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Alcohol addiction and the effects on relatives
Bei der Alkoholabhängigkeit handelt es sich um eine Erkrankung, welche auch in Österreich weit verbreitet ist. Trotz vieler erkrankter Menschen wird ein übermäßiger Konsum größtenteils verharmlost und das Thema generell tabuisiert. Der Fokus der vorliegenden Arbeit wird insbesondere auf Angehörige von abhängigen Personen gelegt. Das Ziel ist es, die Erkrankung im Allgemeinen näher zu beleuchten, auf Entstehung, Symptome und Folgen näher einzugehen sowie vor allem betroffenen Angehörigen einen Raum zu geben, ihre Erfahrungen und Empfindungen teilen zu können. Zudem wird der Blick darauf gerichtet was es heißt, eine angehörige Person zu sein und welche Auswirkungen dabei auftreten können. Um dies zu erreichen wurde die Erkrankung mit Hilfe von Fachliteratur genauer untersucht und beschrieben. Um die Sichtweisen und Blickwinkel von angehörigen Personen zu gewinnen, wurden Leitfadeninterviews mit 16 betroffenen Angehörigen durchgeführt und anschließend ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Alkoholabhängigkeit Einfluss auf jegliche Lebensbereiche haben kann, sowohl auf jene der betroffenen Person selbst, als auch auf jene der angehörigen Personen. Aus den geführten Interviews lässt sich schließen, dass unter anderem das Verhältnis zur abhängigen Person, Beziehungen zu anderen Menschen, das eigene psychische Wohlbefinden sowie das eigene Konsumverhalten der angehörigen Personen dadurch beeinflusst werden.Alcohol addiction is a disease that is also widespread in Austria. Despite many people suffering from the disease, excessive consumption is largely played down and the topic is generally taboo. This study focuses in particular on relatives of addicted people. The aim is to shed more light on the disease in general, to take a closer look at the development, symptoms and consequences and, above all, to give affected relatives a space to share their experiences and feelings. In addition, the focus is on what it means to be a relative and what effects this can have. In order to achieve this, the illness was examined and described in more detail with the help of scientific literature. In order to gain the views and perspectives of relatives, guided interviews were conducted with 16 affected relatives and subsequently evaluated. The results show that alcohol dependence can have an impact on all areas of life, both on the person affected and on their relatives. From the interviews conducted, it can be concluded that, among other things, the relationship with the addicted person, relationships with other people, their own psychological well-being and their own consumption behavior are affected.Autorin & Autor: Clara Postl & Seven Sauer-NordendorfMasterarbeit Universität Graz 202
"Youth center, anyone?" - But who can join? : The role of youth centers in advancing inclusion and social participation
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigte sich damit, wie Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit diskriminierungsfreie Räume schaffen und die gesellschaftliche Teilhabe von Jugendlichen fördern können. Vor dem Hintergrund zunehmender sozialer Ungleichheit analysierte die Arbeit, wie inklusive und intersektionale Ansätze sowie die Förderung von Diversität und gesellschaftlicher Teilhabe in Jugendzentren umgesetzt werden können. Dafür wurden Interviews mit Fachkräften geführt, um Herausforderungen und Potentiale zu identifizieren, um daraus Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten. Diese Arbeit konzentriert sich auf die Arbeit in standortbezogenen Angeboten der Offenen Jugendarbeit.Die Ergebnisse zeigen, dass Barrierefreiheit, Ressourcenmangel, der Mangel an Kooperationen mit anderen sozialen Einrichtungen, die Balance zwischen Offenheit und individueller Förderung sowie das Vorherrschen von Vorurteilen und Stigmatisierungen als zentrale Aspekte hinsichtlich der Herausforderungen für Inklusion in der Offenen Jugendarbeit zu benennen sind. Partizipative Ansätze und Kooperationen werden als Schlüssel für die Förderung von Teilhabe hervorgehoben. Die Verantwortung von Trägern, weiteren Fördergebenden und Politik wird ebenfalls betont, da diese Akteure für die Ressourcen der Jugendzentren verantwortlich sind.Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit tragen dazu bei, das Verständnis für die Bedürfnisse und Herausforderungen von Jugendlichen in verschiedenen Lebenslagen zu vertiefen und bieten praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Fachkräfte in der Offenen Jugendarbeit. Durch den Einsatz inklusiver Praktiken und die Anwendung von Intersektionalität als Analyse- oder Reflexionsmethode kann die Offene Jugendarbeit einen bedeutenden Beitrag zu einer gerechteren und vielfältigeren Gesellschaft leisten.This master's thesis explores how professionals in open youth work can create discrimination-free spaces and promote the social participation of young people. Against the backdrop of increasing social inequality, the study analyzes how inclusive and intersectional approaches, as well as the promotion of diversity and social participation, can be implemented in youth centers. To this end, interviews were conducted with professionals to identify challenges and opportunities, leading to practical recommendations for action. The focus is on work within location-specific open youth work programs.The findings highlight that accessibility, resource shortages, balancing openness with individualized support, and actively addressing prejudices are key challenges for fostering inclusion in open youth work. Participatory approaches and collaborations are emphasized as crucial tools for promoting participation. Additionally, the responsibility of providers, funding agencies, and policymakers is underscored, as these actors play a vital role in ensuring the resources necessary for youth centers.This research contributes to a deeper understanding of the needs and challenges faced by young people in diverse life situations and offers practical recommendations for professionals in open youth work. By adopting inclusive practices and applying intersectionality as a method of analysis and reflection, open youth work can make a significant contribution to a more equitable and diverse society.Janine Mader, B.A.Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
The conversion of the mathematical areas of action into processes
Im Schuljahr 2023/24 wurde in Österreich der Lehrplan, beginnend mit den ersten Klassen der Sekundarstufe I, auf die im Rahmen des Pädagogik Pakets NEU im Jahr 2019 beschlossene Neufassung umgestellt. Diese Umstellung hat in sämtlichen Fächern, insbesondere jedoch im Unterrichtsfach Mathematik, zu gewissen Änderungen geführt. In Bezug auf das mathematische Kompetenzmodell (M8) wurden den bisherigen vier Handlungsbereiche vier kompetenzbezogene Prozesse gegenübergestellt. Die Beschreibungen ähneln sich, aber es gibt strukturelle Veränderungen: zwei der M8-Handlungsbereiche sind in den Prozessen nicht enthalten und drei neue Aspekte sind hinzugekommen. Hierbei handelt es sich um das Modellieren und Problemlösen sowie das Vermuten. Ziel dieser Erneuerungen ist die Anpassung der in der Sekundarstufe I geltenden Prozesse an die allgemeinen Kompetenzen der Volksschule (M4). Folglich besteht dadurch nun die Möglichkeit, diese allgemeinen Kompetenzen im Verlauf der Sekundarstufe I weiter zu vertiefen. Die Einführung des neuen Lehrplans bedingte zudem eine Anpassung der Schulbücher, da die Aufgabenstellungen an die Prozesse neu ausgerichtet werden mussten. Die Ergebnisse der in dieser Masterarbeit vorgestellten Dokumentenanalyse legen nahe, dass eine erneute Überarbeitung der Schulbücher erforderlich ist. Diese sollte insbesondere eine Anpassung der Aufgabenstellungen zu den Prozessen Modellieren und Problemlösen sowie Vermuten und Begründen umfassen. Dadurch würde auch Schülerinnen und Schülern mit niedrigerem Leistungsniveau die Möglichkeit eröffnet, Lösungsstrategien für Aufgabenstellungen dieser Prozesse zu erlernen.In the 2023/24 school year, the curriculum in Austria was changed to the latest version, which was adopted as part of the Pedagogic Paket NEU in the year 2019, starting with the first grades of secondary level I. This change has led to certain changes in all subjects, but especially in mathematics. Regarding the mathematical competence model (M8), the previous four areas of action have been contrasted with four competence-related processes. Although the descriptions are similar, there are structural changes: two of the M8 action areas are not included in the processes and three new aspects have been added. These are modelling and problem solving as well as conjecturing. The aim of these innovations is to adapt the processes applicable at lower secondary level to the general competencies of primary school (M4). As a consequence, there is now the opportunity to further develop these general competencies in the course of lower secondary level. The introduction of the new curriculum also required the text-books to be adapted, as the tasks had to be realigned with the processes. The results of the document analysis presented in this master's thesis indicate that the textbooks need to be revised again. In particular, this should include an adaptation of the tasks relating to the processes of modelling and problem solving as well as conjecturing and reasoning. This would also give pupils with a lower performance level the opportunity to acquire solution strategies for tasks in these processes.vorgelegt von Hanna Konrad, BEdLiteraturverzeichnis: Blätter V-IXMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
