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Ethnic Conflict Management and Deliberative Transformative Moments in Srebrenica, Bosnia and Herzegovina
The dissertation of Simona Mameli explores the potential for deliberation in deeply divided societies by applying the innovative concept of Deliberative Transformative Moments (DTM) to discussions between conflicting groups - Serbs and Bosnjaks - in the war-torn town of Srebrenica, Bosnia and Herzegovina. The concept of DTM is used to analyze and measure the ups and downs in the level of deliberation of citizens’ discussion about political issues, getting at the internal deliberative dynamics of group discussions and shedding new light on deliberative potential of citizens of deeply divided societies
Underestimated Risks? Four Studies on the Availability of Resources after Partnership Separation in Switzerland
Analyse der Diskriminierung verschiedener Borstensysteme mit Hilfe eines automatisierten Putzeffizienzsystems
Zielsetzung: Ziel dieser Doktorarbeit war, die aus den Versuchen eines automatisierten Messsystems erhaltenen Daten zu analysieren und daraus die Diskriminierung von drei verschiedenen Borstensystemen mit statistischen Grössen zu beschreiben.
Material und Methode: Von Hand wurden Aluminiumzähne aus dem 3. Quadranten (Zähne 31- 37) in einem UK-Modell mit einer Farbe gleichmässig bepinselt und in eine Halterungsvorrichtung des automatisierten Messsystems gelegt. Der Greifarm des Roboters reinigte mit einem von drei verschiedenen Borstensystemen (ADA-Bürste, Trisa Sonicpower Pro Interdental elektrisch "OFF" & Trisa Sonicpower Pro Interdental elektrisch "ON") und mit einer von drei Bewegungsmustern (Schrubben, Kreisen, Rot-Weiss) die Zähne. Aus dem gereinigten Gebiss wurde die Zähne einzeln ausgeworfen und über einem Fotosystem von allen Seiten fotografiert (sieben Bilder pro Zahn). Diese Bilder wurden mit Hilfe des Vision-Systems analysiert, indem die Anzahl nicht gereinigter, noch angefärbter Pixel ermittelt wurde. Gemessen wurden drei Messreihen (Bürste 1, 2 & 3) zu drei Messungen (Schrubben, Kreisen, Rot-Weiss) mit je sechs Teilmessungen (ein Durchlauf des Roboters). Mit SAS® wurden alle Mittelwerte, Boxplots & Diagramme erstellt. R ermittelte den Einfluss von Interaktionen wie Bürste, Bewegung und Zahn auf die Putzleistung. Mittels stratifizierten Mann Whitney U-Test konnte eine klassische Rangierung dieser jeweiligen Interaktionen aufgezeigt werden.
Resultate: Die Genauigkeitsanalyse zeigte, dass bei der Bürste 1, ADA-Bürste, die koronalen Flächen besser und genauer gereinigt wurden, als die zervikalen. Bürste 2, Trisa Sonic Power Pro Interdental elektrisch "OFF", reinigte die koronalen Flächen ebenfalls besser als die zervikalen, jedoch wurden die zervikalen Flächen im Gegensatz zur ADA-Bürste mit einer grösseren Genauigkeit gereinigt als die koronalen. Über alle Flächen gemittelt reinigte Bürste 2 schlechter und ungenauer als Bürste 1. Die Reinigung der koronalen Flächen war bei Bürste 3, Trisa Sonic Power Pro Interdental elektrisch "OFF", ebenfalls besser aber ungenauer als die zervikalen Flächen. Über alle Flächen gemittelt reinigte Bürste 3 schlechter als die Bürsten 1 & 2, aber genauer als Bürste 2. Die Analyse der Putzleistung zeigte, dass über alle Flächen gemittelt die ADA-Bürste um ein Vielfaches besser als Bürste 2 und diese besser als Bürste 3 reinigte. Modell P-Wert: < 0.001. Das Bewegungsmuster Kreisen erzielte die beste Reinigungsleistung über alle Flächen gemittelt, während die Reinigungsleistung bei Schrubben und Rot/Weiss sich kaum unterschieden hat. Modell P-Wert: < 0.001. Wurde die Interaktion zwischen Bewegung und Bürste betrachtet, reinigte aber fast jede Kombination besser als das ADA-Borstensystem mit Bewegung Schrubben. Dies zeigte, dass das Bewegungsmuster (Kreisen oder Schrubben) einen leicht grösseren Einfluss