young adult literature can be used as an effective medium to promote critical thinking on gender and LGBTQ+ issues. The analysis supports the idea that reflective discussions, debates, and creative tasks can help learners to critically question gender norms and therefore also contribute to an understanding of social structures.vorgelegt von Fabian Seitinger, BEdEnthält Literaturverzeichnis auf Blättern 59-64Masterarbeit Universität Graz 202

    JRFM / Ten Years of the Journal for Religion, Film and Media : Methods, Theories, and Current Trends

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    Responding to the articles in the 10-year-anniversary issue of the Journal for Religion, Film and Media, this article provides some methodological and theoretical considerations for the field of religion and media. First, it addresses qualitative and quantitative approaches, evaluating the impact of digital tools and artificial intelligence on the analysis of data. Second, it discusses issues connected to power, focusing on decoloniality and secularization in the study of religion. Lastly, it traces trends in the field ofreligion and media, discussing the theory of (hyper)mediation and the role of religion within social movements and in connection with other cultural issues

    Gender-sensitive pedagogy from a queer theoretical perspective : implementation possibilities for professionals in kindergartens

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    Die vorliegende Masterarbeit untersucht Möglichkeiten zur Umsetzung geschlechtersensibler Pädagogik im Kindergarten aus queertheoretischer Perspektive. Ziel ist es, theoretische Grundlagen und praxisorientierte Leitlinien zu entwickeln, um Fachkräfte bei der Schaffung einer diversitätsbewussten und inklusiven Bildungsumgebung zu unterstützen. Damit reagiert die Arbeit auf eine bestehende Lücke im österreichischen Kontext der Elementarpädagogik, in welchem queere Perspektiven bislang wenig berücksichtigt werden.Im theoretischen Teil der Arbeit werden zentrale Begriffe definiert und geschlechtersensible Pädagogik, Queer Theorie, deren Zusammenführung, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt sowie die kindliche Geschlechts- und Sexualentwicklung beleuchtet.Der empirische Teil basiert auf qualitativen, leitfadengestützten Interviews mit zwei Expert:innen-Gruppen, die über Fachwissen in den Bereichen geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, geschlechtersensible Pädagogik sowie Elementarpädagogik verfügen. Die Ergebnisse dieser Interviews fließen in die Entwicklung eines queer-inklusiven Praxis-Leitfadens ein, der Möglichkeiten zur Umsetzung geschlechtersensibler Pädagogik aus queertheoretischer Sicht liefert und zur Überprüfung der Tauglichkeit von Expert:innen getestet und evaluiert wurde.Die Ergebnisse zeigen eine Vielzahl an Möglichkeiten, um geschlechtersensible Pädagogik aus queertheoretischer Sicht im Kindergarten umzusetzen. Diese beziehen sich dabei insbesondere auf umfassende (Selbst-)Reflexionen, eine kontinuierliche Wissensaneignung und die Einnahme einer queer-inklusiven Haltung von pädagogischen Fachkräften.Die Arbeit bietet Fachkräften eine fundierte Basis, um queere Perspektiven in die pädagogische Praxis zu integrieren und trägt zur Förderung einer wertschätzenden, diversitäts-offenen Gesellschaft bei, in der Kinder unabhängig von Geschlechtszuschreibungen und gesellschaftlichen Normen ihr Potenzial entfalten können.This master's thesis examines possibilities for implementing gender-sensitive pedagogy in kindergartens from a queer theoretical perspective. The aim is to develop theoretical foundations and practice-oriented guidelines to support professionals in creating a diversity-conscious and inclusive educational environment. This study addresses an existing gap in the early childhood education in the Austrian context, in which queer perspectives have so far been given little consideration.The theoretical part defines key terms and explores gender-sensitive pedagogy, queer theory and their merging, gender and sexual diversity, as well as children's gender and sexual development.The empirical part is based on qualitative, guided interviews with experts in early childhood pedagogy and in gender and sexual diversity. The results of these interviews are incorporated into the development of a queer-inclusive guideline, which offers strategies for gender-sensitive design in attitudes, spaces, and materials. This guideline is then tested and evaluated by experts to ensure its practical relevance.The results reveal a variety of ways to implement gender-sensitive pedagogy from a queer theoretical perspective. These particularly refer to comprehensive (self-)reflections, continuous knowledge acquisition, and the adoption of a queer-inclusive attitude by educational professionals.The thesis provides professionals with a well-founded basis for integrating queer perspectives into pedagogical practice and contributes to fostering an appreciative, diversity-oriented society in which children can realize their potential regardless of gender ascriptions and societal norms.Julia Sabine Amann, BA & Hannah Gruber, BAMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung in Deutsch und Englisc

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