Fachlicher Dokumentenserver Paedagogik/Erziehungswissenschaften
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    Studentische Peers in Hochschullernwerkstätten. Perspektiven für Professionalisierungsprozesse in frühen Praxisphasen der Lehrer:innenbildung

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    Der Beitrag schließt an zwei Forschungsdesiderate an, die im Kontext der frühen Praxisphasen ausgemacht werden können. So wird die Frage nach der Bedeutung von Studierenden als Peers im Professionalisierungskontext der Lehrer:innenbildung mithilfe von ethnografischem Datenmaterial rekonstruiert. Es wird aufgezeigt, wie ambivalent der Anspruch der Professionalisierung in der Vollzugswirklichkeit eines Peer-gestützten Projektes in einer Hochschullernwerkstatt bearbeitet wird und dass die teilweise widersprüchlichen Anforderungen der Peer-Group sowie die Anforderungen des universitären Kontextes von den Akteur:innen situativ ausbalanciert werden müssen. Der Beitrag schließt mit Überlegungen zur Übertragbarkeit der Erkenntnisse auf weitere empirische und konzeptionelle Arbeiten. (DIPF/Orig.

    "Ich bin extrem gut angekommen". Biographisch fundierte Subjektpositionierungen zum Studienbeginn

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    Studierende treffen im Studieneingang auf institutionelle Erwartungsstrukturen, an die sie auf spezifische Weise anschließen (müssen). Der Beitrag widmet sich der Frage, wie ausbildungsbezogene Anforderungen und Bezugnahmen darauf theoretisch und empirisch modelliert werden können. Die biographisch situierte Adressierungsanalyse schließt an den Brückenschlag zwischen Biographie- und Diskursforschung an und führt Wirkungen von Macht-Wissens-Relationen mit der Zeigestruktur der Erziehung zusammen. Was es damit zu sehen und zu verstehen gibt, wird im Beitrag an Daten der Studieneingangsphase zur Kindergarten- und Primarlehrperson an einer Pädagogischen Hochschule in der Deutschschweiz aufgezeigt und mit Blick auf ein qualitativ-längsschnittlich angelegtes Forschungsprogramm bilanziert. (DIPF/Orig.

    (Vor)Sorge und (Un)Gleichheiten in pandemischen Zeiten. Rationalitäten - Geschichten

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    Die COVID-19-Pandemie und die Bemühungen zu ihrer Eindämmung wirken stark auf Ungleichheits- und Sorgeverhältnisse ein. Wie aber unterscheiden sich die Möglichkeiten, sich vor einer Infektion mit dem Virus und einer schweren Erkrankung zu schützen? Welchen Logiken folgen Präventionsmaßnahmen und welche Konsequenzen haben sie? Mit den Klammern »Rationalitäten« und »Geschichten« untersuchen die interdisziplinären Beiträge das pandemische Geschehen und damit verbundene Präventionsmaßnahmen. Mit ihrer Fokussierung auf Fragen zur politischen Steuerung sowie der Berücksichtigung von subjektiven Narrationen und historischen Reflexionen machen sie Ambivalenzen und Spannungen sichtbar. (DIPF/Orig.

    Inklusionsorientierte Dienste zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Ein Lehr- und Arbeitsbuch

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    Die Publikation soll grundlegendes Wissen über die Handlungsfelder inklusionsorientierter Dienste vermitteln, wichtige Weiterentwicklungsbedarfe skizzieren und praktische Beispiele und Hilfen zur Umsetzung geben. Bei der Publikation handelt es sich um einen Mix aus Lehr- und Arbeitsbuch, wobei sie sich an eine breite Zielgruppe richtet, die in ihrer Heterogenität kontinuierlich mitgedacht wird. Als Lehrbuch adressiert sie unmittelbar Personen in Fachausbildungen wie Erzieher*innen oder Heilerziehungspfleger*innen sowie Studierende (Soziale Arbeit, Heilpädagogik), als Arbeitsbuch zugleich im Handlungsfeld Tätige. Inklusionsorientierte Dienste adressieren in der Praxis im Besonderen Menschen mit einer zugeschriebenen geistigen Behinderung. Im Rahmen der Publikation steht die Differenzierung verschiedener Behinderungsformen jedoch bewusst nicht im Fokus, um das Denken in (Behinderungs-)Kategorien und damit verbunden auch in spezialisierten Angeboten nicht zu befördern. Gleichzeitig wird innerhalb der Texte auf mögliche Spezifika (z. B. im Hinblick auf spezifische Problem- und Themenstellungen oder rechtliche Rahmenbedingungen) hingewiesen. (DIPF/Orig.