auf die Putzleistung der Zähne hatte, als die Wahl des Borstensystems. Schlussfolgerung: Basierend auf den Resultaten kann gesagt werden, dass die Diskriminierung verschiedener Borstensysteme eines automatisierten Putzeffizienzsystems analysiert und aufzeigt werden kann. Die Messgenauigkeit konnte definiert und mit statistischen Grössen dargestellt werden. Einzelne Flächen der Zähne wurden unterschiedlich gut gereinigt. Das ADA-Borstenfeld war in der Reinigungsleistung den anderen Borstenfeldern, Trisa Sonicpower Pro Interdental elektrisch "OFF" & elektrisch "ON", klar überlegen. Auch zeigte sich, dass meistens ein Bewegungsmuster (Kreisen) den anderen in der Reinigungsleistung überlegen war. Jedoch hatte die Wahl des Bewegungsmusters einen grösseren Einfluss auf die Reinigungsleistung als die Wahl des Borstenfeldes
Video-based identification of surrogate endpoints in experimental bacterial infections of rainbow trout (Oncorhynchus mykiss)
To identify visually perceptible clinical signs that would enable timely distinction between survivors and nonsurvivors in infection experiments requiring death as experimental endpoint, rainbow trout were recorded on video after being subjected to bacterial challenge with Aeromonas salmonicida and Yersinia ruckeri. Deviations from normal morphology, behaviour and movement patterns were analysed for their potential to predict death in infected animals kept in groups of 10 fish inside small volume holding tanks (15 l). It was found that clinical signs reflecting a highly debilitated physiological state, like inability to hold an upright position or being passively dragged by a current, offer high sensitivity and specificity, but are largely inefficient in reducing the overall time an animal spends inside the experiment. A change in body shape detected in fish infected with A. salmonicida, provided high sensitivity and earlier identification of nonsurvivors. Anorexia was identified as a promising death predictor in terms of sensitivity and timely identification, but its specificity was likely to be confounded by a high level of social aggression observed between the fish. As expression of early clinical signs in form of sickness behaviour might have been strongly influenced by experimental husbandry conditions, it is assumed that optimisation of those could present an effective approach for improving applicability of surrogate endpoints in this species
Determinanten für die Bewältigung von Situationen mit erhöhter Stressbelastung. Eine Längsschnittstudie mit Rekruten der Schweizer Armee unter Berücksichtigung von Motivation, Einstellung, Erwartung und Selbstwirksamkeit
Anhand einer Feldstudie mit Rekruten der Schweizer Armee werden verschiedene psychologische Faktoren bezüglich ihrer Wirkung als Determinanten für die Bewältigung von Situationen mit erhöhter Stressbelastung untersucht. Die militärische Grundausbildung (Rekrutenschule) stellt einen strukturierten, hierarchischen Kontext dar, der basierend auf den zivilen Sozialisationserfahrungen eine überdurchschnittlich grosse Anpassungsleistung erfordert. Die Fragestellungen dieser Arbeit beziehen sich sowohl auf den Einfluss von Motivation, Einstellung und Erwartung auf das erfolgreiche Bestehen der Rekrutenschule (Aufgabenerfüllung) als auch auf die Zusammenhänge dieser Faktoren mit der psychischen Befindlichkeit während dieser Tätigkeit. Dabei wird insbesondere die Rolle der allgemeinen Selbstwirksamkeitserwartung vertieft analysiert. Die untersuchte Stichprobe (N = 328) setzt sich aus gesunden Männern im Alter zwischen 19 und 21 Jahren zusammen. Das Studiendesign beinhaltet drei Messzeitpunkte, wobei die gesundheitsbezogenen abhängigen Variablen mehrfach anhand von bestehenden Messinstrumenten erhoben wurden. Die Skalen zur Erfassung von Motivation, Einstellung und Erwartungen wurden eigens für diese Studie entwickelt.
