13304 research outputs found
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Adaptation to change in the workplace
Die rasanten Entwicklungen in der Arbeitswelt stellen Organisationen vor die Herausforderung, sich kontinuierlich an neue Strukturen, Prozesse und Technologien anpassen zu müssen. In dieser Dissertation wird mit zwei empirischen Studien untersucht, welchen Einfluss spezifische individuelle und aufgabenbezogene Faktoren auf die Anpassungsleistung und das Wohlbefinden in Veränderungssituationen haben. Darüber hinaus werden Perspektiven des Veränderungs-, Fehler- und Wissensmanagements betrachtet. Die Ergebnisse verdeutlichen die Relevanz von Merkfähigkeit, spezifischer Selbstwirksamkeit und intentionaler Veränderungsbereitschaft als individuelle Faktoren. Außerdem sind die Art der Veränderungseinführung, der Inhalt der Veränderung sowie die wahrgenommene Annehmlichkeit der neuen Aufgabe als aufgabenbezogene Faktoren von Bedeutung. Es wird ein ganzheitlicher Ansatz entwickelt, der die Perspektiven des Veränderungs-, Fehler- und Wissensmanagements integriert
Enhancing security of supply in the European electricity system under climate change uncertainty
Der anthropogene Klimawandel verändert das globale Klima und gefährdet die Versorgungssicherheit zukünftiger Energiesysteme. Diese Arbeit untersucht, wie der Klimawandel und die damit verbundenen Unsicherheiten in die Energiesystemplanung integriert werden können. In der Literatur werden Einflüsse des Klimawandels auf Energiesysteme bisher nur unzureichend berücksichtigt. Daher werden in dieser Arbeit ein Open-Source-Tool zur Umwandlung von Klimadaten in Inputdaten für Energiesystemmodelle sowie eine Zeitreihen-Clustering-Methode entwickelt, die auf die Erhöhung der Versorgungssicherheit unter Klimaunsicherheiten ausgelegt ist. Anschließend wird ein Modell des europäischen Stromsystems unter 36 Klimaszenarien optimiert. Im Vergleich zu gängigen Methoden steigt die Versorgungssicherheit um mindestens 94 % bei moderaten Mehrkosten. Die Arbeit empfiehlt daher, Klimawandelunsicherheiten in der Energiesystemplanung zu berücksichtigen, um zukünftige Versorgungssicherheit sicherzustellen.Anthropogenic climate change is altering the global climate. This threatens the security of supply of future energy systems. This thesis examines how climate change and the associated uncertainties can be taken into account in the planning of energy systems. The literature does not adequately address the impact of climate change on energy systems. Therefore, an open-source tool for converting climate data into input data for energy system models is developed, along with a novel time series clustering method specifically designed to increase security of supply under climate uncertainties. Finally, a model of the European electricity system is optimized under 36 climate scenarios. Compared to standard methods, security of supply is increased by 94% with a moderate increase in system costs. This work therefore recommends taking climate change uncertainties into account in order to ensure security of supply in the future
Efficient and robust optimization approaches for structural design under consideration of uncertainties
Im Rahmen des Entwurfsprozesses von Tragwerken kann das probabilistischen Sicherheitskonzept verwendet werden wobei unscharfe Parameter durch stochastische Modelle und Intervalle quantifiziert und die auftretende mit der akzeptierten Versagenswahrscheinlichkeit verglichen wird. Um möglichst effiziente Strukturen zu ermitteln können optimierungsbasierte numerische Verfahren genutzt werden. Bei der Kombination werden die Unschärfemodelle in sequenziellen Schleifen analysiert was zu einem Anstieg der Berechnungsdauer und zu numerische Fehler führt. Der Fokus dieser Arbeit liegt in der Entwicklung von Methoden zur Kombination von Optimierungsverfahren und probabilistischen Sicherheitskonzepten. Dabei wird die Partikelschwarmoptimierung mit künstlichen neuronalen Netzen verknüpft und die globale Optimierungsschleife und die sequenziellen Schleifen zusammengeführt. Die entwickelten Methoden werden durch problem-spezifische Benchmark Funktionen verifiziert und auf reale Probleme angewendet
Transition metal carbide core-platinum shell oxygen reduction catalysts
Im Transport- und Verkehrssektor steigt der Kohlenstoffdioxidausstoß stetig an. Zur Minderung der Emmisionen wird die Brennstoffzelle als Alternative zum Verbrennungsmotor diskutiert. Das größte Hindernis sind hierbei die hohen Kosten des Platinelektrokatalysators. Das Kern-Schale-Konzept zielt darauf, das teure Platin auf eine wenige atomlagendicke Hülle, welche von einem unedlen Kern getragen wird, zu reduzieren. In der vorliegenden Dissertation werden Übergangsmetallkarbide als Kerne evaluiert. Ihre elektrochemischen Eigenschaften und Stabilität während der elektrochemischen Sauerstoffreduktionsreaktion werden untersucht. Es wurde gezeigt, dass diese Materialien unter den gegebenen Umständen oxidieren. Für einen stabilen Betrieb werden Partikel mit einer homogenen, lückenlosen Platinschale oder passivierende Kerne benötigt. Dieser Ansatz wurde mittels eines 2D-Modellkatalysators "Pt/TiC" erfolgreich gezeigt und anschließend mit einem TaC-Kern in die nanopartikuläre Ebene überführt
Auswirkungen von kurzkettigen Fettsäuren und Präbiotika auf den Verlauf der motorischen Symptome bei Parkinson
In dieser Studie wurde der Einfluss von SCFA sowie dem Präbiotikum 2-fucosyllactose (2-Fl) auf das Mikrobiom untersucht und als einer der sekundären Endpunkte die Wirkung auf die motorischen Symptome analysiert.
