16 research outputs found

    Smarte private Videoüberwachung

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    Das Buch behandelt die Frage des zulässigen Einsatzes sogenannter intelligenter Videoüberwachungssysteme durch Private im öffentlichen Raum am Maßstab des §6b BDSG a.F. . Die Autorin befasst sich hierzu mit der systemkonformen Auslegung anhand des Grundgesetzes, der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, der EMRK und der DSRL 95/46/EG sowie der Rechtsprechung der jeweiligen Verfassungsgerichtsbarkeiten. Sie zeigt auf, dass in einem Gefüge komplexer Wertentscheidungen angesichts des betroffenen Rechts auf informationelle Selbstbestimmung und der grundgesetzlichen Diskriminierungsverbote differenzierte Einzelfallabwägungen entlang eines aufgestellten Kriterienkataloges zu treffen sind. Das zu § 6b BDSG a. F. entwickelte Ergebnis besteht auch vor § 4 BDSG n. F. und der EU-DSGVO

    Smarte private Videoüberwachung: Die Zulässigkeit intelligenter Videoüberwachung durch nicht öffentliche Stellen im öffentlich zugänglichen Raum gemäß § 6b BDSG

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    Das Buch behandelt die Frage des zulässigen Einsatzes sogenannter intelligenter Videoüberwachungssysteme durch Private im öffentlichen Raum am Maßstab des §6b BDSG a.F. . Die Autorin befasst sich hierzu mit der systemkonformen Auslegung anhand des Grundgesetzes, der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, der EMRK und der DSRL 95/46/EG sowie der Rechtsprechung der jeweiligen Verfassungsgerichtsbarkeiten. Sie zeigt auf, dass in einem Gefüge komplexer Wertentscheidungen angesichts des betroffenen Rechts auf informationelle Selbstbestimmung und der grundgesetzlichen Diskriminierungsverbote differenzierte Einzelfallabwägungen entlang eines aufgestellten Kriterienkataloges zu treffen sind. Das zu § 6b BDSG a. F. entwickelte Ergebnis besteht auch vor § 4 BDSG n. F. und der EU-DSGVO

    Private Nutzung von Smartglasses im öffentlichen Raum

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    Smartglasses erweitern und ergänzen die sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit der Menschen und stellen so effiziente Mensch-Maschine-Schnittstellen dar, die Menschen zur Selbstbehauptung in einer datafizierten Welt befähigen. Zu diesem Zweck müssten Smartglasses jedoch die physische Welt möglichst detailreich erfassen, womit Menschen im öffentlichen Raum einer permanenten Beobachtung und einem Verlust von Rückzugmöglichkeiten ausgesetzt sein würden. Dr. Thomas Schwenke untersucht, ob Smartglasses sich angesichts dieser Gefährdung der Privatsphäre in den Alltag von Menschen integrieren und so überhaupt ihre technischen Vorteile ausspielen können. Die Untersuchung ist durch einen Dreiklang der technischen und gesellschaftlichen Betrachtung sowie deren rechtlicher Würdigung gekennzeichnet. Sie beginnt mit der Darstellung technischer Architektur sowie Funktionen und Einsatzbereichen von Smartglasses. Dabei werden insbesondere die möglichen Einsatzfelder herausgestellt, auf deren Grundlage die schützenswerten Interessen ihrer Nutzer herausgearbeitet werden. Für die Zwecke der Veranschaulichung werden Beispiele konkreter Geräte vorgestellt, und es wird auch ein Ausblick in mögliche künftige Entwicklungen gegeben. Anschließend widmet sich die Untersuchung den gesellschaftlichen Auswirkungen der Smartglasses-Technologie und den Reaktionen von Menschen auf die „Cyborgs“, wie deren Nutzer häufig bezeichnet werden. Danach werden das Konzept der Privatsphäre, dessen Grundlagen sowie seine historische Entwicklung dargestellt, um die Bedeutung der Privatsphäre sowie ihre Beeinträchtigung, aber auch ihre gegenwärtige und künftige Daseinsberechtigung beurteilen zu können. Im nächsten Schritt wird untersucht, inwieweit die Privatsphäre einen verfassungsrechtlichen Schutz erfahren hat und wie dieser durch den Einsatz von Smartglasses beeinträchtigt wird. Neben der Prüfung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung werden die Kriterien zur Bestimmung der Nützlichkeit und der Eingriffsintensität von Smartglasses zum Zweck der Interessenabwägung auf der Ebene des einfachen Rechts herausgearbeitet. Die rechtliche Prüfung wird durch die Möglichkeiten zur sofortigen Abwehr Betroffener sowie den Einfluss der EU-Datenschutzgrundverordnung auf die gewonnenen Ergebnisse abgeschlossen. Der Schlußteil der Untersuchung beginnt mit Prognose künftiger technischen und sozialer Entwicklungen. Ihr folgen Vorschläge für Maßnahmen, die eine privatsphärenschonende Nutzung von Smartglasses im öffentlichen Raum ermöglichen sollen

