3 research outputs found

    Nachhaltigkeit interdisziplinär studieren: Das Studienprogramm Nachhaltigkeit der Universität Lüneburg

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    Universitäten müssen heute dazu beitragen, eine Wissensbasis zu schaffen, die für vernetzte Lösungen zur Bewältigung ökonomischer, sozialer und ökologischer Problemlagen nutzbar gemacht werden kann. Es gilt dabei nicht nur zu fragen was zu lernen ist, sondern auch wie der Einzelne oder Gruppen lernen sollten (Lernkultur) und welche Lernumgebung ihnen geboten werden kann. Auf diese zugegebener Maßen nicht neuen Fragen müssen angesichts des heutigen weltweiten gesellschaftlichen Umbruchs jedoch neue Antworten gefunden werden. Das zukunftsorientierte Konzept Nachhaltigkeit wird im Folgenden als Orientierungsrahmen für beide Aspekte vorgestellt: Es bietet eine Reflexionsebene für die Auswahl von Inhalten und zugleich Ansatzpunkte für die methodische Ausgestaltung. 04.03.2006 | Matthias Barth & Jasmin Godemann (Lüneburg

    Social Software in der Hochschullehre:Voraussetzungen und Potentiale für die Gestaltung kooperativer Lernarrangements in der universitären Praxis

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    Die klassische Hochschullehre wird seit über einem Jahrzehnt durch digitale Medien, insbesondere durch internetbasierte Angebote unterstützt. Mittlerweile ist E-Learning zur Normalität an deutschen Hochschulen geworden, doch im Alltag beschränkt sich der Einsatz überwiegend auf die Distribution von Materialien; interaktive Lehrangebote oder kooperative Szenarien sind nur selten anzutreffen. Die vorliegende Arbeit versucht, die Verwendung von Social Software in der Hochschullehre explorativ zu erkunden und widmet sich der (vermuteten) Schnittstelle zum kooperativen Lernen. Nach einer ausführlichen Darstellung theoretischer Grundlagen zum (computergestützten) kooperativen und kollaborativen Lernen sowie den Grundfunktionalitäten von Social Software erfolgt eine Analyse der Rahmenbedingungen an deutschen Hochschulen. Auf Basis einer qualitativen Auswertung von Interviews mit Hochschullehrenden werden abschließend Voraussetzungen und Potentiale für die Gestaltung kooperativer Lernarrangements identifiziert. <br/

    Social Group Behavior for Multiagent Systems

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    Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein parametrisierbares Tool für die Simulation von Gruppenverhalten in Multiagentensystemen entwickelt. Dies ist anwendungsunabhängig und kann über eine einfache Schnittstelle an beliebig viele Simulationsumgebungen angeschlossen werden. Dabei wurde von existierenden Theorien zum sozialen Gruppenverhalten aus der Sozialpsychologie ausgegangen. Im ersten Teil werden einige Theorien zum Gruppenverhalten erläutert. Diese werden auf ihre Tauglichkeit bzw. Realisierbarkeit in einem Multiagententool bewertet. Im zweiten Teil dieser Arbeit wird auf die Umsetzung der ausgewählten Theorien eingegangen. Bereits vorhandene Modellierungen wurden in eine einheitliche Schnittstellenspezifikation integriert, um eine applikationsunabhängige Verwendung sicherzustellen. Auf eine mögliche Verbindung der Theorien wird ebenfalls eingegangen. So können einige der verwendeten Theorien beliebig kombiniert werden. Dabei stellt die IPA Theorie die Grundlage dar, da diese als einzige komplette Interaktionsfolgen beschreibt. Im Weiteren wird die entwickelte Benutzeroberfläche vorgestellt. Sie erlaubt dem Benutzer das Definieren eigener Agenten sowie persönlicher Beziehungen und berechnet Interaktionsfolgen für die beteiligten Individuen. Je nach ausgewählten sozial-psychologischen Theorien werden zusätzliche Informationen angezeigt, wie sozialer Druck oder Veränderungen in den jeweiligen kognitiven Systemen. Zur Verdeutlichung wird ein Beispiel aufgeführt
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