71 Parkinsonpatienten erhielten über 6 Monate doppelt verblindet kurzkettige Fettsäuren in Form von Butyrat und Propionat, das Präbiotikum 2-Fl oder eine Kombination. Es wurde zu Beginn, nach drei sowie nach sechs Monaten der Allgemeinzustand, gemessen am UPDRS Score, bewertet und Medikamentenveränderungen dokumentiert.
Im Hinblick auf die motorischen Symptome und Therapien wirkte sich die Einnahme von SCFA und 2-Fl in allen drei Gruppen positiv aus (p-Wert < 0,001). Unter anderem besserte sich der UPDRS Score im Mittel um 22 Punkte und die notwendige Menge an Levodopa konnte im Mittel um 192 mg reduziert werden. Zwischen den einzelnen Gruppen bestand kein statistisch signifikanter Unterschied hinsichtlich der Reduktion des UPDRS sowie der Reduktion der L-Dopa Einnahmen
Advancing the understanding of human fear extinction and strategies for its optimization
Die Furchtextinktion bildet das Fundament der Expositionstherapie bei Angststörungen; ihre Instabilität stellt jedoch weiterhin ein klinisches Problem dar. Diese Dissertation untersucht die zugrunde liegenden neuronalen Mechanismen und optimiert Interventionsstrategien, um Wirksamkeit und Konsolidierung der Extinktion zu erhöhen. Experiment 1 prüfte mittels transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS) des ventromedialen präfrontalen Kortex die neuronalen Effekte während des Extinktionslernens. Experiment 2 untersuchte den Einfluss der zeitlichen Verteilung von Sitzungen auf die Langzeitaufrechterhaltung der Extinktion. Experiment 3 analysierte mit tDCS die kausale Rolle des linken Gyrus frontalis inferior bei kontextabhängiger Extinktion. Diese Studien vertiefen das Verständnis der neuronalen Grundlagen der Furchtextinktion und liefern empirische sowie theoretische Evidenz zur Verbesserung klinischer Interventionen.Fear extinction underpins exposure therapy for anxiety. However, instability of extinction remains challenges in clinical settings. This thesis focuses on the neural mechanisms underlying fear extinction and the optimization of intervention strategies, aiming to enhance both the efficacy and consolidation of fear extinction. In the first experiment, the effects of transcranial direct current stimulation (tDCS) over the ventromedial prefrontal cortex during extinction learning were investigated at the level of neural mechanisms. The second experiment explored the effects of temporal distribution on the retention of fear extinction. The third experiment examined the causal role of the left inferior frontal gyrus in context-dependent fear extinction via tDCS. This research deepens our understanding of the neural mechanisms underlying fear extinction and provide empirical evidence and theoretical support for improving clinical interventions
Gentherapeutische Ansätze zur Förderung der axonalen Regeneration bei
beeinträchtigt die Regenerationsfähigkeit des Nervensystems. Da die Ursachen hierfür bislang noch nicht hinreichend geklärt sind, sollten jene in dieser Dissertation untersucht werden, um ggf. einen Grundstein für einen Therapieansatz zur Förderung der diabetischen Nervenregeneration legen zu können. Hierfür wurden Proteine in diabetischen Neuronen und Mausmodellen viral moduliert, um deren Einfluss auf die Regeneration zu untersuchen. Die reduzierte Regeneration bei Diabetes konnte maßgeblich auf die Inaktivierung des Mikrotubuli-assoziierten Proteins (CRMP2) zurückgeführt werden. Somit ermöglichten Strategien zur Aufrechterhaltung der CRMP2-Aktivität die Steigerung der axonalen Regeneration in diabetischen Mausmodellen. Diese Daten bieten somit eine Grundlage für die Entwicklung therapeutischer Ansätze zur Verbesserung der axonalen Regeneration diabetischer Patienten