Once a victim – always powerless? : helplessness as a potential health-relevant consequence of secondary victimization following childhood sexual abuse : an empirical analysis
In der vorliegenden Masterthesis wird der subjektive Zusammenhang zwischen sekundärer Viktimisierung nach sexualisierter Gewalt in der Kindheit und Hilflosigkeit exploriert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf erlernter Hilflosigkeit als mögliche Folge der Sekundärviktimisierung und auf deren potenziellen Einfluss auf die biopsychosoziale Gesundheit im Erwachsenenalter. Personen, die in ihrer Kindheit sexualisierte Gewalt erfahren haben, stellen eine potenziell besonders vulnerable Gruppe dar. Das Forschungsfeld wird daher aus der Perspektive psychosozialer Berater:innen und Therapeut:innen untersucht. Als Methode zur Datenerhebung kommen teilstrukturierte Expert:innen-Interviews zum Einsatz. Diese qualitative Methode ermöglicht es, differenzierte Einblicke in die Sichtweise der Expert:innen zu gewinnen. Im Fokus stehen dabei die subjektiven Erfahrungen und Einschätzungen der befragten Fachpersonen. Die Daten werden mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Der theoretische Teil der Arbeit beleuchtet Konzepte persönlicher Wirksamkeit und Hilflosigkeit sowie deren Bedeutung für die Gesundheit. Zudem werden die Phänomene der primären und sekundären Viktimisierung im Kontext sexualisierter Gewalt in der Kindheit betrachtet und wesentliche Aspekte des aktuellen Forschungsstandes dargestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass sekundäre Viktimisierung das Erleben von Hilflosigkeit auf kognitiver, emotionaler und behavioraler Ebene deutlich verstärken kann. Besonders das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung sowie die Fähigkeit, Beziehungen zu gestalten, werden dadurch erheblich beeinträchtigt. Langfristig kann dies die soziale, psychische und körperliche Gesundheit der Betroffenen stark belasten. Diese Masterthesis möchte psychosoziale Berater:innen und Psychotherapeut:innen für die Relevanz sekundärer Viktimisierung und deren weitreichende Effekte auf die biopsychosoziale Gesundheit der Betroffenen sensibilisieren.This master’s thesis explores the subjective relationship between secondary victimization following childhood sexual abuse (CSA) and helplessness in adulthood. The focus lies on learned helplessness as a potential consequence of secondary victimization and its possible impact on the biopsychosocial health of affected individuals. People who experienced sexual abuse in childhood represent a particularly vulnerable group. Consequently, the research field is examined from the perspective of psychosocial counselors and therapists. Semi-structured expert interviews are employed as the data collection method. This qualitative approach enables nuanced insights into the viewpoints of the experts. The focus is on the subjective experiences and assessments of the interviewed professionals. The data is analyzed using qualitative content analysis. The theoretical part of the thesis examines concepts of personal efficacy and helplessness, as well as their significance for health. Additionally, it considers the phenomena of primary and secondary victimization in the context of childhood sexual abuse and outlines key aspects of the current state of research. The results show that secondary victimization can significantly intensify experiences of helplessness on cognitive, emotional, and behavioral levels. In particular, trust in one’s own perception and the ability to build and maintain relationships are notably impaired. In the long term, this can severely impact the social, psychological, and physical health of affected individuals. This master’s thesis aims to raise awareness among psychosocial counselors and psychotherapists about the importance of secondary victimization and its far-reaching effects on the biopsychosocial health of those affected.Eveline GabrielMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
Exploring linguicism : understanding language-based discrimination and its implications
