1,561 research outputs found

    Untersuchungsvorhaben in der Ökologischen Rindviehaltung in Niedersachsen 2002 - 2003

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    Inhaltsübersicht: • Beratung-Öko-Kuh (BÖK) – Ein Beratungsprojekt auf 25 Öko-Milchviehbetrieben in Niedersachsen. Produktionsbegleitend wurden einzelbetriebliche Daten zur Fütterung, Haltung und Gesundheit der Tiere sowie der Milchleistungsprüfungsdaten erhoben und ausgewertet. Die daraus gewonnenen Ergebnisse flossen unmittelbar in die einzelbetriebliche Beratung ein (Eike Sieglerschmidt, Dr. Volker Krömker, Otto Volling) • Eutergesundheit – Einjährige Beobachtungen auf Öko-Milchviehbetrieben, mit dem Ziel spezifische Risikofaktoren für die Eutergesundheit abzuleiten (Dr. Volker Krömker) • Zur Wirksamkeit homöopathischer Mastitistherapie im Rahmen einer integrierten Bestandsbetreuung (Dr. Volker Krömker

    Entwicklung von Schülerfirmen zur Verbesserung des Speiseangebotes in Schulen der Sekundarstufe I

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    Schülerfirmen können an Schulen im Sek. I Bereich einen wichtigen Beitrag für zwei Ziele leisten: - Die Qualität des Speiseangebots insbesondere bei Zwischenmahlzeiten erhöhen. - Die berufliche Qualifikation und die allgemeinen Kompetenzen der Schüler verbessern. Dieser Leitfaden wurde mit einem Arbeitskreis aus Sek. I Schule entwickelt, die während oder im Anschluss an die Projektzeit eine Schülerfirma eingeführt haben. Den Schulen wurde bereits veröffentlichtes Basismaterial zur Verfügung gestellt, das allgemeine Anleitungen zum Aufbau einer Schülerfirma beinhaltet. Die hier veröffentlichten Arbeitsmaterialien orientieren sich an dem Unternehmensziel "Speiseangebot" und beinhaltet Themen, die von den Schulen im Arbeitskreis nachgefragt wurden. Die Materialien im Bereich AS (allgemeine Kompetenzen Startphase) und LS (Lebensmittel Startphase) sind auf das Unternehmensziel ausgerichtet. Die weiteren von den Schulen nachgefragten Unterlagen zur Betriebsführung und Organisation sind in den Bereichen BS (Betriebsführung Startphase) und OG (Organisation Gründungsphase) enthalten. Das pädagogische Ziel in diesem Konzept ist, Anforderungen zunächst auf geringer Höhe zu formulieren und jeweils Feedback über die Zielerreichung zu geben. Mit wachsender Kompetenz werden die Anforderungen höher gestellt. Durch die erzielten Erfolge soll dazu beigetragen werden, die Selbstwirksamkeitserwartung der Schüler zu steigern. Dies soll unterstützen, dass die Ausbildungschancen und -kompetenzen der Schüler verbessert werden

    Deutsche Bauzeitung <Berlin>, 39.1905, H. 87-95 = S. 525-576

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    z2491 - retrodigitalisier

    Fragen des Arbeits-, Tier- und Umweltschutzes bei der Schweinemast in verschiedenen Systemen unter besonderer Berücksichtigung mikrobieller Belastungen

