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    Language and identity in the school adjustment of immigrant students in Israel

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    Der Autor, dessen in diesem Band dargestellte Analyse... auf dem Datensatz der ICSEY Studie basiert, untersucht Muster der Adaption von Jugendlichen mit Migrationshintergrund unter den Aspekten Sprache, Identität und soziokulturelle Anpassung in einem bestimmten Akkulturations- und Bildungskontext, nämlich dem israelischen Schulsystem. Das israelische Schulsystem ist, so der Autor, durch eine Kombination von assimilationistischen und pluralistischen Ansätzen gekennzeichnet. Insgesamt 327 neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler aus der ehemaligen Sowjetunion sowie aus Äthiopien, die in Israel leben und die Sekundarstufe besuchen, wurden befragt. Der Fragebogen basiert auf Selbstaussagen und umfasst Fragen zu den Themen Sprachgebrauch und Sprachkompetenz (Herkunftssprache und Schulsprache), Identität, wahrgenommene Diskriminierung, schulische Adaption und Verhaltensprobleme. Zwischen den beiden ethnischen Gruppen konnten erhebliche Unterschiede im Sprachgebrauch und in den Sprachkompetenzen festgestellt werden. Die Beherrschung der Schulsprache erweist sich als der bedeutsamere Prädiktor für schulische Adaption und Verhaltensprobleme als Kompetenzen in der Herkunftssprache. Gleichzeitig ist die ethnische Identität (im Sinne der Loyalität zur Herkunftskultur) in beiden Gruppen stärker ausgeprägt als die Identifikation mit der Kultur der Aufnahmegesellschaft. Schulische Adaption wird von beiden Gruppenloyalitäten, stärker jedoch von der Identifikation mit der Kultur der Aufnahmegesellschaft beeinflusst. Zusätzlich hängt die wahrgenommene Diskriminierung negativ mit schulischer Adaption zusammen. Die Ergebnisse der Analysen werden unter dem Aspekt der Passung zwischen dem akkulturativen Kontext von Schulen in Israel und dem Muster der Identitätsbildung einerseits und der Akkulturation, die die Jugendlichen an den Tag legen andererseits, diskutiert. (DIPF/Orig.)

    [Rezension zu:] Eva Cieślarová : Phraseologismen im Wörterbuch und im deutschen und tschechischen Sprachgebrauch

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    Rezension zu Eva Cieślarová: Phraseologismen im Wörterbuch und im deutschen und tschechischen Sprachgebrauch. Am Beispiel von Phraseologismen mit dem Bild von Mann und Frau. Frankfurt am Main: Peter Lang, 201

    Jugendsprache und Spachnorm – Plädoyer für eine linguistisch begründete Sprachkritik

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    Der Zeitschriftenaufsatz beschäftigt sich mit dem Sprachgebrauch von Jugendlichen – insbesondere mit dem Schriftsprachgebrauch

    Wortbildung im Sprachgebrauch

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    Die traditionelle Wortbildungsforschung untersucht Wortbildungseinheiten und -arten schwerpunktmäßig auf der Ebene des Sprachsystems, der Langue1 . In jüngster Zeit werden jedoch Definitionen und Typologien, die sich auf »das Deutsche« beziehen, zunehmend in Frage gestellt. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass in größerem Maße der Sprachgebrauch, die Parole, in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rückt. Dadurch werden auch bislang weitgehend vernachlässigte Epiphänomene fokussiert und deren Status innerhalb des Systems diskutiert. Um zu einer adäquaten sprachgebrauchsbezogenen Wortbildungsforschung zu gelangen, muss das Potenzial der wichtigsten Sprachgebrauchsdisziplinen herausgearbeitet werden, um schließlich in einer Verzahnung der Erkenntnisse zu münden. Der Beitrag versucht demnach, Desiderate und Perspektiven einer Erforschung der Wortbildung im Sprachgebrauch zu skizzieren

    Rezension: Christoph Köck (Hrsg.) (2001). Reisebilder. Produktion und Reproduktion touristischer Wahrnehmung (Münchner Beiträge zur Volkskunde, Band 29). Münster: Waxmann, 242 Seiten, 28 Abbildungen und Fotos, ISBN 3-8309-1047-9

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    In diesem Sammelband geht es um ein Potpourri kulturwissenschaftlicher, oder im traditionellen Sprachgebrauch: volkskundlicher Aufsätze, die sich mit dem Thema Reisen beschäftigen. Auf den ersten Blick ohne einen konsistenten Zusammenhang oder eine strukturgebende Klammer, ergibt sich im zweiten Blick ein Aufriss der Mühen der Kulturwissenschaft, mit dem Themenbereich Reisen - Tourismus - Reisewahrnehmungen umzugehen. Von hierher wirken einige Aufsätze amüsant, einige sind interessant, da sie kohärentere Einsichten bieten

    Zum geschlechtergerechten Sprachgebrauch am Beispiel deutscher und polnischer Stellenausschreibungen

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    The subject of consideration is the issue of using terms for professions which linguistically discriminate women or men in German and Polish job offers. Problems connected with the above were presented in the context of achievements of feminist linguistics in Germany and comprise a critical view of language asymmetries in Polish as well as the way of presenting it in Polish scientific discourses

    Sprachgebrauch und Spracheinstellungen in der Deutschschweiz. Pfarrpersonen als sprachbewusste Sprecherinnen und Sprecher im Fokus

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    The relation between Swiss German dialects and Standard German has been subject to public and scholarly debates for over 100 years. Among the most frequently discussed points are the appropriateness of spoken Standard German in different contexts and the attitudes of Swiss people towards the two varieties. This paper summarises the results of a completed research project (Oberholzer in Vorb.), which surveyed language use and language attitudes in Swit-zerland for a specific group of speakers: pastors and priests working in German-speaking Switzerland. The paper shows how pastors and priests make use of the diglossic situation and the possibility to code-switch in Sunday services. The use of Standard German emerges as an important communicative resource in German-speaking Switzerland. In addition, real language use and intended language use match to a high degree; this shows the degree of language awareness of this particular group in a diglossic situation. Furthermore, a relatively new approach – the assumption that several mental models of High German coexist – helps to show differentiated language attitudes and to contradict some of the most common stereotypes regarding Standard German in German-speaking Switzerland. The attitudes towards Standard German in this study are significantly more positive than those observed in previous studies
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