    Nutzerorientierte Planung in Bürogebäuden mit Nachhaltigkeits-Zertifikaten

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    Bedürfnisse und Verhalten von Akteuren der Gebäudenutzung weichen häufig von den Erwartungen von Akteuren der Gebäudeplanung ab – insbesondere bei Gebäuden mit innovativer Gebäudetechnik. Die vorliegende Untersuchung geht den Fragen nach, wie die Nutzerorientierung bei der Planung zertifizierter Bürogebäude gestaltet wurde, welche Faktoren diese Prozesse beeinflussten und wie die Erfolgsfaktoren in das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) für Bürogebäude integriert werden können

    Festung L.A. (2006 [1990])

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    Kapitel aus: Davis, Mike (2006 [1990]): City of Quartz – Ausgrabungen der Zukunft in Los Angeles. Berlin: Assoziation A, 257-304. Aus dem Amerikanischen von Jan Reise

    Lokale Zivilgesellschaft, Drogen und öffentlicher Raum:eine Fallstudie zu Politischer Kultur und Kommunikation am Beispiel des Diskurses der Drogenpolitik und Drogenszene in Münster

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    Die Arbeit untersucht politische Kommunikation auf der Ebene der lokalen Zivilgesellschaft bzw. Öffentlichkeit (Medien, Organisationen, Parteien u.a.) am Beispiel des Konfliktes um Drogenpolitik und die Drogenszene in Münster, namentlich "harte Drogen" und die hiermit assoziierten Räume wie der Bremer Platz, Drogenkonsumraum und Hauptbahnhof. Der lokale Diskurs wird als ein Kampf um Deutungshoheit verstanden. Macht ist somit als diskursives Produkt Gegenstand der Untersuchung. Theoretisch wird dies aus der Konzeptdebatte um "Zivilgesellschaft" abgeleitet und mit methodisch mit Ansätzen der politikwissenschaftlichen Diskursanalyse operationalisiert. Als dominante, die Notwendigkeit eines "starken Staates" hervorhebende Diskursmuster können die Drogenszene als "Angstraum" und der verängstigte, symbolisch entmachtete Bürger herausgearbeitet werden. Parallel findet aber auch eine langsame Umorientierung von einer strikt repressiven hin zu "schadensminimierender" Drogenpolitik statt

    Nutzung & Gestaltung als Einflussfaktoren für die Kriminalitätsrate einer Stadt. Eine Untersuchung am Beispiel der Stadt Recklinghausen

