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Zum Fähigkeitsselbstkonzept von erwachsenen Menschen mit komplexer Behinderung
Abstract
Der vorliegende Beitrag fokussiert erwachsene Menschen mit komplexer Behinderung, die in einer Tagesförderstätte beschäftigt sind, und fragt nach dem fähigkeitsbezogenen Selbstkonzept dieses Personenkreises. Mit der Zugehörigkeit zur Institution Tagesförderstätte ist oftmals auch verbunden, dass Menschen mit komplexer Behinderung weniger Möglichkeiten erhalten, sich als kompetent zu erleben. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen einer explorativ angelegten qualitativen Studie zwei Beschäftigte mit komplexer Behinderung dazu befragt, wie sie ihre Fähigkeiten einschätzen und wie sie die Einschätzung ihrer Fähigkeiten durch andere wahrnehmen. In den beiden Interviews zeigt sich, dass sich soziale Anerkennung und Fähigkeitszuschreibungen zu einem großen Teil aus der Gestaltung sozialer Beziehungen speisen. (DIPF/Orig.- BookPart
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