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Sedimenttexturen und Lebensspuren der Sohlbank des Naturdenkmals „Saurierfährten Münchehagen“
The basal bed of the Natural Monument Münchehagen, called "Sohlbank", is composed of a quartzitic sandstone. The bed is characterized by wave ripple bedding, which is altered by biotrubation. Ist surface cuts erosively older, thin sandstone layers typically covered by riplle marks on their upper bedding plane. All ripple marks are oscillation ripples which are partially modified by retreating water. Sedimentary channel fillings cut into the “Sohlbank“. A highly diverse ichnofauna is described. It comprises elements of a Cruziana ichnocenosis in addition to some traces of a Skolithos ichnocenosis. The sedimentary and biogenic structures suggest a low energy, shallow-water depositional environment.Die Sohlbank des Naturdenkmals ist von kleindimensionaler Wellen-rippelschichtung dominiert, die bioturbat modifiziert ist. Ihre Oberfläche schneidet tieferliegende Flächen erosiv an, die jeweils charakteristische Muster von Oszillationsrippeln unterschiedlicher Richtung und z.T. durch ablaufendes Wasser überprägt, aufweisen. Reste von Füllungen prielartiger Entwässerungsrinnen sind in die Sohlbank eingeschnitten. Die Sohlbank weist eine diverse Ichnofauna auf. Sie wird dominiert von Formen einer Cruz/ana-lchnozönose; Elemente der Skolithos-Ichnozönose sind ihr beigemischt. Alle Sedimenttexturen zeigen ein niedrigenergetisches Flachwassermilieu an
Die Molluskenfauna der St. Galler Formation (Belpberg-Schichten, Obere Meeresmolasse) bei Bern (Schweiz): Taphonomie und Paläoökologie
Recurrent constructional pattern of the crustacean burrow Sinusichnus sinuosus from the Paleogene and Neogene of Spain
New occurrences of Sinusichnus sinuosus Gibert 1996 described in the Cenozoic of Spain, evidence the almost continuous fossil record of this ichnospecies from the Upper Cretaceous to the Lower Pliocene. Morphological and size features of these highly regular sinusoidal burrows have been analyzed, showing a very recurrent constructional pattern through time. Such features are also constant along the ontogeny of the producer. The large number of similarities that this ichnogenus shares with fodinichnial burrow systems, such as Thalassinoides, Ophiomorpha or Spongeliomorpha, point to a crustacean authorship. Since this sinusoidal architecture is also common among some graphoglyptids, other behavioral strategies are discussed. The ichnogenus Sinusichnus occurs commonly in shallow marine environments, in particular to deltaic depositional settings
Ichnofossilien im Campanium des südöstlichen Münsterlandes
In dieser Arbeit werden die Ichnofossilen des Obercampans der südöstlichen Münsterländer Kreidemulde im Raum Beckum/Ennigerloh vorgestellt. Die Kalk-Mergel-Wechselfolgen der Beckum- und Vorhelm-Schichten sind durch kalziklastische, debritische und turbiditische Schüttungen in feinkörnige pelagische Mergel charakterisiert. Im Wesentlichen der Nereites-Ichnofazies zugehörig, fußt die Ausbildung der Ichnofauna hauptsächlich auf sedimentologische Parameter. Ist die Ichnofossilvergesellschaftung der Pelagite durch eine reichhaltige Graptoglyphen-Fauna und Chondrites charakterisiert, die eine ruhige und kontinuierliche Sedimentakkumulation dokumentieren, so bildet sich mit Schüttung der Debrite und Turbidite, und der damit verbundenen Zufuhr von Nährstoffen, eine durch Fodichnia (Zoophycos, Dreginozoum, Rhizocorallium) dominierte Vergesellschaftung aus.
