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Prävalenz und Prädiktoren der Vorhofflimmer- und Vorhofflatter-induzierten Tachymyopathie in einem Herzinsuffizienz-Patientenkollektiv
Die Tachymyopathie ist eine wahrscheinlich unterdiagnostizierte Ursache einer reversiblen Herzinsuffizienz mit günstiger Prognose. Bisher ist die Prävalenz der Tachymyopathie nicht hinreichend bekannt. Ziel der Arbeit war die Erhebung der Prävalenz der Tachymyopathie in einem Herzinsuffizienz-Patientenkollektiv und die Entwicklung von Prädiktoren. Hierzu erfolgte eine retrospektive Falldatenanalyse. Die Definition der Tachymyopathie umfasste hier eine Herzinsuffizienz mit reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion, Vorhofflimmern oder Vorhofflattern und eine Verbesserung der Ejektionsfraktion von mindestens 10 Prozentpunkten binnen drei Monaten nach Therapie der Arrhythmie. Zusammenfassend litt einer von 20 Patientinnen und Patienten mit der Aufnahmediagnose Herzinsuffizienz an einer Tachymyopathie. Als geeignete Prädiktoren identifizierten wir ein Alter von 112 Schlägen in der Minute sowie ein NT-proBNP von < 5419 pg/ml
Three-dimensional flow simulations on twin-screw pumps operated in pump mode and reverse mode as control valves for energy recovery
In dieser Arbeit wird die Leistungsfähigkeit von Schraubenspindelpumpen im Rückwärtsbetrieb zur Energierückgewinnung analysiert, die durch herkömmliche Regelventile in Rohrleitungssystemen dissipiert wird. Instationäre 3D-Strömungssimulationen mit Overset-Grid-Technik werden durchgeführt. Die Pumpeneigenschaften werden für Wasser und Öl untersucht, im Turbinenbetrieb nur für Öl. Eine Spaltströmungsanalyse wird durchgeführt, um den Einfluss des Flanken- und Umfangsspaltes auf die Gesamtspaltströmung zu quantifizieren. Eine Couette-Strömung wird in den Spalten durch Spindeldrehung beobachtet, wodurch Drehzahl und Drehrichtung der Spindeln erhebliche Auswirkung auf die Spaltströmung im Ölbetrieb haben. Bei Wasser hat die Couette-Strömung nur minimalen Einfluss auf die Spaltströmung. Der Einsatz von Schraubenspindelpumpen als Turbinen für hochviskose Flüssigkeiten ermöglicht eine Energierückgewinnung von bis zu 50 %, die bei Regelventilen dissipiert wird.This thesis investigates the performance of twin-screw pumps operating in turbine mode, i.e., reverse mode, to recover energy that is typically wasted by using conventional control valves in piping systems. Unsteady 3D flow simulations are conducted utilizing an overset grid technique. Pump mode characteristics are analyzed for water and oil. In turbine mode, the analysis focuses solely on oil. Gap flow analysis is performed and the importance of the flank and circumferential gap to the total gap flow is pointed out. A kind of Couette flow is observed within the gaps due to spindle rotation, causing a significant influence of the spindles’ rotational speed and direction on gap flow in oil. For water, this Couette flow shows minimal influence on gap flow. The analyses performed in this thesis reveal that employing twin-screw pumps as turbines for high-viscosity fluids can potentially recover up to 50% of the energy instead of dissipating it by using conventional control valves
Finite element formulations for gradient-enhanced models in solid mechanics
Gradientenerweiterte Formulierungen bieten die Möglichkeit Größeneffekte zu modellieren und führen durch das Vermeiden von unphysikalischen Spannungssingularitäten zu Netzunabhängigkeit. In der vorliegenden Arbeit werden verschiedene FE-Formulierungen für Gradienten-Elastizität und Schädigung vorgestellt, bei welchen mithilfe statischer Kondensation die Anzahl an Freiheitsgraden im Vergleich zu herkömmlichen Formulierungen gering bleibt. Für die Gradienten-Elastizität werden mehrere gemischte Formulierungen in Anlehnung an das Hu-Washizu-Variationsprinzip vorgeschlagen. Für die