data_UMR - Forschungsdatenrepositorium (Philipps-Universität Marburg)
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    Serratus anterior-Plane-Block als Katheterverfahren mit intermittierender Bolusgabe bei Thoraxtrauma: Matched Pair-Analyse

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    Einleitung: Thoraxtraumata mit Rippenfrakturen führen unter anderem durch schmerzbedingte pulmonale Komplikationen zu einer hohen Mortalität. Bisheriger Goldstandard der Schmerztherapie sind rückenmarksnahe Verfahren wie die Epiduralanästhesie. Thoraxwandfaszienblockaden als einfach durchführbare und sichere Schmerztherapien haben sich in der Klinik als Alternative zu konventionellen Regionalanästhesieverfahren insbesondere für herz- und thoraxchirurgische Indikationen bereits etabliert. Neben dem ESPB wird der SAPB auch bei Rippenfrakturen zunehmend eingesetzt. Der Wirkmechanismus bei Rippenfrakturen ist allerdings noch nicht gänzlich verstanden. Für Thoraxtraumata gibt es bisher nur wenige Daten zum Opioid-Einsparpotential von SAPB gegenüber einer alleinigen systemischen Therapie. Nachbeobachtungen begrenzen sich auf kurze Zeiträume und es werden wenig Katheter-Verfahren eingesetzt. Ziel der Studie war es, die Reduktion der systemischen Analgetika und der individuellen Schmerzen durch SABP zu untersuchen. Material und Methoden: Die retrospektive Matched Pair-Analyse verglich die Daten von 22 Patienten, die einen oberflächlichen SAP-Katheter erhielten, mit 46 Patienten, die zwischen 2005 und 2021 nur eine systemische Schmerztherapie erhielten. Anhand der Matching-Kriterien wurde als primärer Endpunkt der MEQ-Verbrauch und als sekundärer Endpunkt die NRS-Werte in den ersten 72 Stunden verglichen. Ergebnisse: Der MEQ-Verbrauch war in der Serratus-Gruppe signifikant niedriger als in der Kontrollgruppe (durchschnittliche MEQ-Einsparung in 72 h: 104,7). Zusätzlich ergibt sich für die Interventionsgruppe ein signifikant niedriger NRS-Wert an allen Tagen. Patienten ohne Serratus-Katheter erreichten insgesamt deutlich seltener das gewünschte therapeutische Schmerzziel von NRS < 4. Die Serratus-Patienten zeigten neben einem signifikant geringeren Opioid- gleichzeitig auch einen signifikant geringen NOPA-Verbrauch. Schlussfolgerung: Die Regionalanästhesie mittels oberflächlicher Serratus anterior- Plane-Blockade in Kathetertechnik führte zu einer signifikanten Reduktion des systemischen Analgetikabedarfs und gleichzeitig signifikant niedrigeren Schmerz- Scores gegenüber der konventionellen systemischen Schmerztherapie. Die Qualität und Umsetzung der systemischen Schmerztherapie für Patienten ohne Regionalanästhesieverfahren sollte kritisch überprüft werden. Weitere Studien sind notwendig, um herauszufinden, warum die Blockade bei einigen Patienten unzureichende Wirkung zeigte.Introduction: Thoracic trauma with rib fractures is associated with high mortality, primarily due to pain-related pulmonary complications. Epidural anesthesia is considered the gold standard for pain management but carries certain risks and contraindications. Thoracic wall blocks, such as the SAPB have become established as simple and safe alternatives, especially in cardiothoracic surgery. The SAPB is increasingly used for rib fractures, although its exact mechanism of action in this context is not yet fully understood. Currently, there is limited data on the opioid-sparing potential of SAPB in thoracic trauma, and follow-up periods are generally short. The aim of this study was to investigate the reduction in systemic analgesic requirements and individual pain levels achieved through SAPB. Materials and Methods: In this retrospective matched-pair analysis, data from 22 patients who received a superficial SAP-catheter with intermittent bolus administration of ropivacaine were compared to 46 patients who were treated with systemic analgesic therapy alone between 2005 and 2021.The primary endpoint was the consumption of MEQ within the first 72 hours, while the secondary endpoint was pain intensity measured by NRS scores. Results: The results show that opioid consumption is significantly lower in the SAPB group compared to the control group, with an average MEQ reduction of 104.7 over 72 hours. Additionally, the intervention group reported