Diese Masterarbeit untersucht das Phänomen des Linguizismus, verstanden als Diskriminierung aufgrund von Sprache oder sprachlichen Variationen, und analysiert dessen Auswirkungen auf Individuen in unterschiedlichen sozialen, schulischen und beruflichen Kontexten. Durch den Einsatz qualitativer Forschungsmethoden, insbesondere halbstrukturierter Interviews mit mehrsprachigen Personen in Österreich, werden verschiedene Erscheinungsformen des Linguizismus identifiziert und systematisiert. Die Untersuchung zeigt auf, inwiefern sowohl explizite Diskriminierung als auch implizite institutionelle Vorurteile Nicht-Muttersprachler:innen sowie Sprechende nicht standardisierter Sprachvarietäten strukturell benachteiligen.Die Ergebnisse belegen, dass sich Linguizismus in vielfältiger Weise manifestiert, insbesondere durch soziale Exklusion, institutionelle Diskriminierung und Benachteiligung im Berufsleben. Diese Formen der Diskriminierung stehen in Wechselwirkung mit weiteren gesellschaftlichen Machtstrukturen, darunter ethnische Zugehörigkeit und sozioökonomischer Status, wodurch sprachliche Minderheiten einer verstärkten Marginalisierung ausgesetzt sind. Die Teilnehmenden berichteten von erheblichen psychischen und sozialen Folgen, darunter vermindertes Selbstwertgefühl, Ängste und Erfahrungen der sozialen Isolation. Darüber hinaus verdeutlicht die Studie, dass Sprachideologien und -politiken zur Normalisierung sprachlicher Diskriminierung beitragen und bestehende Machtverhältnisse festigen, indem sie bestimmte Sprachen privilegieren und andere abwerten.Unter Rückgriff auf theoretische Konzepte wie Skutnabb-Kangas’ Linguizismus-Ansatz und Phillipsons Theorie des linguistischen Imperialismus trägt diese Arbeit zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit sprachbasierter Diskriminierung bei. Sie unterstreicht die Relevanz politischer Reformen, inklusiver Bildungskonzepte und einer gesteigerten gesellschaftlichen Sensibilisierung, um Linguizismus wirksam entgegenzuwirken. Insbesondere Bildungseinrichtungen und Arbeitsmärkte spielen eine zentrale Rolle bei der Förderung sprachlicher Inklusion sowie der Dekonstruktion diskriminierender Strukturen.Diese Untersuchung erweitert nicht nur das akademische Verständnis von Linguizismus, sondern setzt sich zugleich für konkrete soziale und institutionelle Maßnahmen zur Förderung sprachlicher Gerechtigkeit ein. Die Anerkennung und Wertschätzung von Mehrsprachigkeit sind essenziell für die Schaffung einer inklusiven Gesellschaft, in der Individuen unabhängig von ihrem sprachlichen Hintergrund gleiche Chancen erhalten und in ihrer sprachlichen Identität respektiert werden.This master’s thesis investigates the phenomenon of linguicism, understood as discrimination based on language or linguistic variations, and examines its impact on individuals in diverse social, educational, and professional settings. By employing qualitative research methods, particularly semi-structured interviews with multilingual individuals residing in Austria, the study identifies and categorizes various forms of linguicism. The research highlights how both overt discriminatory practices and subtle institutional biases systematically disadvantage non-native speakers and those using non-standard language varieties.The findings indicate that linguicism manifests itself in multiple ways, including social exclusion, institutional discrimination, and workplace bias. These forms of discrimination intersect with broader social hierarchies, such as race, ethnicity, and socio-economic status, further marginalizing linguistic minorities. Participants reported significant psychological and social consequences, such as reduced self-esteem, anxiety, and experiences of alienation. Furthermore, the study reveals that language ideologies and policies contribute to the normalization of linguistic discrimination, reinforcing power structures that privilege certain languages while devaluing others.Grounded in theoretical frameworks such as Skutnabb-Kangas’s concept of linguicism and Phillipson’s linguistic imperialism, this research contributes to the ongoing discourse on language-based discrimination. It emphasizes the need for policy reforms, inclusive educational practices, and broader societal awareness to address linguicism effectively. Schools and workplaces, in particular, hold significant responsibility in fostering linguistic inclusivity and challenging discriminatory norms.Ultimately, this thesis advances academic understanding of linguicism while advocating for social and institutional changes. By emphasizing linguistic equity and celebrating multilingualism, the study aims to contribute to the development of more inclusive societies where individuals, regardless of their linguistic backgrounds, are valued and provided equal opportunities.Büsra Kiziler, BEdEnthält Literaturverzeichnis auf Blättern 92-100Masterarbeit Universität Graz 202
Why Harry Potter did not become addicted to computer games : a movement concept for primary school