Die berichteten gesundheitsbezogenen Belastungen der Rekruten sind, den hohen körperlichen und psychischen Anforderungen der militärischen Grundausbildung entsprechend, relativ stark ausgeprägt und bewegen sich deutlich über der vergleichbaren Altersnorm. Den Hypothesen gemäss kann bestätigt werden, dass ein bedeutender Zusammenhang zwischen der Einstellung zu einer Tätigkeit bzw. der Motivation und dem psychischen Wohlbefinden besteht. Die negativen Auswirkungen von tiefer Motivation können durch eine hohe allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung etwas abgefedert werden. Allerdings hat sich erwiesen, dass die allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung selber gewissen kontextbezogenen Einflussfaktoren unterliegt. Bemerkenswert ist zudem, dass einzig die spezifische Ergebniserwartung, also die Erwartung, die Rekrutenschule erfolgreich abzuschliessen, bezüglich der Voraussage der Aufgabenerfüllung einen nennenswerten Beitrag leistet. Als Erklärung dieses Effekts liegen Mechanismen einer selbsterfüllenden Prophezeiung nahe
Geometric Structure Extraction and Reconstruction
Geometric structure extraction and reconstruction is a long-standing problem in research communities including computer graphics, computer vision, and machine learning. Within different communities, it can be interpreted as different subproblems such as skeleton extraction from the point cloud, surface reconstruction from multi-view images, or manifold learning from high dimensional data. All these subproblems are building blocks of many modern applications, such as scene reconstruction for AR/VR, object recognition for robotic vision and structural analysis for big data. Despite its importance, the extraction and reconstruction of a geometric structure from real-world data are ill-posed, where the main challenges lie in the incompleteness, noise, and inconsistency of the raw input data. To address these challenges, three studies are conducted in this thesis: i) a new point set representation for shape completion, ii) a structure-aware data consolidation method, and iii) a data-driven deep learning technique for multi-view consistency. In addition to theoretical contributions, the algorithms we proposed significantly improve the performance of several state-of-the-art geometric structure extraction and reconstruction approaches, validated by extensive experimental results
Soziale Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im organisierten Vereinssport
Die soziale Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in den organisierten Vereinssport gilt als Schlüssel für die Einbindung in eine vielfältige Sportlandschaft und in aussersportliche Gesellschaftsbereiche. Allerdings indizieren Erkenntnisse aus zahlreichen Studien im (inter)nationalen Raum, dass die Integration von Migranten und Migrantinnen nicht per se funktioniert, sondern bestimmte Voraussetzungen erfordert. Gegenwärtig bestehen diverse Forschungslücken zu dieser Thematik. Dies betrifft insbesondere unzureichende Kenntnisse darüber, (1) welche Art von ein- und ausgrenzenden Praktiken bei Migrantinnen hinsichtlich des Zugangs zum organisierten Vereinssport auftreten; (2) wie die Vereinsmitgliedschaft von Migranten überhaupt charakterisiert ist, d.h. die sozial-integrative Einbindung in Sportvereinen; und (3) welche Bedingungsfaktoren für eine gelingende soziale Integration eine Rolle spielen. Kenntnisse hierzu wären vielversprechend, damit Akteure der Sport- und Integrationspraxis Integrationsmassnahmen zielgerichteter ansetzen bzw. weiterentwickeln können. Entsprechend ging die Dissertation in einer qualitativen Teilstudie Praktiken sozialer Grenzziehung von Migrantinnen beim Zugang zum Sport in einem interkulturellen Verein nach. Im Rahmen der quantitativen Teilstudie wurde zunächst ein theoriegeleitetes, differenziertes Messinstrument zur Erfassung der sozialen Integration im Sportvereinskontext entwickelt. Hiermit wurde das Ausmass der sozialen Integration von einheimischen und immigrierten Mitgliedern verschiedener Migrationsgenerationen untersucht, um ein besseres Verständnis über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu gewinnen. Parallel wurde die Rolle vielfältiger individueller sowie teilweise struktureller Merkmale für die soziale Integration immigrierter Vereinsmitglieder überprüft. Basierend auf einem Mehrebenendesign erfolgten auf interaktionaler Ebene zehn Interviews und eine Gruppendiskussion in einem interkulturellen Verein bei Bern. Auf Individuums- und Organisationsebene erfolgten standardisierte, schriftliche Befragungen mit Vereinspräsidenten von 50 Sportvereinen der Deutschschweiz und 780 Sportvereinsmitgliedern (MAlter = 20.62; 37.5 % weiblich; 38.2 % mit Migrationshintergrund).