significantly lower NRS scores on all days, and the therapeutic pain target of NRS < 4 was achieved much less frequently in patients without the SAP catheter. Furthermore, the consumption of non-opioid analgetics was also significantly reduced in the SAPB group. Conclusion: Regional anaesthesia using the superficial SAPB with catheter technique with intermittent bolus administration led to a significant reduction in systemic analgesic requirements and significantly lower pain scores compared to conventional systemic pain therapy. The quality and implementation of systemic pain management for patients without regional anesthesia should be critically reviewed. Further studies are necessary to understand why the SAPB was insufficiently effective in some patients

    Radiografische Analyse der Position von Guttaperchapoints vor und nach Sealerapplikation in final aufbereiteten Wurzelkanälen

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    Untersuchung der Position von Guttaperchapoints anhand von Röntgenaufnahmen vor und nach dem Einbringen eines Wurzelkanalsealers Hintergrund und Zielsetzung Ziel der Wurzelkanalbehandlung ist die umfassende Reinigung und Desinfektion des Wurzelkanalsystems, gefolgt von einem hermetischen und langfristig stabilen Verschluss. Dabei spielt insbesondere die Länge der Wurzelfüllung eine entscheidende Rolle. Im Falle einer Überfüllung des Zahns kann es zu Irritationen der periradikulären Strukturen kommen. Bei einer Unterfüllung verbleiben nicht gefüllte Bereiche im Zahn, in denen Bakterien zurückbleiben oder sich erneut ansiedeln können. Daher ist es von zentraler Bedeutung, die zuvor ermittelte Arbeitslänge für die Wurzelkanalaufbereitung auch während des Obturationsprozesses exakt einzuhalten. Bei der Durchführung endodontischer Behandlungen am Patienten tritt immer wieder das Problem auf, dass die sorgfältig ermittelte und festgelegte Position der Guttapercha- Masterpoints nach dem Einbringen eines Wurzelkanalsealers nicht mehr erreicht werden kann. Es besteht also die Vermutung, dass das Einbringen eines Wurzelkanalsealers mit einem Verlust der zuvor festgelegten Arbeitslänge einhergeht. Diese Arbeit untersucht die Position der Guttaperchapoints in final aufbereiteten Wurzelkanälen vor und nach der Applikation eines Sealers und vergleicht zudem die Ergebnisse von Sealern aus vier verschiedenen Materialklassen miteinander. Material und Methode Für die Durchführung des Versuchs konnten die Räumlichkeiten der Philipps- Universität Marburg genutzt werden. Insgesamt wurden 64 Wurzelkanäle von 51 Zähnen maschinell mit dem F360-System bis zur Größe 45 aufbereitet und die Masterpoints des Systems in der gleichen ISO-Größe angepasst. Die Position der Masterpoints im Kanal wurde mittels zweidimensionaler Röntgenaufnahmen dokumentiert. Diese Position sollte nach dem Einbringen eines Wurzelkanalsealers erneut bestimmt und mit der zuvor festgelegten Position verglichen werden. Um eine reproduzierbare Position der Zähne während der Röntgenaufnahmen zu gewährleisten, wurden die Zähne in einer Apparatur durch Legosteine fixiert. Für den Versuch kamen vier Sealer aus unterschiedlichen Materialklassen zum Einsatz: • Sealergruppe A: AH Plus Jet - Dentsply Sirona • Sealergruppe B: Sealapex Xpress - Kerr • Sealergruppe C CeraSeal - Komet • Sealergruppe D Tubli-Seal Xpress - Kerr Die Röntgenaufnahmen vor und nach Sealerapplikation wurden mit der Software ImageJ vermessen. Ergebnisse Die statistische Auswertung zeigte für alle Sealergruppen einen Verlust der Arbeitslänge im Vergleich zur zuvor angefertigten Masterpointaufnahme. Innerhalb der Sealergruppen traten vereinzelt signifikante Unterschiede auf. Die Games-Howell-Analyse dokumentiert signifikante Unterschiede im Vergleich der Gruppen AH Plus Jet zu CeraSeal (0,016*) sowie der Gruppen Tubli-Seal Xpress zu Ceraseal (0,025*). Betrachtet man die Mittelwerte der Gruppen, so zeigt sich bei der Verwendung von CeraSeal die größte Abweichung von der ursprünglichen Länge (-1,19). Die nächsthöheren Abweichungen wurden für die Sealergruppe Sealapex Xpress festgestellt (-0,60). Für die Gruppen AH Plus Jet und Tubli-Seal Xpress wurden vergleichbare Verluste der Arbeitslänge dokumentiert (-0,38 bzw. -0,36). Schlussfolgerung In diesem Versuch