Ziel dieser Arbeit ist es, Lehrpersonen an Volksschulen ein praxisnahes Handwerkszeug zur Verfügung zu stellen, um den Sportunterricht frühzeitig präventiv gegen Suchterkran-kungen einzusetzen und gleichzeitig spannend sowie kindgerecht zu gestalten. Dazu wird ein fachdidaktisches Konzept entwickelt, das Schülerinnen und Schülern Freude an Bewegung vermittelt. Dabei werden Bewegungsgeschichten verwendet, die sich an den Abenteuern und sportlichen Aktivitäten aus der Harry-Potter-Welt orientieren. Das Kon-zept soll Bewegung nicht nur als unterhaltsames Element, sondern auch als Schutzfaktor, als Möglichkeit zum Stressabbau und als festen Bestandteil einer gesunden Lebensführung verankern. Für Lehrpersonen bietet diese Arbeit sowohl ein umfassendes Bewegungskonzept als auch konkrete Stundenplanungen, die sich direkt im Unterricht anwenden lassen. In den einleitenden Kapiteln wird zunächst das Thema Sucht im Allgemeinen und die Problematik von Internet- und Computerspielsucht im Speziellen behandelt. Dabei wird die Bedeutung von Schutz- und Risikofaktoren für die Entwicklung und Prävention von Suchterkrankungen herausgearbeitet. Dem Sportunterricht wird in dieser Arbeit eine zentrale Rolle als Schutzfaktor zugewiesen, da er aufgrund seiner Attraktivität für Kinder in der schulischen Praxis wirkungsvoll eingesetzt werden kann. Um den thematischen Bezug zur Romanfigur Harry Potter herzustellen, werden die theoretischen Ausführungen durch ausgewählte Passagen aus J. K. Rowlings Büchern ergänzt. Diese sollen den Transfer der Geschichte auf das Sportgeschehen erleichtern und die Motivation der Kinder fördern. Die abschließenden Kapitel beinhalten von der Autorin entwickelte Bewegungsgeschichten, die ebenfalls an die Figur Harry Potter angelehnt sind. Diese werden ergänzt durch passende Bewegungslandschaften, die bereits in der Praxis der Volksschule erprobt wurden, sowie detaillierte Stundenbilder, die von der Autorin geplant und auf die Ziel-gruppe abgestimmt wurden.The objective of this thesis is to provide primary school teachers with a practical toolkit to use physical education at an early stage for the prevention of addiction and to design it in an engaging and child-appropriate way. For this purpose, a subject-didactic concept is developed that conveys to students the joy of movement through movement stories inspired by the adventures and sporting activities of Harry Potter. The concept aims to establish sports not only as an enjoyable activity but also as a protective factor, a way to relieve stress, and an integral part of a healthy lifestyle.This thesis offers teachers both a comprehensive movement concept and concrete lesson plans that can be directly applied in the classroom.The introductory chapters address the topic of addiction in general and the issue of internet and computer game addiction in particular. In this context, the importance of protective and risk factors for the development and prevention of addiction is elaborated. Physical education is assigned a central role as a protective factor, as it is appealing to children and can therefore be effectively utilized in school practice. To do justice to the title character Harry Potter, the theoretical explanations are supplemented with excerpts from J. K. Rowling's novels. These are intended to facilitate the transfer of the story to the sports context and to motivate the children.The concluding chapters include movement stories developed by the author, which are also inspired by the character of Harry Potter. These are complemented by appropriate movement landscapes, already tested in primary school practice, as well as detailed lesson plans designed by the author and tailored to the target group.Silke Groß-LinhartZusammenfassung auf Deutsch und EnglischMasterarbeit Universität Graz 202
Amount and calculation of the maintenance claim according to sec. 68a EheG with special consideration of the OGH's ruling 6 Ob 108/08p
Grds beendet die Rechtskraft eines Scheidungsausspruchs einen bestehenden Unterhaltsanspruch gem § 94 ABGB. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass einem Ehepartner über die Scheidung hinweg ein Anspruch auf Unterhalt zusteht. Dies ist ein Merkmal der Fortwirkung der ehelichen Beistandspflicht. Neben dem Unterhalt bei Scheidung aus Verschulden, der in den §§ 66ff EheG normiert ist, beinhaltet § 68a EheG eine Form des Unterhalts, die unabhängig von dem Verschulden zusteht. Die Gewährung eines Unterhaltsanspruchs gem § 68a EheG ist demnach von bestimmten Bedarfs- und Bedürfnissituationen abhängig, die ihren Ursprung in der einvernehmlichen Gestaltung des ehelichen Lebens finden. § 68a EheG wurde im Jahr 1999 durch das EheRÄG eingeführt und normiert somit eine vollkommen neue Art des Unterhaltsanspruchs. Die vorliegende Diplomarbeit soll einen ersten Einblick und in weiterer Folge ein tiefergehendes Verständnis des § 68a EheG geben. Die Norm regelt grds zwei besonders berücksichtigungswürdige Fallkonstellationen: § 68a Abs 1 EheG normiert den ,Kindererziehungsfall‘ auch ,Betreuungsunterhalt‘ genannt, bei dem im Wesentlichen Unterhalt aufgrund der Betreuung gemeinsamer Kinder zugesprochen wird. § 68a Abs 2 EheG regelt den sog ,Aufopferungsfall‘, der einen Anspruch auf Unterhalt aufgrund von Absenz im Arbeitsleben