PsychArchives (ZPID Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation)
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Begleitende Beobachtung der 3. Wiederholungsbefragung 1997 (4. Welle der Berliner Altersstudie)
Accompanying observation of the 3rd follow-up survey 1997 used during the fourth wave of the Berlin Aging Study. The multidisciplinary Berlin Aging Study (BASE) was conducted by the Research Group on Aging and Societal Development of the Berlin-Brandenburg Academy of Sciences in collaboration with institutes and research centers belonging to the Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, and the Max Planck Institute for Human Development. The study was initially directed by a steering committee consisting of the late Paul B. Baltes (chair), head of the BASE Psychology Unit, Karl Ulrich Mayer (vice-chair), head of the BASE Sociology and Social Policy Unit, Hanfried Helmchen, head of the BASE Psychiatry Unit, and Elisabeth Steinhagen-Thiessen, head of the BASE Internal Medicine and Geriatrics Unit. The project was supported financially by several organizations including the German Federal Ministry for Research and Technology (1989–1991, 13 TA 011 + 13 TA 011/A) and the German Federal Ministry for Family Affairs, Senior Citizens, Women, and Youth (1992–1998, 314-1722-102/9 + 314-1722-102/9a) as well as by the institutions involved. From 2008 to 2011, it was co-sponsored by the Federal Ministry of Education and Research (01UW0808). The Center for Lifespan Psychology at the Max Planck Institute for Human Development has led the project since 2008 and Ulman Lindenberger has meanwhile become the speaker of BASE (see also https://www.mpib-berlin.mpg.de/research/research-centers/lip/projects/aging/base).BASE was established in 1989 to investigate questions about old and very old age from the joint and collaborative perspectives of four disciplines: psychiatry, psychology, sociology, and geriatrics/internal medicine (see Baltes et al., 1993, 2001). The initial goal of BASE (1990–1993) was to obtain extensive baseline information about old and very old age using a 14-session multidisciplinary Intensive Protocol covering older people’s mental and physical health, psychological functioning, and social and economic situation. The study design called for an age-by-sex stratified heterogeneous (locally representative) sample of 70- to over-100-year-olds. The central goal of the longitudinal study was to follow-up the core sample of participants who completed this Intensive Protocol. Extensive information about the baseline sample selectivity, assessment procedures, and cross-sectional findings are reported in Mayer and Baltes (1996; Baltes & Mayer, 1999; Baltes & Smith, 1997; Lindenberger et al., 1999).Begleitende Beobachtung der 3. Wiederholungsbefragung 1997 von der vierten Welle der Berliner Altersstudie. Die multidisziplinäre Berliner Altersstudie (BASE) wurde von der Forschungsgruppe Altern und gesellschaftliche Entwicklung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit Instituten und Forschungszentren der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung durchgeführt. Geleitet wurde die Studie zunächst von einem Lenkungsausschuss, bestehend aus dem verstorbenen Paul B. Baltes (Vorsitz), Leiter des BASE-Referats Psychologie, Karl Ulrich Mayer (stellvertretender Vorsitz), Leiter des BASE-Referats Soziologie und Sozialpolitik, Hanfried Helmchen, Leiter des BASE-Referats Psychiatrie, und Elisabeth Steinhagen-Thiessen, Leiterin des BASE-Referats Innere Medizin und Geriatrie. Das Projekt wurde u.a. durch das Bundesministerium für Forschung und Technologie (1989-1991, 13 TA 011 + 13 TA 011/A) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (1992-1998, 314-1722-102/9 + 314-1722-102/9a) sowie durch die beteiligten Institutionen finanziell unterstützt. Von 2008 bis 2011 wurde es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (01UW0808) mitgefördert. Das Center for Lifespan Psychology am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung leitet das Projekt seit 2008 und Ulman Lindenberger ist inzwischen Sprecher von BASE (siehe auch https://www.mpib-berlin.mpg.de/research/research-centers/lip/projects/aging/base).BASE wurde 1989 ins Leben gerufen, um Fragen zum Thema Alter und sehr hohes Alter aus der gemeinsamen und kooperativen Perspektive von vier Disziplinen zu untersuchen: Psychiatrie, Psychologie, Soziologie und Geriatrie/Innere Medizin (siehe Baltes et al., 1993, 2001). Ursprüngliches Ziel der BASE-Studie (1990-1993) war es, mit Hilfe eines multidisziplinären