Der ?fining-upward?-Trend innerhalb der untersuchten Schichtenfolge lässt auf eine Veränderung des Ablagerungsraumes von einer Hangfazies (Beckum-Schichten) in eine tiefere Beckenfazies (Vorhelm-Schichten) schließen
Sedimenttexturen der Sohlbankfläche im Naturdenkmal "Saurierfährten Münchehagen" (Berrias), Rehburger Berge : Rippelmarken und Ichnofossilien als Grundlage einer Deutung des Ablagerungsraumes
Die Gesteine des bearbeiteten Aufschlusses, dem Naturdenkmal "Saurierfährten Münchehagen" bei Münchehagen (Rehburger Berge), liegen stratigraphisch in der Bückeberg-Formation des Berrias (Wealden). Aufgeschlossen ist der Hauptsandstein (Wealden 3) . Es werden die Sedimenttexturen der Sohlbankfläche des ehemaligen Steinbruchs analysiert und interpretiert. Vorherrschende Schichtungstypen sind Wellenrippelschichtung und Flaserschichtung. Die Sedimente sind stark bioturbat. Auf mehreren freiliegenden Flächenniveaus der Sohlbank sind Rip- pelmarken zu beobachten, die systematisch vermessen wurden. Danach handelt es sich uro Wellenrippeln und untergeordnet um strömungsüberformte Wellenrippeln durch ablaufendes Wasser. Zahlreiche Merkmale zeigen wiederholtes Auftauchen und Trok- kenfallen an. Tonlagen kennzeichnen zeitweilige Stillwasserbedingungen. Ein ehemals verzweigtes Rinnensystem ist in Relikten erhalten und beweist ebenfalls einen wechselnden Wasserstand (ablaufendes Wasser). Sporadisch kam es im Zuge hochenergetischer Ereignisse zu einem schichtflutartigen Abfließen des Wassers. Eine reiche Ichnofauna ist zu beobachten. Wenige Spurentypen sind vorhanden, die Spurendichte ist jedoch sehr hoch. Es dominieren horizontale oder wenig geneigte Gestaltungswühlgefüge, vertikale Bauten kommen nur untergeordnet vor. Als häufigste Spurentypen treten Thalassinoides, Muensteria, Plano- lites und Pelecypodichnus auf. Die Größe der Ichnofossilien ist meist gering. Die Spuren bilden eine Ichnocoenose aus Ichnofossilien der Cruziana- und untergeordnet der Skolithos- Fazies. Bivalven belegen Brackwasser-Verhältnisse. Dies alles sind Merkmale eines lagunären Ablagerungsraumes, gelegen am Rand eines gezeitenarmen bzw. -losen Nebenmeeres (Niedersächsisches Becken) im Übergang von der fluviatilen in die litorale Fazies im rückwärtigen Bereich eines Barrierensystems. Wahrscheinlich spielte Wind eine entscheidende Rolle als Ursache für Wasserspiegelschwankungen. Die maximale Wassertiefe bei auflandigem Sturm hat vermutlich nicht mehr als 3 - 4 m betragen. Sonst war sie wahrscheinlich deutlich geringer und ermöglichte Dinosauriern ein Durchwaten des Gewässers, wie Fährten auf der Sohlfläche beweisen.In this study sedimentary textures from the floor oi an abandoned quarry near Münchehagen (Lower Saxony) are analysed and genetically interpreted. The outcropping rocks of the Hauptsandstein are of Berriasian age (Biickeberg Formation). Wave ripple bedding and flaser bedding are the dominating bedding types. The sediments are strongl" bioturbated. On the floor of the quarry several well-exposed areas covered with ripple marks occur in different levels. Thin mud films or mud layers on the ripples, deposited during periods with very calm water, often prevented the destruction of the ripple marks. A systematic measure suggests that the bulk of the ripple marks was generated by wave action. Further, wave ripples reshaped by down running water are found frequently. Distinct features indicate repeated emerging and a complete running off of water. Relicts of a biofurcated channel system are preserved, also suggesting a fluctuating