    Unterrichtsnachbesprechungen im Rahmen von Schulpraktischen. Studien zwischen Gestaltung von Reflexions- und Lernanlässen und (Selbst-)Bestätigung der Berufswahl. Empirische Analysen zum Adressierungsgeschehen am Studienbeginn

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    Unterrichtsnachbesprechungen im Rahmen von schulischen Praxisphasen in der Studieneingangsphase stellen besondere Formate der Professionalisierung angehender Lehrkräfte dar, in denen Studierende mit Akteur:innen aus Schule und Hochschule zusammentreffen und sich ein komplexes Adressierungsgeschehen entfaltet. Im Rahmen des Beitrags werden ausgehend von drei empirischen Fällen Adressierungsweisen rekonstruiert, die darauf hinweisen, dass Studierende insbesondere von Seiten der schulischen Praxis in der Studieneingangsphase zu Quasi-Kolleg:innen ‚gemacht‘ werden und dadurch ihre Entwicklungsbedürftigkeit sowie die Notwendigkeit der weiteren wissenschaftlichen (Aus-)Bildung ‚verkannt‘ werden. Diskutiert werden daran anschließend Ambivalenzen im Adressierungsgeschehen und der prekäre Stellenwert der Professionalisierung. (DIPF/Orig.

    Datafizierung (in) der Bildung. Kritische Perspektiven auf digitale Vermessung in pädagogischen Kontexten

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    Mit der Optimierung des Lehrens und Lernens durch Daten, Zahlen und Algorithmen nehmen die Nutzung digital erzeugter Daten oder automatisierte Auswertungsmethoden zu. Daten lassen sich nahezu beliebig miteinander verknüpfen und digitale Geräte, einzelne Plattformen und technische Ökosysteme befinden sich inzwischen im Dauerbetrieb. Scheinbare »Gewissheiten« und vermeintlich objektive(re) Rückmeldungen bestimmen so die pädagogische Praxis mit. Die Beitragenden des Bandes setzen sich kritisch mit (digitalen) Vermessungspraktiken in pädagogischen Kontexten und der allumfassenden Quantifizierung auseinander. Neben aktuellen Forschungsprojekten, die die dargelegten Ambivalenzen empirisch in den Blick nehmen, reflektieren darüber hinaus Forschende in Interviews die Erkenntnisse sowie eigene Erfahrungen für die Gegenwartsgesellschaft. (DIPF/Orig.

    Rassismuskritik und (Post)Kolonialismus

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    Rassismus rückt als strukturelles Problem (in) der Pädagogik im deutschsprachigen Diskurs zunehmend in den Fokus der Erziehungswissenschaft. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden öffentlichen Debatte über Rassismus und Kolonialismus sowie der steigenden Prävalenz rassistischer Diskriminierung und Gewalt leistet dieses Jahrbuch einen bedeutenden Beitrag zur kritischen Auseinandersetzung und Differenzierung. Sein Ziel ist es, die Komplexität rassistischer Verhältnisse, Mechanismen und Erfahrungen in den Bereichen Erziehungswissenschaft und Pädagogik zu beleuchten und zur Sprache zu bringen. Der Fokus liegt dabei dezidiert auf den deutschen Verhältnissen, die aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick genommen werden. (DIPF/Orig.)Racism increasingly comes into the focus of educational research as a structural problem in the German-speaking discourse. Against the backdrop of a growing public debate on racism and colonialism as well as the increasing prevalence of racist discrimination and violence, this yearbook makes an important contribution to critical debate and differentiation. Its aim is to shed light on the complexity of racist conditions, mechanisms and experiences in the fields of educational research and pedagogy. The focus is decidedly on German conditions, which are analysed from different perspectives. (Red.

