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Strategische Grundprobleme externer politischer und militärischer Intervention : unter besonderer Berücksichtigung der Krisensituationen des Nahen und Mittleren Ostens
Außenpolitik hat sich in den letzten Jahren verstärkt die Einwirkung auf oder die Reform und Umgestaltung der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in dritten Ländern (z. B. durch Demokratisierung) zum Ziel gesetzt. Die bisherigen Erfahrungen sind dabei wenig ermutigend. Verfügt Außenpolitik überhaupt über die Konzepte, Möglichkeiten und Instrumente, dies zu erreichen? In einem ersten Schritt werden die Interessen, die Probleme der Strategiebildung und die Instrumentarien der Außenpolitik untersucht, danach die Ausgangsbedingungen für eine gestaltende Politik von außen in den Zielländern behandelt und die Frage
gestellt, ob und ggf. welche Voraussetzungen dort gegeben sein müssen, um von außen erfolgreich intervenieren zu können. In einem dritten Schritt werden die Probleme und Grenzen gestaltender Politik in Drittländern analysiert, um zum Schluss einige thesenhafte Politikempfehlungen zu formulieren
Pakistan, seine Stammesgebiete und der Afghanistan-Krieg
Der Afghanistan-Krieg führt, so die Ausführungen des Autors, nicht allein zu beträchtlichem menschlichen Leiden, materiellen Zerstörungen und politischer Instabilität in Afghanistan selbst, sondern auch zur Schwächung Pakistans, zu zahlreichen Gewaltopfern und wachsender Instabilität. Heute sterben bereits mehr Menschen in Pakistan an politischer Gewalt und Kriegseinwirkung als in Afghanistan. Die Ansteckung Pakistans mit der politischen Gewalt erfolgt allerdings nicht primär durch den Krieg in Afghanistan als solchen, sondern sowohl historisch als auch aktuell durch die ausländische Rolle in diesem Krieg, zuerst durch die Sowjetunion, die USA und einige arabische Staaten (vor allem Saudi Arabiens), heute durch die der USA und NATO-Verbündeten. Die ausländischen Truppen stellen dabei den wichtigsten Mobilisierungsfaktor dar. Eine Diskussion der westlichen Politik in Afghanistan wäre gut beraten, diese Wirkung im strategisch viel bedeutenderen Nachbarland einzubeziehen. Eine weitere Destabilisierung der fragilen Atommacht Pakistan in Kauf zu nehmen, um dem taktischen Ziel einer ohnehin kaum möglichen Abriegelung der Grenze zu Afghanistan näherzukommen, wäre ein strategischer Fehler mit unabsehbaren Folgen – der schließlich mit aller Macht auf den Krieg in Afghanistan zurückschlagen müsste
US-Unilateralismus als Problem von internationaler Politik und Global Governance
Hippler J, Schade J, eds. US-Unilateralismus als Problem von internationaler Politik und Global Governance. INEF-Report. Vol 70. Duisburg: INEF Eigenverlag; 2004
Zwischen Projektitis und Gegenmachtbildung - NGOs in Prozessen des Nation-Building
Schade J. Zwischen Projektitis und Gegenmachtbildung - NGOs in Prozessen des Nation-Building. In: Hippler J, ed. Nation-Building. Ein SchlĂĽsselkonzept fĂĽr friedliche Konfliktbearbeitung?. EINE WELT Texte der Stiftung Entwicklung und Frieden, 17. Bonn: Dietz Verlag; 2004: 178-194
Between Projectitis and the Formation of Countervailing Power – NGOs in Nation-building Processes
Schade J. Between Projectitis and the Formation of Countervailing Power – NGOs in Nation-building Processes. In: Hippler J, ed. Nation Building. A Key Concept for Peaceful Conflict Transformation?. London: Pluto Press; 2005: 125-136
Demokratisierung und Nation-Building in geteilten Gesellschaften
Pfaff-Czarnecka J. Demokratisierung und Nation-Building in geteilten Gesellschaften. In: Hippler J, ed. Nation-Building - Ein SchlĂĽsselkonzept fĂĽr friedliche Konfliktbearbeitung?. Eine Welt: Texte der Stiftung Entwicklung und Frieden. Vol 17. Bonn: Dietz; 2004: 49-69
Democratization and Nation-building in 'Divided Societies'
Pfaff-Czarnecka J. Democratization and Nation-building in 'Divided Societies'. In: Hippler J, ed. Nation-Building. A Key Concept for Peaceful Conflict Transformation?. London, Ann Arbor, Mi: Pluto Press; 2005: 28-41