32 research outputs found
Examination of the Communication Strategy Based on Company Straplines: A Case Study of German Construction Companies
A target group-oriented communication strategy is decisively responsible for a company's success. Consequently, addressing the potential target group in all communication sectors could enable a valuable competitive advantage. To verify if companies within the German construction industry follow this theory, a study was conducted. In this study, the communication strategy of the 50 largest German construction companies was examined, based on their company straplines. The following article presents the results. As a research method, both a content analysis was conducted and the basic principles of the "Zurich Model of Social Motivation" of psychologist Norbert Bischof and the archetype theory based on Carl Gustav Jung were applied. The current challenges in the construction industry require a high focus on customer-centricity and collaboration. The study revealed that most of the analysed company straplines are addressed rather to the competitors than to the customers and partners. As a result, the straplines should be rethought and adapted to the customers' needs and current market requirements
Unternehmensstrategien im Klimawandel
Sechs in der Metropolregion Bremen-Oldenburg durchgeführte Fallstudien zeigen, dass Unternehmen den Klimawandel als eine ernst zu nehmende Umweltveränderung bewerten, die sich schon heute auf einzelne Branchen (insbesondere auf die Landwirtschaft) spürbar auswirkt und zukünftig deutlich mehr Branchen betreffen wird. Ob, wann und wie Unternehmen mit konkreten Maßnahmen auf die Folgen des Klimawandels reagieren, hängt im Wesentlichen von dem wahrgenommenen Handlungsdruck innerhalb der Unternehmen ab. Die untersuchten Unternehmen haben sich im Gegensatz zum Gros der Wirtschaft bereits mit dem Klimawandel explizit auseinandergesetzt und die möglichen betriebswirtschaftlichen und strategischen Folgen für ihr Unternehmen geprüft. Die Fallstudien bauen auf dem aktuellen Wissenstand der wirtschaftsbezogenen Klimaanpassungsforschung und insbesondere auf vorgängige Studien im Rahmen von ‚nordwest2050‘ auf
Forschungsstrategie des BMVI-Expertennetzwerks Wissen – Können – Handeln
Bundesanstalt für Straßenwesen, Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Bundesanstalt für Gewässerkunde, Bundesanstalt für Wasserbau, Deutscher Wetterdienst, Deutsches Zentrum für Schienenverkehrsforschung beim Eisenbahn-Bundesam
Resiliente Gemeinden in der Modellregion Bodensee: Robust und agil durch Partizipation
Wir untersuchen Gemeinsamkeiten und Unterschiede partizipativer Projekte auf Gemeindeebene in der Bodenseeregion. Ziel dabei ist es, einerseits Chancen und Stolpersteine von partizipativen Projekten für Gemeinden zu identifizieren. Andererseits entwickeln wir den Resilienzbegriff aus Psychologie und BWL weiter für Gemeinden und fragen uns, wie Partizipation die Resilienz einer Gemeinde beeinflusst
Komplexe Systeme – Nutzen oder Last? TA-Vorstudie
Wie wirkt sich zunehmende Komplexität auf die Verletzlichkeit oder Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastrukturen aus? Die TA-Vorstudie erörtert, warum und wie eine vertiefende Untersuchung der Komplexität unseres Energiesystems dazu beitragen kann, unsere kritischen Infrastrukturen resilienter zu gestalten. Darüber hinaus werden Themenbereiche aufgezeigt, die sich für eine Vertiefung anbieten. Dazu gehören die Analyse systemischer Risiken durch Sonnenstürme, der Einsatz künstlicher Intelligenz, die Rohstoff- und Lieferantenabhängigkeiten, die sich aus einem zunehmend komplexen Energiesystem ergeben können, sowie die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit kritischer Energieinfrastrukturen unter sich ändernden klimatischen Bedingungen
Nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktion ermöglichen : Empfehlungen für die Verbraucherpolitik