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    Sicherheit ist ein weltweit diskutiertes Thema, das zunehmend an Aufmerksamkeit gewinnt. Zurzeit ist mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten ansässig. In einer Stadt zu leben bietet auf der einen Seite vielfältige Möglichkeiten, individuellen Wohlstand zu erhöhen, kulturelle und soziale Angebote zu nutzen oder insgesamt die Lebensqualität zu verbessern. Auf der anderen Seite ist die Stadt mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, zu denen Kriminalität und soziale Konflikte gehören. Objektive und subjektive Sicherheit zählen zu den bedeutenden Faktoren für die urbane Lebensqualität. Angesichts des gegenwärtigen Re-Urbanisierungstrends wird die Frage nach dem Grad städtischer Lebensqualität künftig weiter in den Vordergrund rücken. Städte verändern sich aufgrund des ständigen Wandelns der Gesellschaft auf politischer, wirtschaftlicher, demographischer und kultureller Ebene. Ständiger Bevölkerungszuwachs der Städte und Migration aus den ländlichen Bereichen hat dazu beigetragen, soziale Ungleichheit und ungerechte Verteilung zu verstärken. Die in manchen Städten stetig zunehmende Kriminalität wird im Zusammenhang mit dem o.g. Wandel gesehen, urbane Sicherheit bleibt damit als eine dauerhafte Herausforderung bestehen. Angesichts der Tatsache, dass die Sicherheit zu den menschlichen Grundbedürfnissen zählt und ein Mangel an objektiver und subjektiver Sicherheit diverse Probleme zur Folge hat, gewinnen die Kriminalitätsprävention sowie wirksame Maßnahmen zur Kriminalitätsreduktion zunehmend an Bedeutung. Städtebauliche Kriminalitätsprävention kann positive Ergebnisse erzielen. Denn städtebauliche Konzepte können Tatgelegenheiten verhindern oder erschweren und damit eine große Rolle bei der Kriminalitätsprävention spielen. Zu diesem Zweck ist die Frage nach städtebaulichen Einflussfaktoren auf die Kriminalitätsrate zu beantworten. Mit diesen Erkenntnissen können geeignete Konzepte für die Steigerung der Sicherheit in der Stadt erarbeitet werden. Vor diesem Hintergrund ist die städtebauliche, kriminalitätspräventive Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raums ein wichtiger Faktor zur Steigerung der Sicherheit – auch unter dem Gesichtspunkt der Präsenz von Personen. Die städtebauliche Nutzungsmischung kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Die Nutzungsmischung eines Stadtquartiers wird als Anreiz für die verstärkte Präsenz und Belebung öffentlicher Räume und angrenzender Gebäude zu unterschiedlichen Tageszeiten betrachtet. Diese Arbeit verfolgt die Frage, ob eine enge Verknüpfung zwischen der Nutzungsmischung eines Stadtquartiers und der Kriminalitätsrate in diesem Bereich besteht. Zudem wird diese Frage differenziert gestellt, ob die Stadtform und die Jahreszeit sowie der Tag und die Nacht Einflussfaktoren auf Kriminalitätsrate darstellen. Der Grundgedanke ist dabei, durch mehr Menschen eine erhöhte soziale Kontrolle im öffentlichen Raum zu schaffen und dadurch kriminelle Gelegenheiten zu verringern. In dieser vorliegenden Dissertation wurden in der Stadt Recklinghausen die drei Stadteile „Süd“, „König Ludwig“ und „Hochlarmark“ als Fallstudien ausgewählt. Für die Kriminalitätsuntersuchung wurden die Delikte Körperverletzung, Diebstahl und Wohnungseinbruch selektiert. Die Daten für diese Forschungsarbeit wurden vom Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Mittels der GIS-Software wurden Kriminalität-Hotspots in den o. g. Stadtteilen für die Jahre 2011 und 2013 und für die vier Jahreszeiten sowie für den Tag und die Nacht herausgefiltert sowie anschließend miteinander verglichen und analysiert. Die Analysen erfolgten sowohl quantitativ als auch qualitativ. Im Zuge dessen wurde der Stadtteil mit der höchsten Kriminalitätsrate sowie die Deliktart mit der höchsten Rate in einem Stadtteil herauskristallisiert. Mittels Hotspot-Bildern wurde eine qualitative Analyse vorgenommen und die städtebaulichen Faktoren, die einen Einfluss auf die Kriminalität haben, untersucht. Laut der Analyseergebnisse kann die Nutzungsmischung die Kriminalitätsrate (in Bezug auf die Sozialstruktur und sozialökonomische Situation der Bewohner der drei ausgewählten Stadteile) reduzieren. Zusätzlich können städtebauliche Merkmale die natürliche Überwachung und soziale Kontrolle erhöhen und damit die Kriminalitätsrate reduzieren. Darüber hinaus wurde auch gezeigt, dass Tag- und Nachtzeiten einen Einfluss auf die Kriminalitätsrate haben können.Security is a subject of global concern, which is gaining increasing attention. More than half of the world’s population now lives in urban areas. Living in a city provides a wide range of opportunities to increase individual prosperity, having cultural and social offerings or in general enhance the quality of life. On the other hand, cities are confronted with numerous challenges, including crime and social conflicts. Objective and subjective security are among the most important factors for urban quality of life. In view of the current re-urbanization trend, the question of the level of urban quality of life will continue to come to the fore. Cities are changing because of the constant transformation of society at political, economic, demographic and cultural levels. Permanent urban population growth and migration from rural areas have intensified social inequality and unfair distribution. The increasing incidence of crime in some cities is linked to the above-mentioned changes, so that security remains a permanent challenge for cities. As a result of the fact that security is one of the basic human needs and lack of objective and subjective security causes enormous problems, crime prevention as well as effective measures for crime reduction are becoming increasingly important. Urban crime prevention can produce positive results. City planning concepts can deter and hinder crime, thus play a major role in crime prevention. For this purpose, the impact of urban factors on the crime rate must be considered. With these findings, appropriate concepts for increasing safety in urban areas can be developed. Against this background, the urban, crime-preventive quality of life in public spaces is a fundamental factor in increasing security, and as a result presence of people. In this regard, mixed use can play an important role. Mixed use of a city quarter is considered an incentive to increase the presence and revival of public spaces and adjacent buildings operation at different times of the day. This study addresses the question of whether there is a close link between the mixed use of a city quarter and the crime rate. In addition, this question is differentiated, whether the city form, the season as well as the day and the night are the influencing factors on the crime rate. The basic idea is to create greater social control in public spaces through having more people, thereby reducing criminal opportunities. In this dissertation, the three districts of the city of Recklinghausen „Süd", "König Ludwig", and "Hochlarmark" were chosen as case studies. For the crime investigation the offenses were selected in personal injury, theft, and housebreaking. The data for this research topic was made available by the Ministry of Interior and Communal of the State of Nordrhein-Westfalen. By means of the GIS software, crime hotspots in the above-mentioned districts were filtered out for the years 2011 and 2013, for the four seasons as well as for the day and night, and then compared and analyzed. The analysis was carried out both quantitatively and qualitatively. In the course of this, the district with the highest crime rate as well as the type of offence with the highest rate in a district was acquired. Qualitative analysis was carried out by means of hotspot images and urban factors which have impact on the crime rate. According to the results, the mixed use can reduce the crime rate (with regard to the social structure and socio-economic situation of the inhabitants of the three selected districts). In addition, urban planning characteristics can increase natural monitoring and social control, thus reducing the crime rate. Finally, it was also shown that day and night time can have an effect on the crime rate