normiert. Beiden Fallgruppen liegt zugrunde, dass der unterhaltsberechtigte vormalige Ehepartner aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage ist, die für seinen Unterhalt erforderlichen Mittel selbst zu beschaffen. Diese Gründe haben ihren Ursprung in der Ehe. § 68a EheG unterscheidet sich somit insofern von bereits bestehenden Normen, als dass ein vormaliger Ehepartner dem anderen Ehegatten Unterhalt nach dem Lebensbedarf der unterhaltsberechtigten Partei leisten muss. Dieser Anspruch auf Unterhalt besteht losgelöst von einem etwaigen Verschulden. Mit dem durch das EheRÄG 1999 eingeführten § 68a EheG wollte der Gesetzgeber einen Unterhaltsanspruch schaffen, der auf der nachehelichen Beistands- und Solidaritätsverpflichtung beruht. § 68a EheG soll nicht den Zweck verfolgen, dass etwaige unterhaltsberechtigte Personen von den Lebensverhältnissen der unterhaltspflichtigen Partei profitieren. Deshalb richtet sich die Höhe des verschuldensunabhängigen Unterhalts gem § 68a EheG nicht nach den Lebensverhältnissen der vormaligen Ehepartner, sondern nach dem Lebensbedarf der unterhaltsberechtigten Person. § 68a EheG hat die dt Bestimmung des § 1578 BGB zum Vorbild. Die dt Regelung konnte jedoch nicht exakt in das österr Recht übernommen werden, da diese zu umfangreich ist. § 1578 BGB umfasst nämlich den gesamten Lebensbedarf, einschließlich der Krankenversicherung, Ausbildungskosten, etwaigem Sonderbedarf und Vorsorgeunterhalt. Weiters orientiert sich der Unterhaltsanspruch nach den Lebensverhältnissen des ehelichen Lebens. § 68a EheG verfolgt den Zweck, dem Gesetzgeber die Möglichkeit zu geben, flexible Regelungen zu treffen, um für verschiedene Sachverhaltskonstellationen eine möglichst gerechte Lösung zu finden.In principle, the legal force of a divorce decree terminates an existing maintenance claim pursuant to § 94 ABGB (Austrian Civil Code). However, it is possible that one spouse is entitled to maintenance beyond the divorce. This is a characteristic of the continued effect of the marital duty of assistance. In addition to maintenance in the event of divorce due to fault, which is standardised in §§ 66 ff EheG, § 68a EheG contains a form of maintenance that is due regardless of fault. The granting of a maintenance claim pursuant to § 68a EheG is therefore dependent on certain situations of need and need that have their origin in the consensual arrangement of marital life. § 68a EheG was introduced in 1999 and standardises a completely new type of maintenance claim. The present diploma thesis is intended to provide a first insight and subsequently a deeper understanding of § 68a EheG. The provision basically regulates two case constellations that are particularly worthy of consideration: § 68a (1) EheG standardises the 'child-raising case', also known as 'child-rearing maintenance', in which maintenance is essentially awarded on the basis of the care of joint children. § 68a (2) EheG regulates the 'sacrifice case', which standardises a claim to maintenance due to absence from working life. Both groups of cases are based on the fact that the former spouse entitled to maintenance is not in a position to obtain the funds necessary for his or her maintenance for various reasons. These reasons have their origin in marriage. § 68a EhG thus differs from already existing provisions in that a former spouse must pay maintenance to the other spouse according to the living needs of the party entitled to maintenance. This claim for maintenance exists independently of any fault. With § 68a EheG, which was introduced by the EheRÄG 1999, the legislature intended to create a maintenance claim based on the post-marital obligation to provide assistance and solidarity. § 68a EheG is not intended to ensure that any persons entitled to maintenance benefit from the living conditions of the party liable for maintenance. Therefore, the amount of no-fault maintenance pursuant to § 68a EheG is not based on the living conditions of the former spouses, but on the living needs of the person entitled to maintenance. § 68a EheG is modelled on the provision of § 1578 BGB (German Civil Code). However, the German regulation could not be exactly adopted into Austrian law because it is too extensive. § 1578 BGB covers the entire necessities of life, including health insurance, education costs, any special needs and pension maintenance. Furthermore, the maintenance claim is based on the living conditions of married life. The purpose of § 68a EheG is to give the legislature the opportunity to make flexible provisions in order to find the fairest possible solution for different factual constellations.vorgelegt von Anna HuberDiplomarbeit Universität Graz 202
Off Campus: Seggau School of Thought / Determining the Extent and Dimensions of Individual Climate Responsibility: Beyond Reducing one’s Personal Carbon Footprint