konnten Varianzen in der Position des Masterpoints im final aufbereiteten Wurzelkanal vor und nach Sealerapplikation festgestellt werden. Signifikante Unterschiede zwischen den verwendeten Sealergruppen wurden nur für zwei Konstellationen dokumentiert. Vermutlich beeinflussen die primäre Passung des Masterpoints, die Filmdicke, Viskosität und Korngröße der verwendeten Sealer die Position des Masterpoints nach der Applikation. Weiterführende Studien zu dieser Thematik könnten wertvolle Informationen liefern und dazu beitragen, den klinischen Erfolg endodontischer Behandlungen zu verbessern.Background and objective The aim of root canal treatment is to hermetically seal the root canal system after thorough chemomechanical cleaning. The length of the root canal filling is also crucial in this regard. Overfilling the canal can cause irritation to the periradicular tissues, while underfilling leaves gaps within the tooth where bacteria can persist or re-colonize. Therefore, it is essential to strictly adhere to the previously determined working length for root canal preparation during the obturation process. During endodontic treatments, a common issue arises where the carefully determined and fixed position of the gutta-percha master points becomes difficult to reach after the insertion of a root canal sealer. It is assumed that the application of a root canal sealer may lead to a loss of the previously established working length. This study investigates the position of the gutta-percha points in fully prepared root canals both before and after sealer application, and also compares the effects of sealers from four different material classes. Material and method The experiment was conducted at the premises of Philipps University in Marburg. A total of 64 root canals from 51 teeth were mechanically prepared using the F360-system to an ISO size of 45, and the master points of the system were adapted to the same ISO size. The position of the master points within the canal was documented using twodimensional radiographs. After the insertion of a root canal sealer, the position of the master points was re-evaluated and compared with the previously recorded position. To ensure a consistent and reproducible position of the teeth during the X-ray procedure, the teeth were securely fixed in an appliance made from Lego bricks. Four different sealers, representing various material classes, were used in the experiment: • Sealergroup A: AH Plus Jet - Dentsply Sirona • Sealergroup B: Sealapex Xpress - Kerr • Sealergroup C: CeraSeal - Komet • Sealergroup D: Tubli-Seal Xpress - Kerr The X-ray images before and after sealer application were measured using ImageJ software. Results The statistical analysis revealed a loss of working length for all sealer groups compared to the previously recorded position of the master points. Isolated significant differences were observed within the sealer groups. The Games-Howell analysis identified significant differences between the AH Plus Jet and CeraSeal groups (p = 0.016*) as well as between the Tubli-Seal Xpress and CeraSeal groups (p = 0.025*). Analyzing the mean values of the groups, the use of CeraSeal resulted in the greatest deviation from the original length (-1.19). The next largest deviations were observed in the Sealapex Xpress sealer group (-0.60). Comparable losses in working length were noted for the AH Plus Jet and Tubli-Seal Xpress groups, with deviations of -0.38 and -0.36, respectively. Conclusion In this experiment, variations in the position of the master point in the final prepared root canal were observed before and after the application of the sealer. Significant differences between the sealer groups were only noted in two instances. It is likely that factors such as the initial fit of the master point, the film thickness, viscosity, and particle size of the sealers used influence the position of the master point after application. Further research on this topic could provide valuable insights and contribute to enhancing the clinical success of endodontic treatments

    Outcome bei Thrombektomie mittels Stentretriever mit Aspiration versus alleinige Aspiration bei Patienten mit ischämischem Schlaganfall, behandelt im UKGM Marburg im Zeitraum von 2012 bis 2019.