    Decade 9/11: We remember. Eine Analyse visueller Erinnerungen in ausgewählten Printmedien zum 10. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 in New York

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    Die Anschläge vom 11. September 2001 zählen zu entscheidenden und weitreichensten Ereignissen des letzten Jahrzehnts. Sie hatten besondere Auswirkungen auf den Großraum New York, der in deren Folge nicht nur mehr als 3.000 Bewohnerinnen und Bewohner verlor, sondern mit den Zwillingstürmen des World Trade Centers auch eine der bedeutendsten architektonischen Ikonen. Ein solch weitreichendes Ereignis ist der Auslöser vielfältiger Erinnerungs- und Gedenkprozesse, deren wesentlicher Bestandteil der wiederkehrende Jahrestag dieses Vorfalls ist. Eine wesentliche Funktion übernehmen Bilder in diesem Zusammenhang, weil sie mittels eines geteilten Motivrepertoires nicht nur Teil eines kollektiven Erinnerungsprozesses sind, sondern auch einen direkteren und emotionaleren Zugang zu ihrem Inhalt anbieten als dies bei Texten der Fall ist. Die vorliegende Studie fokussiert die Bilder in drei ausgewählten Printmedien, die anlässlich des 10. Jahrestags der Anschläge in New York City produziert und verteilt wurden: die entsprechenden Wochenendausgaben der Gratiszeitung metro und des wöchentlichen Magazins New Yorker sowie Scar Tissue eine Publikation, die speziell für diesen Anlass vom Fotografen René Clement in Kooperation mit der niederländischen Zeitung Trouw produziert wurde. Mithilfe einer ikonologischen Kontextanalyse wird untersucht, wie sich visuelle Erinnerungskultur um 9/11 in diesem Material darstellt und wie diese Bilder zur Konstruktion der Erinnerung an dieses Ereignis zehn Jahre später beitragen. Dabei werden neben den spezifischen Zugängen, die diese Printmedien bieten, besonders die sich zeigenden Narrative in den Blick genommen
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