This essay examines the scope and dimensions of individual moral responsibility in addressing climate change: What do I as an individual ought to do in respect to global warming? The first part analyses the philosophical debate between Walter Sinnott-Armstrong and John Broome, establishing that individuals have moral obligations to reduce their personal greenhouse gas emissions. In the second part of the essay, the cruise ship industry serves as a case study of regulatory failure, raising the question of whether individual climate obligations should extend beyond the duty of reducing one´s personal carbon footprint. Using both philosophical analysis and the data from the case study on cruise ships, this contribution demonstrates the limitations of focusing solely on personal emission reductions when speaking about individual climate responsibility. The essay concludes that individual climate responsibility should be understood as encompassing two dimensions: In addition to the obligation to reduce one's personal carbon footprint, there is the equally important duty to engage in collective political action for systemic regulatory reform
The production of rhythm as an aspect of musical creativity
Musikalische Kreativität ist die Fähigkeit einen originellen und brauchbaren musikalischen Beitrag hervorzubringen. Dies kann die gestalterische Variation von Melodie, Harmonie, Timbre und Rhythmus involvieren – entweder durch einen einzelnen Musiker oder in einem Ensemble. Die Erforschung musikalischer Kreativität gewann in den letzten Jahren an Popularität, wie sich an der Vielzahl rezenter wissenschaftlicher Beiträge zeigt. Rhythmus und dessen Produktion erhielt jedoch nur eingeschränkte Aufmerksamkeit in diesem Forschungsbereich.In fünf empirischen Studien rückt diese Doktorarbeit die Rolle des Rhythmus ins Zentrum der musikalischen Kreativitätsforschung und resultiert in einem neuen theoretischen Modell musikalischer Kreativität.Diese Arbeit identifiziert zwei grundlegende Funktionen der Rhythmusproduktion in der musikalischen Kreativität: Rhythmusproduktion (i) zur Gestaltung der sozialen Interaktion in musikalischen Ensembles; und (ii) zum kreativen und künstlerischen Ausdruck. Beide Funktionen werden in einer Literaturübersicht eingehend erörtert. Anschließend werden die prosozialen Auswirkungen der Rhythmusproduktion im Kontext musikalischer Kreativität in drei Studien untersucht. Danach wird rhythmische Kreativität, die Rhythmusproduktion als kreativer und künstlerischer Ausdruck, behandelt. Die Arbeit geht im Detail auf den Prozess, die Bedingungen und die Evaluation rhythmischer Kreativität ein.Studie 1 zeigt auf, wie Rhythmuserzeugung in Form von interpersoneller Synchronizität die soziale Nähe (Self-Other Integration) zwischen Akteuren erhöht. Studie 2 illustriert, dass ein höheres Maß an Self-Other Integration negativen Einfluss auf die musikalische Kreativität hat. Studie 3 untersucht interindividuelle Unterschiede in Bezug auf Empathie und Kreativität in der Korrelation zwischen interpersoneller Synchronizität und Self-Other Integration. Studie 4 erforscht anhand des kreativen Prozesses und Produkts den Zusammenhang zwischen rhythmischer und bereichsübergreifender Kreativität. Die Studie zeigt eine Korrelation zwischen der Kreativität rhythmischer Phrasen und divergentem Denkvermögen der Probanden. Studie 5 untersucht, inwiefern sich kreativer musikalischer Ausdruck durch Rhythmusproduktion in der Evaluation musikalischer Kreativität widerspiegelt. Eine neue computergestützte Methode zur Evaluation musikalischer Kreativität lässt erste Rückschlüsse zu, inwiefern Kontext und Struktur von Rhythmus die Expertenevaluation musikalischer Kreativität beeinflussen. In Kombination mit einer Berechnung rhythmischer Komplexität korreliert die computergestützte Methode signifikant mit den Expertenbewertungen musikalischer Kreativität.Basierend auf den empirischen Ergebnissen und der Literaturanalyse wird ein neues Modell entwickelt, das musikalische Kreativität sowohl auf individueller Ebene als auch in Ensembles beschreibt. Dieses Modell, mit dem Kurznamen PEC (Abk. dessen Komponenten Production, Evaluation, und Context), kann zukünftiger Forschung als Grundlage dienen, um Themen wie Togetherness oder Social Foraging in die musikalische Kreativitätsforschung zu integrieren.Zusammenfassend präsentiert diese Dissertation die erste systematische empirische Untersuchung von Rhythmusproduktion als Aspekt musikalischer Kreativität und schlägt eine Brücke zwischen Kreativitätsforschung und Musik-Kognitionswissenschaft.Musical creativity can be generally understood as the ability to bring forth novel and appropriate musical outcomes, typically involving the imaginative manipulation of musical elements such as