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    Der Schlaganfall gehört Deutschland- sowie Weltweit zu den zu den dritthäufigsten Todesursachen (Roth et al., 2018). Die Entwicklung der Schlaganfalltherapie entwickelte sich über intravenöse Lysetherapie bis zum Aspirations- und Stentretrieversystem. Nachdem Studien gute Rekanalisierungsergebnisse bei geringer Komplikationsrate nachwiesen, wurde das Lysezeitfenster entsprechend angepasst und von 4,5 auf 6 Stunden erweitert. Bei der mechanischen Thrombektomie wurde nach Auswertung verschiedener Studien dem Solitair- gegenüber dem Merci Retriever den Vorzug gegeben. Die Aspiration gilt als Alternative zum Stentretriever. Insgesamt sollte mit dieser Promotionsarbeit ausgewertet werden, ob unter Verwendung von Stentretriever oder Aspiration ein signifikant besseres Outcome erzielt werden kann, gemessen am mRS nach 90 Tagen und am NIHSS bei Entlassung. Dazu wurden die Patientendaten innerhalb eines Zeitraumes von 2012-2019 gesammelt und analysiert. Darüber hinaus wurden die Ausgangsparameter der Patienten erfasst (Alter zum Interventionszeitpunkt, Geschlecht, NIHSS bei Aufnahme, ASPECTS etc.). Dadurch konnte zusätzlich untersucht werden, ob diese Parameter ebenfalls Einfluss nahmen auf das Outcome. Nach Auswertung der erhobenen Daten ist eine erfolgreiche Rekanalisation (TICI ≥2b) bei 87,4% bei der Verwendung des Stentretrievers und bei 60,0% (Tabelle 27) der Patienten mit Aspirationsmethode zu konstatieren, das Ergebnis ist mit p=0,002 statistisch signifikant. Die Stentretrievermethode zeigt dabei deutlich bessere Ergebnisse in der Rekanalisierung. Das Outcome gemessen am mRS nach 90 Tagen und am NIHSS nach Entlassung bei Verwendung des Stentretrievers (mittlerer Rang für den mRS beim Stentretriever: 76,66; vs. Aspiration: 98,02. Mittlerer Rang für den NIHSS beim Stentretriever: 58,39 vs. Aspiration: 80,71) ist ebenfalls besser, das Ergebnis ist mit 0,041 für den mRS und 0,016 für den NIHSS statistisch signifikant (Tabelle 28). 79 Die Zeiten für die DGPT liegen im Durchschnitt bei 83 Min. und somit im Zielbereich von <90 Min. Auch die DNT liegt im Zielbereich mit einem Median von 30 Min. und einem Mittelwert der unter 60 Min. liegt. Da die Rekanalisationszeit (≤60 Min. vs. >60 Min.) in der vorliegenden Untersuchung keinen Einfluss auf den NIHSS und mRS zeigte, sollte versucht werden, andere Zeitparameter zu verbessern. Die Zeit vom Symptombeginn bis zur Ankunft in der Klinik sowie die zügige Verlegung externer Patienten in ein größeres Zentrum mit Interventionsbereitschaft können das Langzeitoutcome positiv beeinflussen. Alternativ könnte zur Behandlung von Patienten, bei denen ein relativ großer Zeitraum zwischen Symptombeginn und Klinikaufnahme besteht, das Zeitfenster der mechanischen Thrombektomie erweitert werden. Studien wie die DAWN und DEFUSE- 3 zeigen, dass auch Patienten mit länger zurück liegendem Infarkt (6-24 Std.) von einer mechanischen Thrombektomie profitieren. In dieser Arbeit erwies sich ein Bridging mit rtPA statistisch signifikant für die Verbesserung des NIHSS. Untersuchungen haben bereits gezeigt, dass eine vorausgegangene i.v. Lyse das Outcome verbessert. Andere Studien wie die MR CLEAN NO-IV und SWIFT DIRECT, die im Jahr 2021 begonnen wurden, prüfen mit ihren Untersuchungen, inwiefern eine Therapie mit MT und i.v. Lyse einer alleinigen MT überlegen ist. Das Patientenkollektiv der vorgelegten Arbeit hat - bezogen auf den NIHSS bei Aufnahme und ASPECTS – nicht in allen Bereichen die Ausgangsparameter, wie sie in den Vergleichsstudien vorliegen. Im Vergleich zu den anderen Studien unterscheiden sich die Patienten aus Marburg bezogen auf das Langzeitoutcome und zeigen hier schlechtere Werte. Eine Erklärung hierfür sind die höheren postinterventionellen Komplikationsraten am UKGM. Besonders hoch war die Rate der Pneumonien am UKGM. Trotz der höheren Komplikationsrate zeigen sich gute klinische Ergebnisse, so lag der NIHSS bei Aufnahme bei 17,9 und nach der Entlassung bei 9,6 (Tabelle 14). Insgesamt starben nur 26,7% der Patienten (Tabelle 25). 