PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
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Schriftliche Arbeit
Die vorliegende Bachelorarbeit hat zum Ziel, eine Sammlung von Aktivitäten für den Wald in Form einer praktischen Waldkiste zu konzipieren, um die Naturverbundenheit bei Kindern zu Beginn des Zyklus 2 zu fördern. Zur Beantwortung dieser Frage wurde ein Konzept entwickelt, das auf dem Modell der kindlichen Naturerfahrungsdimensionen nach Lude (2021) basiert. Die Aktivitäten wurden so erstellt, dass sie theoretische und didaktische Grundlagen aus der aktuellen Forschung und grundlegenden Theorien vereinbaren und mit dem Produkt verknüpfen. Aufgrund der Recherche wurde ein neues Modell erstellt, welches die Naturerfahrungsdimensionen auf eine kindgerechte und praktische Weise für die Arbeit mit der Waldkiste zusammenfasst. Es wurde begleitend dazu ein Lehrpersonenkommentar erstellt, in dem weitere Informationen für die Lehrperson bereitgestellt werden
Exekutive Funktionen und überfachliche Kompetenzen: Konzentration und Aufmerksamkeit durch Coaching Fördern
Diese Bachelorarbeit untersucht die Förderung von Konzentration und Aufmerksamkeit durch das DIPALOG- Trainingsdossier. Die Arbeit unterteilt sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im theoretischen Abschnitt werden die Grundlagen überfachlicher Kompetenzen mit Schwerpunkt auf Konzentration und Aufmerksamkeit sowie die Bedeutung exekutiver Funktionen, insbesondere des Arbeitsgedächtnisses, erläutert. Im praktischen Teil wird ein fünfwöchiges Training mit zwei Schülerinnen dokumentiert, das mithilfe des DIPALOG-Trainingsdossiers „Konzentration und Aufmerksamkeit“ durchgeführt wurde. Die Ergebnisse des Trainings werden sowohl qualitativ als auch quantitativ ausgewertet und mit den theoretischen Erkenntnissen verknüpft. Die Erkenntnisse aus der Arbeit verdeutlichen, dass gezielte und individuell angepasste Fördermassnahmen sowohl die Konzentrationsfähigkeit als auch das Bewusstsein der Schüler:innen für eigene Lernprozesse positiv beeinflussen können. Die Erkenntnisse werden in der Diskussion umfassend beschrieben und im Fazit auf die persönliche Weiterentwicklung der Lehrperson bezogen. Die Arbeit zeigt auf, wie gezielte Massnahmen zur Förderung überfachlicher Kompetenzen im schulischen Alltag implementiert werden können
Nonverbale Kommunikation im Unterricht - Proaktive Strategien gegen Unterrichtsstörungen
Diese Bachelorarbeit untersucht die Rolle der nonverbalen Kommunikation im Unterricht mit einem besonderen Fokus auf deren Anwendung zur Prävention von Unterrichtsstörungen. Ziel der Arbeit ist es, die Wirkung nonverbaler Signale wie Mimik, Gestik und Blickkontakt auf die Steuerung von Interaktionen und die Schaffung eines positiven Lernklimas zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie nonverbale Strategien von Lehrpersonen eingesetzt werden können, um die Konzentration der Schüler*innen zu fördern und Störungen im Unterricht zu minimieren. Im Zentrum der Analyse steht eine systematische Literaturrecherche, ergänzt durch praxisnahe Beispiele, die die Relevanz nonverbaler Kommunikation in pädagogischen Kontexten beleuchten. Drei zentrale Themenbereiche werden dabei behandelt: die Bedeutung nonverbaler Kommunikation für die Klassenführung, die proaktive Nutzung nonverbaler Strategien zur Vermeidung von Störungen und die Wirkung dieser Strategien auf das Lernklima. Diese Themen werden anhand