Intensivprotokolls, das 14 Sitzungen umfasste und die geistige und körperliche Gesundheit, das psychologische Funktionieren sowie die soziale und wirtschaftliche Situation älterer Menschen abdeckte, umfassende Basisinformationen über das Alter und das sehr hohe Alter zu erhalten. Das Studiendesign sah eine nach Alter und Geschlecht geschichtete, heterogene (lokal repräsentative) Stichprobe von 70- bis über 100-Jährigen vor. Das Hauptziel der Längsschnittstudie bestand darin, die Kernstichprobe der Teilnehmer, die das Intensivprotokoll absolviert haben, weiter zu verfolgen. Ausführliche Informationen über die Auswahl der Ausgangsstichprobe, die Beurteilungsverfahren und die Querschnittsergebnisse sind in Mayer und Baltes (1996; Baltes & Mayer, 1999; Baltes & Smith, 1997; Lindenberger et al., 1999) zu finden.notReviewedunknow
Stage 2 Registered Report: Impulsivity and online sports betting behavior: Untangling the causal relationship
The rapid expansion of online sports betting has raised concerns about its potential impact on individual health and public health. In order to further develop etiological models for gambling disorder (GD) in sports betting, it is essential to unravel the underlying causal processes. Recent studies have identified risky online gambling behavior as an early indicator of GD. This study focuses on impulsivity as a well-documented risk factor for GD and investigated whether increased impulsivity leads to risky online gambling behavior and subsequently contributes to GD. Impulsivity, risky gambling behavior, and GD symptoms were assessed three times at three-month intervals using a longitudinal cross-lagged panel design. We recruited a final sample of n = 427 regular sports bettors from the online gambling provider Tipico. Impulsivity and GD were assessed using a combination of online experimental tasks and questionnaires. As a measure of risky gambling behavior, Tipico provided player tracking data for allparticipants. Random intercept cross‐lagged panel models were used to test the evidence for our hypotheses. Results showed partial support for the role of impulsivity in the development of GD, particularly through facets such as impulsive choice and certain impulsive personality traits. However, the findings suggest that impulsivity does not directly predict risky betting behavior, nor does such behavior mediate the relationship between impulsivity and GD severity. These results emphasize the complexity of pathways to GD, highlighting the need to explore multifactorial models incorporating emotional, cognitive, and environmental mediators.notReviewedothe
Gibt es einen Zusammenhang zwischen unserem Wohlbefinden und unserem Blick auf die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft?
KLARpsy-Texte sind kurze, lai:innengerechte, allgemeinverständliche und richtlinienbasierte Zusammenfassungen psychologischer Übersichtsarbeiten. Dieser KLARpsy-Text hat den Titel "Gibt es einen Zusammenhang zwischen unserem Wohlbefinden und unserem Blick auf die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft?". Er wurde von Nik Hulsmans und Mitarbeitenden des Leibniz-Instituts für Psychologie verfasst. Als testlesende Person war Eva beteiligt. Der KLARpsy-Text befasst sich mit folgenden Inhalten: Menschen unterscheiden sich darin, wie sie auf Ereignisse in verschiedenen Zeiten ihres Lebens blicken. Beispielsweise neigen manche Menschen dazu, Ereignisse aus ihrer Vergangenheit eher negativ zu betrachten. Ereignisse in der Zukunft sehen sie eher positiv. Sie haben dann keine ausgewogene Zeitperspektive. Studien haben gezeigt, dass Personen mit einer ausgewogenen Zeitperspektive beispielsweise bessere Beziehungen haben als Personen mit einer weniger ausgewogenen Zeitperspektive. Nun wollen Forschende herausfinden, wie verschiedene Bereiche des Wohlbefindens mit den verschiedenen Zeitperspektiven zusammenhängen. Mit ihrer Übersichtsarbeit wollten die Forschenden herausfinden: Wie hängen die Zeitperspektiven, also der persönliche Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, mit verschiedenen Bereichen des Wohlbefindens zusammen? Beeinflusst das Alter oder die kulturelle Herkunft diesen Zusammenhang? Personen mit einer positiven oder einer ausgewogenen Wahrnehmung ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft berichten ein besseres Wohlbefinden. Dabei spielt eine bedeutsame Rolle, wie alt die Personen sind und aus welcher Kultur sie kommen.https://klarpsy.de/hintergrundunknownunknow
KLARpsy-Text: Welche Gehirnbereiche sind aktiv, wenn wir uns in andere hineinversetzen?