In den letzten Monaten vor Ausbruch der Corona-Pandemie hatte die Diskussion der Frage, wie eine nachhaltige Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland ermöglicht werden kann, erheblich an Dynamik gewonnen. Diese Frage ist in der Krise zwar kurz in den Hintergrund getreten; die aktuelle Diskussion u.a. zu den Bedingungen, unter denen unsere Lebensmittel produziert werden, zeigt aber eindringlich, dass viele Probleme nach wie vor ungelöst sind. Immer sichtbarer wird, wie notwendig die Entwicklung nachhaltiger und zukunftsfähiger Konzepte für das Wirtschaften und Leben ist. Von herausragender Bedeutung ist dabei die Frage, wie eine nachhaltige Transformation der Produktions- und Konsumstrukturen politisch erfolgreich gestaltet werden kann. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der SVRV der Bundesregierung in seinem aktuellen Policy Brief acht Maßnahmen, mit denen die Verbraucherpolitik im Kontext der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie dazu beitragen kann, nachhaltigen Konsum zu ermöglichen. Dabei nimmt der SVRV die Zusammenhänge zwischen einer zukunftsfähigen Transformation der relevanten Systeme und nachhaltigen Produktions- und Konsumstrukturen in den Blick
VVD 2024 - Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik: Herausforderung Komplexität / 10. wissenschaftliche Fachtagung am 21./22. März in Dresden/Radebeul
Unter dem Motto „Herausforderung Komplexität” wurden die immer dynamischeren Randbedingungen der Branche und vor allem die technologischen Konsequenzen im Verarbeitungs- und Verpackungsmaschinenbau diskutiert. Schwerpunkte bildeten dabei Innovative Maschinenkonzepte + Bewegungstechnik/Robotik, Biogene Verarbeitungsgüter und kreislauffähigen Packstoffe als Herausforderung, Assistenzsysteme als Brücke zwischen Komplexität und Fachkräftemangel, Resiliente Verarbeitungs- und Verpackungsprozesse und Ressourcenschonende Reinigungsprozesse. Nach Keynote-Beiträgen von Herrn Richard Clemens (VDMA Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen), Herrn Jürgen Dornheim (Procter & Gamble Service GmbH) und Herrn Dr. Ernst Simon (Flexible Packaging Europe) sowie einer gemeinsamen Podiumsdiskussion starteten die zwei wissenschaftlichen Sessions. Das Anwenderforum im Rahmen der Industrieausstellung wurde von Frau Judith Binzer (VDMA Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen) moderiert. Hier bestand die Möglichkeit, sich über interessante Umsetzungsbeispiele und Technologieträger aus dem Automatisierungsbereich zu informieren, mit Start-ups ins Gespräch zu kommen und sich nicht zuletzt zum Thema Fachkräftenachwuchs auszutauschen.:A: Bewegungstechnik/Robotik
B: Hygienegerechte Produktion in der Lebensmittel- und Pharmaherstellung
C: Verarbeitung biogener und faserbasierter Packstoffe
D: Resilienz von Verarbeitungs- und Verpackungsprozessen
E: Innovative Verpackungs-, Maschinen- und Anlagenkonzepte
F: Assistenz- und Schulungssysteme gegen Fachkräftemange
Wie halten Sie es mit der Resilienz?
WIE HALTEN SIE ES MIT DER RESILIENZ?
Wie halten Sie es mit der Resilienz? / Kuhlicke, Christian (CC BY) (-
Unternehmerische Resilienz : Protektive Faktoren für unternehmerischen Erfolg in risikoreichen Kontexten
In ihrer Dissertation geht Jessica Di Bella der Frage nach, welche Faktoren sich unter ungünstigen Umständen und in beruflichen oder privaten Krisenzeiten protektiv auf den unternehmerischen Erfolg eines Individuums auswirken. Im Anschluss an eine theoretische Diskussion psychologischer, systemischer und organisationaler Resilienz, wird ein Untersuchungsmodell für unternehmerische Resilienz entwickelt, welches im Rahmen einer empirischen Fallstudie mit fünf unternehmerischen Brüdern zur Anwendung kommt. Der Mehrmethodenansatz führt zu interessanten Ergebnissen, welche einerseits neue Fragestellungen für die Entrepreneurship-Forschung aufwerfen und andererseits übliche Vorgehensweisen in der psychologischen Resilienzforschung infrage stellen.