spezifischer Kriterien analysiert, um praxisrelevante Schlüsse für den Einsatz nonverbaler Kommunikation im schulischen Alltag zu ziehen. Die Arbeit möchte Lehrpersonen eine praxisnahe Orientierungshilfe bieten, um ihre kommunikativen Kompetenzen gezielt einzusetzen und dadurch die Qualität des Unterrichts nachhaltig zu verbessern. Sie hebt hervor, dass nonverbale Kommunikation nicht nur als Ergänzung zur verbalen Sprache dient, sondern ein eigenständiges und unverzichtbares Instrument für eine effektive Klassenführung darstellt
Ein neues Förderprogramm für HERO(es)
Schüler:innen mit viel ‹Hope›, ‹Efficacy›, ‹Resilience› und ‹Optimism› zeigen unter anderem bessere schulische Leistungen und Motivation als Schüler:innen mit weniger ‹HERO›. Dieses Akronym fasst die vier Ressourcen zusammen und basiert auf Konzepten der positiven Psychologie. Damit Schüler:innen die ‹HERO›-Ressourcen häufiger in ihrem Alltag anwenden und deren Potenzial erkennen, ist unterstützende Begleitung notwendig. In dieser literaturbasierten Arbeit werden für ein Förderprogramm für Viertklässler:innen geeignete Konzepte gefunden. Dabei werden sie gezielt auf den Entwicklungsstand der Viertklässler:innen abgestimmt. Es gehen die zwei Leitfragen hervor: «Welche psychologischen Modelle und Ansätze eignen sich für die Entwicklung eines ‹HERO›-Förderprogramms?» und «Welche entwicklungspsychologischen Merkmale und lernfördernden Faktoren von neun- bis zehnjährigen Schüler:innen können im ‹HERO›-Förderprogramm am besten gezielt berücksichtigt werden?» Als Ergebnis wurde eine Projektwoche gestaltet mit Inhalten wie die ‹SMART›Kriterien, Vorbilder, dem Akronym ‹BOUNCE BACK› sowie Strategien zur Gedankenbearbeitung. Besonders die konkret-operationale Entwicklungsstufe und das Klassifikationsdenken konnten bei der Erstellung des Programms sinnvoll integriert werden
Sprachsensible Ansätze für sprachliches und fachliches Lernen im Mathematikunterricht der 3. bis 6. Primarstufe
In der vorliegenden Literaturarbeit wird untersucht, welche sprachsensiblen Ansätze im Mathematikunterricht des Zyklus 2 (3. bis 6. Primarklasse) umgesetzt werden können, um das Lernen von Bildungssprache und Fachinhalten zu fördern. Sie zeigt, dass Sprache eng mit mathematischen Leistungen verknüpft ist. Ebenso verdeutlicht die Arbeit, dass Bildungssprache am effektivsten im Kontext des Mathematikunterrichts vermittelt werden kann. Es wird thematisiert, welche sprachlichen Hürden in Mathematik auftreten und wie diese mithilfe von Sprachvereinfachungen, gezielten Sprachhilfen sowie durch Ansätze zum Aufbau von Sprachbewältigungsstrategien überwunden werden können. Diese Ansätze werden aufgezeigt und anhand praxisnaher Beispiele mit Lehrplanbezug veranschaulicht, beispielsweise durch die sprachliche Vereinfachung von Mathematikaufgaben, die Entwicklung eines Planungsrahmens, durch Aufgaben zum Darstellungswechsel sowie durch Strategien zur schrittweisen Bearbeitung von Textaufgaben.Zusätzlich wird dargelegt, wie künstliche Intelligenz (KI) Lehrkräfte bei der Entwicklung und Umsetzung sprachsensibler Ansätze unterstützen kann. Die Arbeit verdeutlicht die Relevanz sprachsensibler Methoden für ein nachhaltiges Lernen von Bildungssprache sowie Fachinhalten im Mathematikunterricht und bietet Lehrkräften praxisorientierte Anregungen für die Gestaltung von sprachsensiblem Unterricht
Gemeinsam statt einsam: Die Auswirkungen intergenerationaler Begegnungen in Altersheimen auf Kinder und Senior:innen
