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The role of the precuneus in dissociative seizures
The neurobiology and neuropsychology of dissociative seizures is increasingly well understood, but a gap remains in understanding the neurobiological underpinnings of one of its core features: dissociation. As a transdiagnostic phenomenon, dissociation has been related to alterations in precuneus function and structure in other neuropsychiatric disorders as well as through electrical stimulation. Still, the role of the precuneus in dissociative seizures needs further investigation. Here, we use retrospectively gathered neuroimaging data from 88 patients with dissociative seizures and 79 neurologically healthy controls to relate measures of illness severity and dissociative symptoms to cortical thickness and volume of the precuneus. Clinical-grade MRI scans from multiple scanners were processed using the FreeSurfer 7.4.1 recon-all-clinical pipeline and adjusted for scanner-related variability with the ComBat algorithm. No between-group differences were found; but in patients with dissociative seizures, older age at illness onset was associated with lower left and right precuneus volumes. Additionally, before correcting for multiple testing, we observed negative correlations between left precuneus volume and longer duration of illness, and between precuneus thickness and dissociative symptoms, which can inform future hypotheses. In conclusion, this study investigating the role of the precuneus in dissociative seizures found potential evidence for correlations of precuneus structure with clinical illness features and dissociative symptoms, albeit interpretations should be cautious due to the loss of significance through correction for multiple testing and the retrospective, exploratory nature of the study
Veränderte Hydroxymethylierung im kutanen Plattenepithelkarzinom und Keratoakanthom
Die Dissertation untersucht epigenetische Veränderungen bei Hauttumoren, insbesondere dem kutanen Plattenepithelkarzinom (kPEK) und dem Keratoakanthom (KA). Im Fokus stehen die globale Hydroxymethylierung und Methylierung sowie die Expression von Hydroxylierungsmarkern wie 5hmC, 5mC und IDH2. Die Ergebnisse zeigen reduzierte 5hmC-Spiegel und erhöhte IDH2-Expression in Tumorgewebe, was auf eine zentrale Rolle epigenetischer Modifikationen in der Tumorentstehung hinweist. Die Ähnlichkeit der Expression von Hydroxylierungsmarkern zwischen KA und kPEK deutet darauf hin, dass das KA möglicherweise als maligner Tumor einzustufen ist. Die Arbeit unterstreicht die Bedeutung von 5hmC als Biomarker und eröffnet neue Ansätze für Diagnostik und Therapie
Hohe Prävalenz von Chondrocalcinose und häufige Komorbidität mit der Kalziumpyrophosphat-Ablagerungserkrankung bei Patienten mit seronegativer rheumatoider Arthritis
Die CPPD ist eine häufige Kristall Arthropathie. Sie kann im Röntgen als CC imponieren, chronisch verlaufen und der RA klinisch ähneln.
In einer retrospektiven Studie analysierten wir die Daten von Pat., die sich im Rheumazentrum Ruhrgebiet zwischen Jan. 2017 und Mai 2020 vorstellten. Von 503 Pat. hatten 181 CPPD und 262 RA, 142 seropositiv und 120 seronegativ und je 30 Gicht und PMR.
CC war am häufigsten im Handgelenk und Knie. Die Prävalenz von CC bei Pat. mit seronegativer RA war deutlich höher als bei seropositiven RA Pat. Pat. mit CPPD waren signifikant älter und hatten häufiger eine akute Symptomatik. Pat. mit CPPD hatten häufiger OA im 2. und 3. MCP-Gelenk sowie im STT-Gelenk.
CPPD und CC waren bei Pat. mit seronegativer RA häufiger als bei seropositiver RA. Sie unterschieden sich im akuten Beginn und der Verteilung der OA. Die Diagnosestellung ist bei seronegativen RA Pat. schwierig. Es kann sein, dass einige RA Pat. eine CPPD hatten
Methodische Entwicklung einer durchmesservariablen Düse zur flexibleren additiven Fertigung durch kunst-stoffbasierte Materialextrusion
Additive Fertigungsverfahren werden in der Industrie zunehmend beliebter, wobei besonders die Materialextrusion aufgrund der niedrigen Einstiegshürde weit verbreitet ist. Bei diesem Verfahren gibt es jedoch einen Konflikt zwischen schneller und detailreicher Fertigung, der durch den Düsendurchmesser beeinflusst wird. Eine durchmesservariable Düse soll diesen Konflikt mildern. Da zu dieser Motivation bereits viele Entwicklungsversuche existieren, wurde eine ergänzende Methode entwickelt, um im Rahmen dieser Arbeit das bereits vorhandene Wissen einfließen zu lassen. Besonders das Problem der Dichtigkeit zeigte sich als bisherige Innovationsbremse. Letztendlich konnte ein Konzept für eine Düse entwickelt und getestet werden. Dabei zeigte sich, dass die Verstellung des Durchmessers funktioniert und ein eingefügter Schlauch die Dichtigkeit gegenüber dem verflüssigten Kunststoff ermöglicht. Erste einfache Bauteile wurden gefertigt, die von der Aufweichung des Konflikts profitieren konnten
Auftreten, klinischer Verlauf und Behandlung von arteriellen und venösen thromboembolischen Komplikationen bei 832 konsekutiven Patienten mit chronischen negativen myeloproliferativen Neoplasien
Der klinische Verlauf einer negativen myeloproliferativen Erkrankung ist sowohl durch thromboembolische Ereignisse als auch durch Blutungsereignisse geprägt. Es gibt nur begrenzte standardisierte Empfehlungen zur Behandlung und Prognose dieser Ereignisse. Es wurden 832 Patienten betrachtet, die an einem großen Zentrum für -Erkrankungen behandelt wurden. Für die Patienten besteht sowohl bei Erstdiagnose als auch im weitere Krankheitsverlauf ein deutlich erhöhtes Risiko für thromboembolische Ereignisse. Die drei häufigsten venösen Thromboselokalisationen waren die tiefe Beinvenenthrombose mit oder ohne Lungenarterienembolie, die splanchnischen Thrombosen und die zerebrale Sinusvenenthrombose. Die drei häufigsten arteriellen Thromboselokalisationen waren der ischämische Schlaganfall, die transitorisch ischämische Attacke und der Myokardinfarkt. Als Risikofaktor für Thromboembolien konnten die , die sekundäre sowie der Nachweis einer Mutation identifiziert werden