Gradienten-Schädigung wird eine Formulierung präsentiert, bei welcher der Lagrange-Multiplikator zur Auswertung der Evolutionsbedingung verwendet wird. Die vorgestellten Formulierungen werden von zahlreichen numerischen Tests begleitet, in denen Konsistenz, numerische Robustheit sowie Rechenzeiten nahe denen klassischer lokaler Formulierungen, verifiziert werden.Gradient enhanced continuum formulations provide the ability to model size effects, avoid non-physical stress singularities and enable corresponding numerical solution schemes to remain robust and mesh independent. The present thesis contributes various mixed finite element formulations for gradient elasticity and gradient damage that by means of static condensation keep the global number of degrees of freedom compared to classical formulations minimal. For gradient elasticity, several mixed formulations akin to the Hu-Washizu variational principle are proposed. For gradient damage a formulation is proposed which utilizes the value of the Lagrange multipliert o distinguish between damage loading and unloading conditions. The presented formulations are accompanied by various numerical tests on several benchmark problems, verifying the consistency, numerical robustness and mesh convergence behavior as well as computing times not far from classical local finite elements
Über Boden- und Felsinjektionen mit Acrylatgelen als chemische Injektionsmaterialien
Für die Einschätzung der stabilisierenden Eigenschaften von Acrylatgelen bei Verwendung als Injektionsmittel für Bodeninjektionen u. zur Abschätzung der Injektionsreichweite bei der Ausbreitung von Acrylatgelen in Bodenporen u. Klüften im Fels, werden in dieser Arbeit umfangreiche Laborversuche an unterschiedlichen Acrylatgelen, entwickelte Messsysteme u. Berechnungen dargestellt. Die Laboruntersuchungen an Acrylatgelen umfassen Messungen der zeitlichen Viskositätsentwicklung mittels Rotationsviskosimeter, qualitative Laborversuche zu Mischtechniken sowie Misch- u. Reaktionszeiten, Strömungsversuche mit einer entwickelten Spaltströmungs-Messapparatur, bodenmechanische Laborversuche an Gel-Sand-Proben mit vier unterschiedlichen Acrylatgelen sowie Rahmenscherversuche an kleindimensionalen Gel-Naturstein-Proben. Für die Abschätzung der Injektionsreichweite wurden vorhandene theoretische Berechnungsansätze erweitert, adaptiert sowie modifiziert u. Reichweiten-berechnungen durchgeführt
Embodied remembering
Diese Dissertation besteht aus vier eigenständigen Artikeln zur Frage des verkörperten Erinnerns. Ich vereine Ansätze der Gedächtnisphilosophie mit der Phänomenologie verkörperter Subjektivität, um das episodische Gedächtnis neu zu beleuchten. Im Fokus steht das sich erinnernde Subjekt in seiner Verkörperung und Weltbezogenheit. Der erste Teil widmet sich den theoretischen Grundlagen verkörperter und situierter Erinnerung. Der zweite Teil untersucht Fälle zeitlicher Desorientierung, die aufgrund des zeitlichen Charakters episodischer Erinnerung entstehen können. Die Dissertation entwickelt ein neues Verständnis episodischen Erinnerns durch eine phänomenologische Analyse, die die Strukturen der Subjektivität ernst nimmt.This dissertation consists of four standalone articles addressing the question of embodied remembering. It brings together approaches from the philosophy of memory and the phenomenology of embodied subjectivity to offer a new perspective on episodic memory. The focus is on the remembering subject in its embodiment and relation to the world. The first part lays out the theoretical foundations of embodied and situated memory. The second part examines cases of temporal disorientation, which can arise due to the inherently temporal nature of episodic memory. The dissertation develops a new understanding of episodic remembering through a phenomenological analysis that takes the structures of subjectivity seriously