KLARpsy-Texte sind kurze, lai:innengerechte, allgemeinverständliche und richtlinienbasierte Zusammenfassungen psychologischer Übersichtsarbeiten. Dieser KLARpsy-Text hat den Titel “Welche Gehirnbereiche sind aktiv, wenn wir uns in andere hineinversetzen?”. Er wurde von Mitarbeitenden des Leibniz-Instituts für Psychologie verfasst. Eine anonyme testlesende Person war beteiligt. Der KLARpsy-Text befasst sich mit folgenden Inhalten: Es ist sehr wichtig für unser soziales Leben, Gefühle und Absichten anderer zu erkennen und zu verstehen. Das spielt nicht nur eine Rolle, wenn wir Gespräche führen, sondern
auch, um gute Beziehungen zu pflegen. Um Gefühle und Absichten anderer zu erkennen und zu verstehen, müssen wir uns in sie hineinversetzen können. Diese Fähigkeit wird als Theory of Mind bezeichnet. Sie zeigt sich mit etwa drei bis fünf Jahren und entwickelt sich bis in das Erwachsenenalter weiter. Studien haben eine ähnliche Gehirnaktivität bei Kindern und Erwachsenen gefunden, wenn sie sich in andere hineinversetzen. Ein genauer Vergleich in Form einer Übersichtsarbeit fehlt jedoch noch. 1. Welche Gehirnbereiche sind aktiv, wenn Erwachsene, Kinder und Jugendliche sich in andere hineinversetzen? 2. Unterscheidet sich die Gehirnaktivität je nach Alter? Bei Erwachsenen sind unter anderem Bereiche in der Hirnrinde und Bereiche in den Stirnwindungen aktiv, wenn sie sich in andere hineinversetzen. Kinder und Jugendliche zeigen eine ähnliche Aktivierung im Gehirn, es sind jedoch etwas weniger Bereiche aktiv als bei Erwachsenen.https://klarpsy.de/hintergrundunknownunknow
Supplementary materials to "Design for behaviour change — The influence of packaging design on recycling" [Transparency Checklist]
Supplementary materials [Transparency Checklist]. The related article is Geiger, J. L., Sargisson, R. J., Ünal, A. B., Van der Werff, E., & Steg, L. (2025). Design for behaviour change — The influence of packaging design on recycling. Global Environmental Psychology, 3, Article e12349. https://doi.org/10.5964/gep.12349notReviewedothe
Can a 1-item scale for psychotherapy outcomes be psychometrically robust?
No abstract available.notReviewedpublishedVersio
KLARpsy-Text: Was passiert im Gehirn, wenn wir das Arbeitsgedächtnis trainieren?
KLARpsy-Texte sind kurze, lai:innengerechte, allgemeinverständliche und richtlinienbasierte Zusammenfassungen psychologischer Übersichtsarbeiten. Dieser KLARpsy-Text hat den Titel “Was passiert im Gehirn, wenn wir das Arbeitsgedächtnis trainieren?”. Er wurde von Mitarbeitenden des Leibniz-Instituts für Psychologie verfasst. Eine anonyme testlesende Person war beteiligt. Der KLARpsy-Text befasst sich mit folgenden Inhalten: Das Arbeitsgedächtnis hilft uns, Informationen kurzfristig zu speichern und zu verarbeiten – zum Beispiel beim Rechnen oder Planen. Lange Zeit dachte man, das Arbeitsgedächtnis sei von Natur aus begrenzt und durch Training nicht zu verbessern. Neuerdings versprechen Trainingsprogramme das Gegenteil. Diese Übersichtsarbeit untersucht, ob und wie sich die Aktivität im Gehirn bei einem solchen Training verändert. Mit ihrer Übersichtsarbeit wollten die Forschenden herausfinden: 1. Welche Bereiche im Gehirn werden beim Training des Arbeitsgedächtnisses aktiv? 2. Gibt es Bereiche, die nach dem Training aktiver oder weniger aktiv sind? Während des Trainings des Arbeitsgedächtnisses sind bestimmte Bereiche des Stirn- und Scheitellappens aktiv. Zudem zeigen die Bereiche nach dem Training weniger Aktivität als vor
dem Training. Das könnte darauf hindeuten, dass sie wirksamer arbeiten.https://klarpsy.de/hintergrundunknownunknow
Emotional and Cognitive Dynamics in Depression
Aim: This study aims to explore the neural, behavioral, and speech indicators of mood-congruent bias in Major Depressive Disorder (MDD), investigating the relationship between emotional processing biases and cognitive control deficits in MDD.
Method: Using a novel video paradigm during fMRI, facial expressions (happy/sad) were subliminally presented (16.7 ms) congruent or incongruent with video content (happy/sad) in a large sample (N = 126; MDD: n = 60, Control: n = 66). Psychological testing and speech recordings during a storytelling task of positive and negative life events were conducted outside the scanner.
