Erstellung eines HV-Sicherheitskonzeptes für eine Moduleigenfertigung

Abstract

Ein Batteriemodul besteht aus mehreren Lithium-Ionen-Zellen, welche in einem verschalteten Zustand Spannungen im Hochvoltbereich erreichen. In den Zellen ist zudem eine große Energiemenge gespeichert, die bei einer Beschädigung oder einem unsachgemäßen Gebrauch in Form einer chemischen Kettenreaktion freigesetzt werden kann. Daher ist es besonders wichtig, für die Planung einer solchen Fertigungsanlage Sicherheitsmaßnahmen vorzunehmen. Aus diesem Grund werden zunächst potenzielle Gefahren aufgezeigt, die von einem Batteriemodul ausgehen können. Außerdem wird das konkrete Produkt, welches gefertigt werden soll, näher vorgestellt. Mit Hilfe dieser Eingangsgrößen wird eine Gefahrenanalyse der Fertigungsbereiche durchgeführt. Aus den Ergebnissen werden Aufgabenpakete abgeleitet und im Anschluss genauer untersucht. Hierbei sind geltende Anforderungen aufzuzeigen, die Gefahren dementsprechend zu beurteilen und spezifische Maßnahmen zu definieren. Die Ergebnisse sollen direkt in den laufenden Planungsprozess für eine Moduleigenfertigung einfließen sowie als Grundlage für zukünftige Projekte dienen

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