    Professionalisierung in der Studieneingangsphase? Eine praxistheoretisch fundierte Untersuchung zur Reichweite dieser konzeptionellen Idee

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    Im Beitrag wird das auf den ersten Blick attraktive und erwartungskonforme Programm einer ‚Professionalisierung in der Studieneingangsphase‘ zunächst einer kritischen Betrachtung unterzogen. Ausgehend davon wird eine auf praxis- und subjektivierungsbezogenen Grundlagentheorien basierende Konzeption pädagogischer Professionalisierung als Gegenstandstheorie skizziert, die die Kritik am Konzept der ‚Professionalisierung in der Studieneingangsphase‘ vorrangig hin zu einer Beobachtungsperspektive verschiebt. Die analytische Kraft dieser Perspektive wird an einem Beispiel plausibilisiert. (DIPF/Orig.

    Studium \u27in a nutshell\u27. Adressierungen und Anforderungslogiken am ersten Studientag

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    An einer Pädagogischen Hochschule in der Deutschschweiz werden zu Studienbeginn während zweier Tage zentrale Praktiken des Studiums ‚gezeigt‘ und die Studierenden werden angerufen an diesen Praktiken teilzunehmen. Um als (Neu-)Studierende in diesem als akademisch markierten Setting anerkannt zu werden, müssen sie sich den Anforderungen dieser spezifischen Praktiken und den ihnen inhärenten Normen in gewisser Weise unterwerfen. Anhand eines audiographisch aufgezeichneten Datums der Erstansprache eines Professors am ersten Tag des Studiums werden in einem adressierungsanalytischen Verfahren „Normen der Anerkennbarkeit“ (Ricken, 2009, 91) rekonstruiert, um der Frage nachzugehen, welche normativen Erwartungen und Anforderungen an die Teilnehmenden gestellt werden und wie sie dadurch zu Studierenden gemacht werden und sich durch ihre (aktive) Teilnahme selbst dazu machen. (DIPF/Orig.

    Schablonenhaftes Erkennen – Nachvollziehendes Erschließen – Aufgaben- und schulformbezogenes Erkennen. Reflexionen zur Professionalisierung der Unterrichtswahrnehmung von Literaturunterricht

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    Es ist eine geteilte Annahme in der Lehrer:innenprofessionalisierungsforschung, dass den situationsspezifischen Fähigkeiten von Lehrer:innen eine bedeutende Funktion im professionellen Handeln zukommt. Unter situationsspezifischen Fähigkeiten können jene mentalen Prozesse der Unterrichtswahrnehmung gefasst werden, die eine situationsspezifische Wissensaktivierung und Anwendung ermöglichen. Oder anders ausgedrückt: Die mentalen Prozesse der professionellen Unterrichtswahrnehmung schaffen eine Verbindung zwischen den Dispositionen einer Person (Professionswissen, Überzeugungen, Fähigkeit/Skills und Affekte/Motivation) und deren Performanz im Handlungskontext. Skripts als mentale Repräsentationen einer Abfolge von Ereignissen spielen dabei eine zentrale Rolle. Diese Skripts stellen nicht erst das Ergebnis eines Professionalisierungsprozesses dar, sondern entwickeln sich bereits in der eigenen Schulzeit angehender Lehrer:innen. Anforderung bei der Professionalisierung der Unterrichtswahrnehmung angehender Lehrer:innen muss es darum sein, reflexiv mit bestehenden Skripts umzugehen. Der vorliegende Beitrag greift auf Befunde einer Studie zurück, in der unterschiedliche Formen der mentalen Verarbeitung von Unterrichtssituationen bei BA- und MA-Studierenden sowie Lehrer:innen herausgearbeitet wurden und untersucht die Verarbeitungsprozesse derselben Studienteilnehmer:innen bei der Wahrnehmung einer anderen Unterrichtssituation. Gezeigt wird, dass die Formen der mentalen Verarbeitung unabhängig von der Unterrichtssituation vergleichbar sind. (DIPF/Orig.

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