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    Vor dem Hintergrund häufiger Atemwegserkrankungen bei Schweinen und landwirtschaftlich Beschäftigten war es das Ziel eines interdisziplinären Verbundprojektes, Belastungen von Mensch, Tier und Umwelt in ökologischen und konventionellen Haltungssystemen für die Schweinemast zu erfassen. Die Untersuchungen wurden in zwei konventionellen (Stall A, B) (BVT-Stall, 50% reduzierter Schlitzanteil, Zwangsbelüftung) und zwei ökologischen Ställen durchgeführt: Stall C (Praxisstall: Tiefstreu, freie Fenster-Lüftung), Stall D (Praxisstall: EU-Öko-VO, Trauf-First-Lüftung). Über 2 Mastperioden (je 3 Messungen; kalte / warme Jahreszeit) wurden die Parameter erfasst: luftgetragene Endotoxine, Schimmelpilze, Bakterien mit Differenzierung, arbeitsmedizinische Staubfraktionen, Materialproben, Staubfraktion PM10, NH3, CO2 und CH4, Lufttemperatur, Luftfeuchte. Die Beschreibung der Tiergesundheit erfolgte über serologische (Mycoplasmen, PRRS-, Influenza-A- und Circo-Virus) und koprologische (Parasitenbefall) Analysen und über Schlachtkörper- und Organbefundungen (Lunge, Pleura, Perikard, Leber). Am Beispiel der Endotoxin-Konzentration wurden die z.T. sehr hohen biologischen Belastungen deutlich: Stall C (Median: 14.495 EU/m3), Stall A/B (5.544 EU/m3), Stall D (2.876 EU/m3). Personengetragene Messungen führten zu deutlich höheren Werten. Die CO2- und NH3-Konzentrationen lagen in allen Ställen im Durchschnitt deutlich unter dem Grenzwert von 3000 ppm bzw. 20 ppm. In Stall C und D war die CH4-Konzentration allerdings höher als in Stall A/B (oberer Bereich der Literaturangaben). Auffällige Lungenbefunde fanden sich bei ca. 45% der untersuchten Schlachttiere, unabhängig vom Haltungssystem; parasitäre Leberveränderungen wurden ausschließlich in den Ställen C und D ermittelt. Die Untersuchungsergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Ausführung, Dimensionierung und Regelung des Lüftungssystems sowie die Sauberkeit bzw. Hygiene und insbesondere das Betriebsmanagement im Stall und ihre Schlüsselrolle hinsichtlich der Freisetzungsmengen von Schadstoffen sowie der Tiergesundheit. Demgegenüber kommt der Klassifizierung der Haltungsumwelt durch die Einteilung in Haltungssystemen nur eine geringe Aussagekraft zu

    Erweiterung der Studie «Torf und Torfersatzprodukte im Vergleich» : Eigenschaften, Verfügbarkeit, ökologische Nachhaltigkeit und soziale Auswirkungen

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    Der Abbau von Torf ist mit relevanten Treibhausgasemissionen verbunden und führt zur Zerstörung sensibler Ökosysteme. Aus diesem Grund bestehen in den Garten- und Gemüsebau-Branchen Bestrebungen, den Torf-verbrauch zu reduzieren. Der Verzicht auf Torf bedingt die Verfügbarkeit von alternativen Substraten, welche den pflanzenbaulichen Anforderungen genügen. Gleichzeitig sollen die Alternativsubstrate auch tatsächlich zu einer Reduktion und nicht zu einer Verlagerung der Umweltbelastung führen. Um Torf und Torfalternativ-produkten umfassend zu beurteilen wurden im Jahr 2015 einer ersten Studie der ZHAW zehn Substratkom-ponenten und sieben Substratmischungen untersucht. Durch die Bestrebungen von Torf als Pflanzensubstrat wegzukommen werden vermehrt auch andere Aus-gangsstoffe relevant. In der vorliegenden Studie wurden deshalb neun weitere Substratkomponenten bezüg-lich ihrer Ökobilanz, pflanzenbaulichen Eigenschaften, sozialen Risiken der Produktion und ihrer zukünftigen Verfügbarkeit untersucht. Die beurteilten Substratkomponenten sind Pflanzenkohle aus Pyrolyse, Pflanzenkohle aus HTC, Pflanzenkohle-Kompost-Mischung, Chinaschilf, Hanffasern, Flachsschäben, Haferspelzen, Schilfrohr und angebautes Torfmoos. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sämtliche untersuchten neun Substratkomponenten deutlich klima-freundlicher als Torf sind. Besonders umweltfreundlich sind Substratkomponenten aus angebauten, nach-wachsenden, sekundären Reststoffen mit geringer Konkurrenz anderweitiger Nutzung oder Substratkompo-nenten aus Abfallprodukten. Die Umweltbelastung. ist vor allem bei Chinaschilf, Hanffasern, Flachsschäben, Schilfrohr und angebautem Torfmoos tiefer als bei Torf. Bei allen untersuchten Komponenten zeigte sich, dass durch die Produktionsmöglichkeit in der Schweiz keine wesentlichen sozialen Risiken bestehen. Trotz der ökologischen Vorteile ist beim angebauten Torfmoos zurzeit die Verfügbarkeit nicht gewährleistet. Im Vergleich mit den Komponenten aus der Studie von 2015 zeigt sich, dass Holzfasern und Holzhäcksel den anderen Substratkomponenten in der Umweltbelastung und dem Treibhauspotential überlegen sind. Jedoch haben alle neu untersuchten Substratkomponenten deutlich geringere Umweltauswirkungen als Kokosfasern, welche als Alternative für Torf weit verbreitet sind. In geeigneten Mischungen können aus den Komponenten Substrate mit hochwertigen pflanzenbaulichen Ei-genschaften für verschiedene Anwendungen im Gartenbau und der Gemüseproduktion hergestellt werden. Wenn einheimische Substratkomponenten eingesetzt werden, besteht ein grosses Potential zur Reduktion von negativen Umweltauswirkungen und sozialen Risiken im Vergleich zu Produkten aus Torf und Kokosfasern

