Die Tachymyopathie ist eine wahrscheinlich unterdiagnostizierte Ursache einer reversiblen Herzinsuffizienz mit günstiger Prognose. Bisher ist die Prävalenz der Tachymyopathie nicht hinreichend bekannt. Ziel der Arbeit war die Erhebung der Prävalenz der Tachymyopathie in einem Herzinsuffizienz-Patientenkollektiv und die Entwicklung von Prädiktoren. Hierzu erfolgte eine retrospektive Falldatenanalyse. Die Definition der Tachymyopathie umfasste hier eine Herzinsuffizienz mit reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion, Vorhofflimmern oder Vorhofflattern und eine Verbesserung der Ejektionsfraktion von mindestens 10 Prozentpunkten binnen drei Monaten nach Therapie der Arrhythmie. Zusammenfassend litt einer von 20 Patientinnen und Patienten mit der Aufnahmediagnose Herzinsuffizienz an einer Tachymyopathie. Als geeignete Prädiktoren identifizierten wir ein Alter von 112 Schlägen in der Minute sowie ein NT-proBNP von < 5419 pg/ml
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