Zusätzlich zu ihrem Beitrag für die theoretische Elaboration des innovativen Forschungskonzepts, liefert Jessica Di Bella mit ihrer Dissertation einen praktischen Handlungsansatz zur Stärkung unternehmerischer Resilienz bei (angehenden) Entrepreneuren sowie ein Umsetzungsmodell für institutionelle Akteure im Bereich der Gründungsberatung und Gründungslehre (Entrepreneurship Education)
Wissens- und Informationsmanagement zur Klimaanpassung: Strategien zur Vernetzung und kollaborativen Datenteilung zwischen Bevölkerungsschutz, Kommune und Öffentlichkeit
Durch die zunehmend extremen Wetterereignisse wird deutlich, dass der Klimawandel bereits eingetreten ist. Darum bereiten sich sowohl die Kommunen als auch der Katastrophenschutz verstärkt auf zukünftige Krisensituationen vor. Im Rahmen des Co-Site-Projekts der Technischen Hochschule Köln untersucht die vorliegende Arbeit die Bedeutung von Informations- und Wissensmanagement hinsichtlich neuer Klimaanpassungskonzepte und Maßnahmen im Katastrophenschutz. Dabei wird untersucht, wie die verschiedenen Akteure im Katastrophenschutz und in kommunalen Verwaltungen Daten sammeln, speichern, teilen und nutzen. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Identifikation von Hindernissen im Wissensmanagement, die den Daten- und Informationsfluss beeinträchtigen können. Für die Untersuchung wurde ein paralleles Mixed-Methods-Design gewählt, bestehend aus einer qualitativen Untersuchung in Form von Experteninterviews im Katastrophenschutz sowie einer quantitativen Umfrage in den Co-Site Modellkommunen.
Die Ergebnisse der beiden Teilstudien wurden im Gesamtergebnis systematisch aufeinander bezogen. Aus der Gesamtauswertung geht hervor, dass beide Bereiche bereits mit digitalen Fachanwendungen arbeiten, diese jedoch als Insellösungen zu werten sind. Relevante Daten werden dezentral gespeichert, wodurch der Zugang erschwert wird. Zudem mangelt es an strategischem Wissensmanagement, wodurch wertvolles Erfahrungswissen verloren geht. Zu den größten Hindernissen gehören neben fehlenden Standards föderale Strukturen und Datenschutzrichtlinien. Aus der Auswertung geht hervor, dass die Erfahrungen der operativen Ebene des Katastrophenschutzes bisher kaum in den Klimaanpassungsmaßnahmen berücksichtigt werden. Das durch das Co-Site-Team geplante neue Informationssystem kann hierbei eine wichtige Rolle spielen, um relevante Daten organisationsübergreifend nutzbar zu machen. Einen weiteren Mehrwert würde das System bieten, wenn es auch als Plattform für Wissensspeicherung, Dialog und Vernetzung weiterentwickelt wird.The increasing number of extreme weather events makes it clear that climate change has already occurred. In response, both local councils and civil protection services are increasingly preparing for future crises. As part of the Co-Site project by the TH Köln – University of Applied Sciences, this thesis explores the role of information and knowledge management in developing climate adaptation plans and improving disaster response. The research looks at how different actors in local government and civil protection collect, store, share, and use data. Another focus lies on the identification of obstacles in knowledge management that can impair the flow of data and information. To examine this, a parallel mixed methods design was used, combining interviews within civil protection and a survey of local governments involved in the Co-Site project. The findings of both parts were brought together in a final analysis. It became clear that digital tools are already in use in both areas, but often as isolated systems. Data is stored in different places, making access more difficult. Strategic knowledge management is still lacking, meaning valuable experience is often lost. Among the main challenges are the absence of common standards, federal structures, and data protection rules. The research shows that practical knowledge from civil protection services is rarely considered in climate adaptation planning. The planned Co-Site information system could help by making relevant data more accessible across organisations. It could be even more useful if developed further as a platform for storing knowledge, encouraging dialogue, and building networks