Die Bachelorarbeit untersucht, wie ein Senior:innennachmittag zwischen Grundschüler:innen und Bewohner:innen eines Altersheims im Rahmen eines Service Learning-Projekts gestaltet und wahrgenommen wird. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, welche Auswirkungen die intergenerativen Begegnungen auf das gegenseitige Verständnis der Teilnehmenden haben.Auf Basis der Hypothese, dass beide Gruppen die Begegnungen als bereichernd und anregend empfinden, werden die Planung, Durchführung und Evaluation des Projekts analysiert. Besonderes Augenmerk liegt auf den positiven Effekten, die Kinder aus den neuen Herausforderungen und der neuen Umgebung ziehen, sowie den Impulsen, die Senior:innen durch die Energie und Unbeschwertheit der Kinder erhalten.Die Arbeit umfasst die theoretische Einführung in das Konzept des Service Learning, eine detaillierte Beschreibung der Projektmethodik sowie die Reflexion und Diskussion der Ergebnisse. Diese zeigen, dass intergenerative Begegnungen nicht nur das gegenseitige Verständnis fördern, sondern auch zur persönlichen und sozialen Entwicklung der Teilnehmenden beitragen
Praxisheft
Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, aufzuzeigen, wie eine ganzheitliche Förderung in den Bereichen Musik und Sprache im Kindergarten stattfinden kann. Dazu wird die folgende Fragestellung gestellt: «Wie ist kompetenzorientierte und wahrnehmungsbezogene Sprachförderung im Kindergarten anhand von Sprechversen möglich, wenn der Rhythmus als verbindendes Glied zwischen Sprache und Bewegung gezielt gestalterisch genutzt wird?». Um die Fragestellung zu beantworten, wurden die einzelnen Bereiche theoretisch aufgearbeitet und in dem Produkt praktisch umgesetzt. Sprechverse dienen als geeignetes Medium für eine rhythmische Umsetzung. Sie fördern zusätzlich die Sprache und den Wortschatzaufbau der Kinder. Im Kindergarten haben sie einen wichtigen Stellenwert und werden häufig eingesetzt. Rhythmus im Kindergarten kann vielseitig eingesetzt werden. Der Fokus liegt dabei auf den Fortbewegungsarten Gehen, Laufen, Hüpfen und Galoppieren. Durch das Zusammenspiel mit dem Körper und der Bewegung, kann Rhythmus den Kindern greifbar gemacht werden. Die Wahrnehmung ist wichtig für die musikalische Entwicklung der Kinder und spielt in allen Bereichen (Rhythmus, Musik, Sprache und Körper / Bewegung) eine bedeutende Rolle für das Lernen der Kinder. Mit der Sensomotorik ist das Zusammenspiel der sensorischen und motorischen Leistungen gemeint und ist ausschlaggebend für das musikalische Lernen. Keywords: Sprachförderung; Rhythmus; Verse und Reime; Körper und Bewegung; Wahrnehmung; Sensomotorik Quelle: Hutter, L. (2025). Sprachförderung durch rhythmische Spracherfahrung Unterrichtsbausteine für Kindergartenkinder (Unveröffentlichte Bachelorarbeit, Pädagogische Hochschule St. Gallen
Schriftliche Arbeit
Geschwister spielen eine wichtige Rolle im Leben der Menschen, die das Glück besitzen, welche zu haben. Sie beeinflussen einen positiv wie auch negativ, unbewusst und bewusst. Es gibt verschiedene Geschwisterkonstellationen und somit unterschiedliche Geschwisterpositionen, in die man hineingeboren wird. In der vorliegenden Arbeit steht folgende Fragestellung im Zentrum: Inwiefern hat die Geschwisterposition einen Einfluss, spezifisch bei Zwillingen, auf das Fach Deutsch aus der Sicht der Eltern, der Kinder und der Lehrperson? Die Geschwisterposition, in die man hineingeboren