80 Nach Maßgabe der hier erhobenen Daten die mechanische Thrombektomie mittels Stentretriever und i.v. Lysetherapie eine erfolgreiche, sichere und wenig invasive Therapie bei ischämischen Schlaganfällen im vorderen Stromgebiet.Stroke is one of the three leading causes of death in Germany as well as worldwide (Roth et al., 2018). The development of stroke therapy progressed from intravenous thrombolysis to aspiration and stent retriever systems. After studies demonstrated good recanalization rates with low complication rates, the thrombolysis time window was adjusted accordingly and extended from 4.5 to 6 hours. In mechanical thrombectomy, various studies favored the Solitaire retriever over the Merci retriever. Aspiration is considered an alternative to the stent retriever. Overall, the aim of this doctoral thesis was to evaluate whether the use of a stent retriever or aspiration leads to a significantly better outcome, measured by the modified Rankin Scale (mRS) after 90 days and the NIH Stroke Scale (NIHSS) at discharge. For this purpose, patient data were collected and analyzed over a period from 2012 to 2019. In addition, baseline parameters of the patients were recorded (age at the time of intervention, sex, NIHSS on admission, ASPECTS, etc.). This also made it possible to investigate whether these parameters influenced the outcome. After evaluation of the collected data, successful recanalization (TICI ≥ 2b) was observed in 87.4% of patients treated with the stent retriever and in 60.0% of patients treated with the aspiration method (Table 27); this result is statistically significant with p = 0.002. The stent retriever method thus shows clearly superior recanalization results. The outcome measured by the mRS after 90 days and the NIHSS at discharge with the use of the stent retriever (mean rank for the mRS with stent retriever: 76.66 vs. aspiration: 98.02; mean rank for the NIHSS with stent retriever: 58.39 vs. aspiration: 80.71) is also better; the results are statistically significant with p = 0.041 for the mRS and p = 0.016 for the NIHSS (Table 28). The mean door-to-groin puncture time (DGPT) was 83 minutes and thus within the target range of < 90 minutes. The door-to-needle time (DNT) was also within the target range, with a median of 30 minutes and a mean value below 60 minutes. Since recanalization time (≤ 60 min vs. > 60 min) showed no influence on the NIHSS and mRS in the present study, efforts should be made to improve other time parameters. The time from symptom onset to arrival at the hospital, as well as the rapid transfer of external patients to a larger intervention-ready center, can positively influence long-term outcome. Alternatively, for patients in whom a relatively long period has elapsed between symptom onset and hospital admission, the time window for mechanical thrombectomy could be expanded. Studies such as DAWN and DEFUSE-3 show that patients with a longer time since infarction (6–24 hours) can also benefit from mechanical thrombectomy. In this study, bridging therapy with rtPA proved to be statistically significant for improving the NIHSS. Previous studies have already shown that prior intravenous thrombolysis improves outcome. Other studies such as MR CLEAN NO-IV and SWIFT DIRECT, which were initiated in 2021, are investigating to what extent a combination of mechanical thrombectomy and intravenous thrombolysis is superior to mechanical thrombectomy alone. With regard to NIHSS at admission and ASPECTS, the patient cohort of the present study did not match the baseline parameters reported in the comparative studies in all areas. Compared to the other studies, patients from Marburg differed with regard to long-term outcome and showed poorer results. One explanation for this is the higher rate of post-interventional complications at UKGM. The rate of pneumonia in particular was high at UKGM. Despite the higher complication rate, good clinical results were observed: the NIHSS was 17.9 on admission and 9.6 at discharge (Table 14). Overall, only 26.7% of patients died (Table 25). Based on the data collected in this study, mechanical thrombectomy using a stent retriever and intravenous thrombolytic therapy represents a successful, safe, and minimally invasive treatment for ischemic strokes in the anterior circulation

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