Results: During dynamic emotional cues, faster and more accurate detection was apparent when the emotion of the video content and the subliminal prime expression were congruent. Patients exhibited reduced task performance (subjective ratings and reaction times) compared to controls. Reduced accuracy was found in MDD particularly when happy videos were interrupted by a sad primer. Neuroimaging showed increased activation in the right inferior and middle occipital and temporal gyri. An interaction between speech features and psychological measures was not moderated by the group.
Conclusion: Neuroimaging reflects compensatory mechanisms in MDD, indicating increased cognitive effort in processing emotional content. Multimodal evidence highlights the coexistence and mutual contribution of emotional and cognitive mechanisms, which together underscore maladaptive patterns that may exacerbate mood-congruent biases and the persistence and intensity of depressive symptoms.This research was supported by the Brain Imaging Facility at the Interdisciplinary Center for Clinical Research within the Faculty of Medicine, RWTH Aachen University, and the International Research Training Group (IRTG2150). Funding was provided by the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) under grant number 269953372/GRK2150 and SFB-TRR 379 – 512007073. This work was supported by the FZJ-NST Bilateral Cooperation Program, funded by the Forschungszentrum Jülich and the National Research Council of Science & Technology (Global-22-001).notReviewedothe
KLARpsy-Text: Wie hängen Einstellungen zu Leistung und kulturelle Werte damit zusammen, ob man in Schule und Uni betrügt?
KLARpsy-Texte sind kurze, lai:innengerechte, allgemeinverständliche und richtlinienbasierte Zusammenfassungen psychologischer Übersichtsarbeiten. Dieser KLARpsy-Text hat den Titel “Wie hängen Einstellungen zu Leistung und kulturelle Werte damit zusammen, ob man in Schule und Uni betrügt?”. Er wurde von Mitarbeitenden des Leibniz-Instituts für Psychologie verfasst. Der KLARpsy-Text befasst sich mit folgenden Inhalten: In der Klausur aufs Handy schauen oder die Abschlussarbeit von einer künstlichen
Intelligenz schreiben lassen: Akademisches Fehlverhalten ist ein weit verbreitetes Problem. Studien zeigen, dass dabei eine wichtige Rolle spielt, wie Schüler:innen und Studierende über Leistung denken. Manchen ist der Vergleich mit anderen wichtig ( Leistungszielorientierung ). Anderen ist es wichtiger, die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln und zu verbessern ( Lernzielorientierung ). Forschende vermuten, dass kulturelle Werte beeinflussen könnten, wie stark die Einstellungen zu Leistung mit dem akademischen Fehlverhalten zusammenhängen. Mit ihrer Übersichtsarbeit wollten die Forschenden herausfinden: 1. Wie hängt
akademisches Fehlverhalten damit zusammen, wie man über Leistung denkt? 2. Welchen Einfluss
haben die kulturellen Werte des Landes, in dem die Schüler:innen und Studierenden leben, auf die
Zusammenhänge? Ob Personen in der Schule oder in der Uni betrügen, hängt damit zusammen, wie sie über Leistung denken. Wer sich eher mit anderen vergleicht, betrügt auch eher. Wer eher die eigenen Fähigkeiten verbessern will, betrügt weniger. Kulturelle Werte beeinflussen die Stärke dieser Zusammenhänge.https://klarpsy.de/hintergrundunknownunknow
Breaking the silence with authenticity: Evaluating a leadership and employee training in a scenario-based experiment
Employee silence, particularly acquiescent and quiescent silence, is linked to emotional exhaustion and impaired psychological well-being. Prior research highlights the role of authenticity in mitigating silence-related outcomes.
This study evaluates a new online training designed to foster authenticity in work teams. Tailored versions exist for leaders and employees. The training is expected to reduce silence and emotional strain.
Twelve pseudo-teams per condition (intervention group/active control group), each consisting of five “employees” and one “leader”, participate in the study. The intervention group will work in the laboratory on three occasions to complete the training "Working Authentically," while the active control group will participate in a training of equal duration focusing on breaks and recovery in the workplace context. As part of both the pre- and post-assessment, all teams engage in a simulated meeting, designed to assess behavioral indicators such as emotional expression and silence under emotionally challenging conditions. Using a pre-post longitudinal design with clustered data, the study combines self-report and observed data (expressed emotions). It aims to test training effects within a multilevel randomized controlled trial framework in a simulated work context.notReviewedothe