wird, bringt unterschiedliche Faktoren mit sich. Das älteste Geschwister profitiert vom Tutor-Effekt, da es den jüngeren Geschwistern Lehrverhalten beibringt. Wiederum können jüngere Geschwister Verhaltensweisen von älteren abschauen und nachahmen. Zwillinge nehmen hier einen separaten Standpunkt ein. Bei ihnen kommt es wiederum darauf an, ob sie gemeinsam oder getrennt eingeschult werden, beides hat Vor- und Nachteile. Die Arbeit zeigt, dass die Geschwisterposition sehr wohl einen Einfluss auf die Entwicklung hat. Inwiefern sich das bei der schulischen Leistung zeigt, ist nicht klar ersichtlich. Für Zwillinge ist es von Vorteil, ältere Geschwister zu haben, da sie sich vor allem für die sprachliche Entwicklung an ihnen orientieren können
Praxishilfe
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit den Potenzialen und Ansätzen der Outdoor Education, insbesondere mit dem dänischen Ansatz Udeskole und deren Anwendung im Sportunterricht der Primarstufe in der Schweiz. Ziel der Arbeit ist die Entwicklung einer Übungssammlung, die auf dem Lehrplan 21 basiert und die positiven Aspekte von Outdoor Education, speziell den Ansatz aus Dänemark, integriert. Der Fokus liegt dabei auf der Einbindung der Natur als zentralen Lernraum sowie der Berücksichtigung von witterungs- und jahreszeitlichen Bedingungen. Die Konzeptentwicklung stützt sich auf theoretische Grundlagen, praktische Erfahrungen aus Dänemark sowie Interviews mit Expert:innen und Schüler:innen. Die Ergebnisse unterstreichen die Vielseitigkeit und Relevanz von Outdoor Education für die schulische Praxis. Die entwickelte Übungssammlung ermöglicht eine flexible Anwendung in verschiedenen naturnahen Umgebungen und setzt primär auf den Einsatz natürlicher Materialien
Sprachfördermaterial aufgrund eines Bilderbuches für die heterogene Klasse mit besonderer Berücksichtigung der DaZ-Kinder
Sprachliche Fertigkeiten sind eine Grundvoraussetzung für jeglichen Unterricht auf sämtlichen Bildungsstufen und in allen Fachbereichen. Die deutsche Sprache dient dabei als das Hauptmedium des Lernens. Ein Kind, welches sprachlich nicht mithalten kann, ist in allen Schulfächern benachteiligt. Deshalb ist es wichtig, dass jede Lehrperson integriert in den alltäglichen Unterricht auch die Sprache der Kinder fördert. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, sich vertieftes Wissen über die phonologische Bewusstheit und vor allem deren Förderung anzueignen. Dazu wird die folgende Forschungsfrage gestellt: Wie fördert die Arbeit an der phonologischen Bewusstheit den Spracherwerb des Kleinkindes? Um die Forschungsfrage zu beantworten, werden Studien zum Thema phonologische Bewusstheit und Kinder mit Deutsch als Zweitsprache analysiert und miteinander verglichen. Die Arbeit an der phonologischen Bewusstheit fördert den Spracherwerb von Kleinkindern massgeblich, da sie die grundlegenden kognitiven Fähigkeiten unterstützt, die für das Erkennen und Verarbeiten sprachlicher Strukturen erforderlich sind. Zudem werden Fördermöglichkeiten der phonologischen Bewusstheit angesprochen. Explizite Trainingsprogramme nutzen spielerische Übungen zu Lauten, Silben und Reimen, die insbesondere Risikokindern im Vorschulalter helfen, phonologische Defizite aufzuholen. Aufgrund dieses Wissens wurde basierend auf einem Bilderbuch Sprachfördermaterial hergestellt, welches mit der ganzen Klasse behandelt werden kann, mit besonderer Berücksichtigung der Kinder mit Deutsch als Zweitsprache