melody, harmony, timbre, and rhythm, whether in individual or group settings. With an increasing number of theoretical and empirical studies published in recent years, the study of musical creativity has emerged as a prominent area of research within the fields of music cognition and psychology. Despite this growth, musical rhythm and its production have received only limited attention in this context.This thesis addresses this limitation in five novel experiments, refocusing the study of musical creativity to place greater emphasis on the role of musical rhythm, and culminating in a new theoretical framework. In particular, this work identifies two key roles that rhythm production plays in musical creativity: (i) it shapes social interaction, forming a foundation for musical group creativity, and (ii) it serves as a means of creative musical expression in its own right. These two aspects are explored through an in-depth literature review, followed by five empirical studies.The first three studies focus on the prosocial implications of rhythm production in context of musical group creativity. Afterwards the focus shifts to rhythm production as a form of creative musical expression – rhythmic creativity – examining both the process, conditions, and the evaluation of rhythmic creativity.Study 1 demonstrates that rhythm production, in the form of interpersonal synchronization, facilitates social cohesion (self-other integration) between individuals. Study 2 reveals that higher levels of self-other integration negatively impact creativity in a musical improvisation task. Study 3 examines individual differences in the relationship between synchronization and self-other integration. Study 4 explores rhythmic creativity in relation to domain-general creativity at both the product and process level. The results indicate that the creativity of participants’ rhythmic patterns is associated with their divergent thinking ability. Study 5 investigates how creative musical expression through rhythmic patterns is reflected in the evaluation of musical creativity. A novel computational method of evaluating musical creativity is developed and helps to assess the influence of structural and contextual aspects of rhythmic patterns on experts’ creativity evaluation. In combination with a measurement of rhythmic complexity, the computational method performs well in predicting musical creativity ratings.Based on the findings of these studies and a comprehensive analysis of the literature, a framework that situates musical creativity on a continuum between individual and group creativity is proposed. This framework, named PEC (which stands for its components: production, evaluation, and context), offers a novel perspective on the role of rhythm production in musical creativity and is designed to guide future research and theory by integrating concepts such as togetherness and social foraging into the study of creative thought and action in music and beyond.In conclusion, this thesis offers a first systematic empirical investigation of rhythm production as a facet of musical creativity, bridging research on general creativity and music cognition.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftDissertation Universität Graz 202
Ich will euch Ruhe geben. Kommt! : Bibelarbeit für den Weltgebetstag der Frauen, Nigeria 2026,
Die folgende Bibelarbeit wurde auf der Europäischen Weltgebetstags-konferenz 2025 in Edinburgh in Englisch gehalten. Dies ist die Rück-übersetzung des Englischen ins Deutsche. Ich danke den europäischen Vertreterinnen des Internationalen Weltgebetstagskomitees, Edith Hajnalka Toth (Rumänien) und Senka Sestak Peterlin (Kroatien), für die Einladung zu dieser Bibelarbeit sehr herzlich.
Das nigerianische Thema für den Weltgebetstag der Frauen 2026 lautet: "Ich will euch Ruhe geben: Kommt". Dies bezieht sich auf Matthäus 11:28-30. Diese Worte Jesu kommen nur im Matthäus-Evangelium vor. Warum fügt Matthäus diese Verse der vorherigen Tradition hinzu, und welche Theologie verwendet er und warum? Diese Bibelarbeit kon-zentriert sich auf den Charakter des Matthäus-Evangeliums, um ein besseres Verständnis des Textes von Matthäus 11:28-30 zu erlangen. Was bedeutet Ruhe? Wie kann sie auch heute noch Erleichterung ver-schaffen?
Es ist die einfache Einsicht, dass Forderungen allein uns nicht die Kraft geben, sie zu erfüllen. Zur Nachfolge Jesu gehört nicht nur, das Not-wendige zu tun, sondern es ist auch notwendig, dass die Menschen von Christus selbst die Kraft dazu bekommen. Ohne beschenkt zu werden, kann man nicht geben; ohne geliebt zu werden, kann man nicht lieben. Jesus nachzufolgen bedeutet auch, sich auszuruhen und unterstützt zu werden. Kurzum, es geht um die Erfahrung von Gnade. Die Ermutigung kommt vor der Forderung, das Geschenk vor der Aufgabe.Version of recor