water depth and down running water. Sporadically, a sheet flow-like run off of the water occured - caused by high-energy events. A rich ichnofauna exists. The diversity of the assemblage is low, although the density of the traces is high. Horizontal or only slightly inclined traces, mainly from sediment feeders, dominate. Vertical burrows are seldom. Thalassi- noides, Muensteria, Planolites and Pelecypodichnus represent the most frequent traces within the ichnocoenose, a mixture of traces from the Cruziana and the Skolithos ichnofacies. Trace fossils related to tne Cruziana ichnofacies prevail. Generally, a small size of burrows is a characteristic feature. Brackish water conditions are indicated by bivalves. A lagoonal back barrier depositional environment is suggested, located at the periphery of a restricted marginal basin of the boreal sea without evident influence of tides (Lower Saxonian Basin). It seems probable that fluctuations of water depth within the lagoon were mainly induced by wind action. A maximal water depth of about j - 4 m is presumed during landward-directed storms, but significantly less in times of fair-weather conditions. This enabled dinosaurs to ford the water as shown by tracks on the floor of the outcrop
Plio-Pleistozäne Sedimentation im Randbereich des Ritscher-Canyons, westlich des Gunnerus-Rückens (Ostantarktis)
Stratigraphie und Sedimentpetrographie der Gesteine der Flyschzone im Lainzer Tunnel
Das Baulos LT33 des Lainzer Tunnels der ÖBB Infrastruktur Bau AG bildet einen Teil der Verbindungstunnelstrecke zwischen West- und Südbahn. Dieser Abschnitt liegt zur Gänze in den Gesteinen der Flysch- und der Klippenzone. Der Tunnelabschnitt wird der Kahlenberger Decke und der St. Veiter Klippenzone zugeordnet, wobei sich der Flyschabschnitt in Hütteldorf-Formation und Tiefere Kahlenberg-Formation untergliedert. Ziel der Untersuchungen war die einmaligen Aufschlußverhältnisse im Lainzer Tunnel zu nutzen um stratigraphische und sedimentpetrographische Daten der Kahlenberg-Formation und Hütteldorf-Formation zu gewinnen.Von Auhof beginnend wurden von NW gegen SE im beprobten ersten Kilometer des Tunnels ausschließlich Flyschgesteine, vorwiegend der Kahlenberg-Formation, vorgefunden, und mit Hilfe von stratigraphischen und petrologischen Methoden untersucht. Die Gesteine sind vorwiegend Pelite und makrofossilleer, führen aber Lebensspuren. Die der Tieferen Kahlenberg-Formation zugeordneten Bereiche wiesen Kalksandsteine, Kalkmergel und Tonmergel/ Tonsteine auf. Karbonatgehalte zwischen 50 und 70% sind typisch für die Kalkmergel der Kahlenberg-Formation, während karbonatfreie Tonsteine nur sehr untergeordnet auftreten. Nannofossilproben weisen auf ein Campanium-Alter hin. Die angetroffenen Gesteine, die der Hütteldorf-Formation (im allgemeinen Cenomanium-Santonium) zugeordnet wurden, bestanden überwiegend aus Tonstein-/Tonmergel-Abfolgen. Die Tonsteine sind überwiegend karbonatfrei, nur wenige Lagen zeigen signifikante Karbonatgehalte bis ca. 20%. Weiters traten sandig gebänderte Lagen und Kalksandsteinbänke auf. Die pelitischen Bereiche waren zumeist intensiv zerschert und von Harnischflächen durchsetzt. Innerhalb der Hütteldorf-Formation konnten auch weißgraue Tuffitlagen gefunden werden
Zur Petrologie und Genese des Thüringer Ockerkalkes (Silur)
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Wechselwirkungen zwischen karbonatischer und vulkaniklastischer Sedimentation auf dem jurassischen Vulkanbogen in der chilenisch-peruanischen Küstenkordillere (Südamerika)
thesi