    Neue Ansätze zur Bekämpfung der Kohlmottenschildlaus (Aleyrodes proletella), einem Problemschädling im Kohlanbau

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    Die Kohlmottenschildlaus hat sich zum einem wichtigen Schädling im Kohlanbau entwickelt und der Befall kann insbesondere durch Verschmutzung des Ernteguts zu hohen ökonomischen Verlusten führen. In diesem Projekt wurde eine alternative Bekämpfungsstrategie an der Modellpflanze Rosenkohl entwickelt. Als Alternative zu bestehenden Methoden wurde ein präventiver und modularer Ansatz genutzt, der aus den Modulen nicht anfällige Sorten, Fangpflanzen und Blühstreifen bestand. Diese Bekämpfungsmodule wurden separat in Vorversuchen erprobt (Wahl- und no-choice-Versuche im Gewächshaus, Klimakammer und Freiland, um nicht-anfällige Rosenkohlsorten und attraktive Fangpflanzen zu selektieren) und dann in zwei Jahren in Freiland-Parzellenversuchen als kombinierte Bekämpfungsstrategie getestet. Als ausreichend geeignete Fangpflanze hat sich nur Markstammkohl (B. oleracea var. medullosa), als nicht anfällige Rosenkohlsorten können mit Einschränkungen 'Octia', 'Genius' und 'Esperal' empfohlen werden, wobei diese Resistenz allein nicht ausreicht, um einen Befall zu begrenzen. Diese Sorten wurden am wenigsten präferiert und hatten die geringsten Verschmutzungen, konnten aber bei der Antibiosis (Wirtseignung) nur teilweise überzeugen. Bei den Parzellenversuchen konnte im ersten Jahr keinerlei Wirkung erzielt werden (gleicher Befall in allen Varianten), während im zweiten Jahr eine (teilweise signifikante) Befallsreduktion von im Durchschnitt 30 bis 60 % erreicht werden konnte. Auch hatte diese Befallsreduktion eine signifikante Auswirkung auf die Verschmutzung, nicht aber auf den Ertrag. Außerdem wurden grundlegende Arbeiten zur Biologie der Kohlmottenschildlaus in Bezug auf Wirtspflanzenfindung (Orientierung nach optischen und olfaktorischen Signalen) und bakterielle Endosymbionten durchgeführt. Es konnten neben dem weiße Fliegen spezifischen primären Endosymbionten Portiera aleyrodidarum nur zwei sekundäre Endosymbionten nachgewiesen werden, die häufig in Kombination auftraten: Wolbachia und Arsenophonus. Über die Funktion bzw. den Nutzen dieser Endosymbionten ist noch nichts bekannt
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