Die Resultate der Fallstudie indizierten vielfältige veränderliche, durchlässige und miteinander verwobene Grenzziehungsprozesse. Diese können jedoch durch bedarfsgerechte Angebotsstrukturen und eine integrationsfördernde Kultur im Verein reduziert werden. Weiter lieferte eine konfirmatorische Faktorenanalyse für das entwickelte Messinstrument mit vier Integrationsdimensionen zufriedenstellende Ergebnisse (χ2/df = 2.19, RMSEA = .06, SRMR = .07, CFI = .92), sodass es vorerst angewendet werden kann. Einfaktorielle Varianzanalysen zeigten auf, dass Vereinsmitglieder der ersten Migrationsgeneration entlang dreier Integrationsdimensionen weniger stark integriert sind als einheimische und immigrierte Mitglieder der zweiten bzw. dritten Generation. Multiple lineare Regressionsanalysen verdeutlichten, dass einige individuelle Merkmale signifikant mit den Integrationsdimensionen zusammenhängen (Mitgliedschaftsdauer, elterliche Sportvereinsaktivität, Wertorientierung, bikulturelle Integrationseinstellung) und somit relevanter für die soziale Integration sind als andere (Identität, Nationalität). Die Dissertation leistet einen wertvollen methodischen und empirischen Beitrag für die Sportorganisations- und sportbezogene Migrationsforschung. Sowohl Sportvereine als auch interkulturelle Vereine stellen chancenreiche Integrationssettings des organisierten Vereinssports dar. Gleichwohl ist es für Akteure der Sport- und Integrationspraxis wegweisend, bei Integrationsmassnahmen spezifische individuelle und strukturelle Merkmale im jeweiligen Vereinskontext zu berücksichtige
Essays on bank income diversification
This thesis investigates the effects of bank income diversification on bank performance and systemic stability in three independent but complementary empirical studies:
The first study reviews the Glass–Steagall Act and similar specialized banking systems from a historic and macroeconomic perspective. The goal is to assess whether past specialized banking systems were introduced for financial stability concerns and whether such regimes entailed positive effects on financial stability. The historic analysis of ten countries that formerly had such regimes in place shows that such regulations were not primarily motivated by financial stability. Based on a panel of thirty high-income jurisdictions between 1970 and 2011 the study further provides an assessment of the effects of such regimes on financial stability. The results do not support the popular belief that specialized banking systems are associated with decreased crisis probability. The analysis instead yields limited evidence of a positive relation. However, the results also indicate that specialized banking systems experience less severe banking crises than universal banking regimes.
In contrast to the macro literature, a large body of empirical micro literature on the effects of bank income diversifcation exists. However, this literature provides mixed results. The second study therefore presents a meta-regression analysis on this literature, including thirty-four studies with a total of 932 regressions. The results indicate some evidence for underlying genuine effects: Diversification is generally associated with reduced risk; this includes diversification from interest income towards fee income. Diversification towards trading tends to increase profitability but decreases risk-adjusted profitability. However, the clearest result is that the findings of existing studies crucially depend on research design. The discord in the literature can partially be explained by studies not accounting for endogeneity, thus underestimating the riskiness of trading business. Furthermore, studies focusing on countries that used to separate commercial banking from investment banking tend to find a less positive relation between fee-generating activities and profitability and a more positive relation between trading and profitability. Also, samples with larger banks tend to yield more positive effects from fee-generating and trading activities on profits.
The last study analyses the effects of income diversification on large banks. The analysis is based on a panel of ninety large listed international banks from 2005 to 2015. For additional details on banks’ income structure, the data set combines information on fee and trading income, assets under management, and investment banking deal volumes. The results indicate that more diversified large banks are generally less risky and more profitable. The detailed analysis of individual bank activities indicates that fee income outside investment banking and asset management (i.e. retail fees) reduces the risk and increases the profitability of banks. The results further provide some evidence that diversification towards trading and syndicated loans underwriting decreases risk and increases profitability. In contrast, equity underwriting increases risk and decreases profitability and risk-adjusted profitability of banks.
In combination, these three studies do not support the hypothesis of specialized banking improving financial stability. Instead, the three studies give a slight indication of universal banking improving the stability of individual banks or the financial system. Overall, the results do not support limiting the business model of universal banks by legally separating commercial banking and investment banking