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    Greek Gymnasia for Non-Greek People. Archaeological and Epigraphic Evidence in Pre-Roman Italy

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    Literarische, epigraphische und archäologische Quellen bezeugen die Existenz griechischer Gymnasia im vorrömischen Italien. Dieser Beitrag untersucht die politischen und kulturellen Gründe, die zur Übernahme griechischen Lebensstils, allen voran der Gymnasiums-Ideologie, in diesen nichtgriechischen Kontexten geführt haben können. Anhand von Fallstudien in zwei verschiedenen kulturellen Kontexten, der brettischen Stadt Petelia und den Samnitischen Städte Abella, Pompeji und Cuma, wird analysiert, wie die Elite dieser Städte griechische Gymnasiums-Ideologie ausgehandelt hat. Es wird gezeigt, dass Strategien von der vollständigen Übernahme des Gymnasiums als Institution und Bautyp bis zur selektiven Nachahmung ausgewählter Charakteristika reichte

    On the Theory of Ideology by Louis Althusser

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    Von einigen wenigen postmodernistisch informierten Verwendungen einmal abgesehen, ist der Begriff der Ideologie sukzessive an den Rand des gesellschaftswissenschaftlichen Diskurses geraten. Davon betroffen ist auch der theoretische Ansatz von Louis Althusser, der das ›Problem der Ideologie‹ m. E. am weitesten vorangetrieben hat. Seine Ideologietheorie steht im Zentrum dieser Magisterarbeit. Das Ziel, Althussers Ideologietheorie wieder ›ins Spiel zu bringen‹, wird hier verfolgt durch eine ausführliche Relektüre und Rekontextualisierung von »Ideologie und ideologische Staatsapparate«, die in drei Schritten vollzogen wird. Althussers Theorie der Ideologie wird abgegrenzt, vorgestellt und (affirmativ) problematisiert. Die Abgrenzung dient dazu, den Blick für die Konturen der marxismusimmanenten theoretischen Intervention von Althusser zu schärfen. Dazu werden drei ideologietheoretische Ansätze (Marx, Lukács; Adorno) vorgestellt und diskutiert, die sich in zentralen Aspekten von Althussers unterscheiden. Danach wird die Ideologietheorie Althussers, die er in »Ideologie und ideologische Staatsapparate« skizziert hat, ausführlich vorgestellt. Im abschließenden Teil wird Althussers Ansatz problematisiert und auf seine Anschlussfähigkeit überprüft

    Flexicurity as a Policy Agenda

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    Arbeitsmarktpolitik, Arbeitsmarktflexibilisierung, Arbeitnehmerschutz, Ideologie, Wirtschaftspolitische Wirkungsanalyse, Welt, Flexicurity, Labour market policy, Labour market flexibility, Employment protection legislation, Ideology, Economic policy analysis, World

    Das klassische Altertum im Spiegel der Blut-und-Boden-Ideologie des. „Dritten Reiches“

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    Die Deutung des Altertums im Licht der rassischen Ideologie des "Blut und Boden"

    17 Ideologie

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    Introduction: Music, Social Identity, Political Cohesion

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    Zwischen dem 5. und 1. Jhdt. v. Chr. betrachteten politische Theoretiker in China und Europa Musik als nützlichen Maßstab für den politischen Charakter und Zustand von Gesellschaften und ihren Machthabern. Auch wenn ihre Ansichten keiner wissenschaftlichen Basis entsprangen, können schriftliche Überlieferungen und archäologische Quellen heute herangezogen werden, um Musik und damit zusammenhängende kulturelle Äußerungen im Umfeld der Macht und ihren unmittelbaren Einflussbereichen zu verorten. Sie können so über Identität, Selbstverständnis, Ansehen und Status informieren: vom Haushalt über den Staat, bei Eroberungen und Machtausübung, im Fall von Widerständen und Rebellionen sowie in der Rechtsprechung, Diplomatie und Schlichtung. Allem Anschein nach können diese Quellen in der Tat etwas Neues über Machtbeziehungen, Ideologie und politischen Wandel in der antiken Welt vermitteln. Sie dienen zudem als indirekter Indikator für politische agency in schriftlosem Umfeld

    Cyberfascismus: il domani appartiene a noi (aesthetica fascistica iv)

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    La diffusione del fascismo attraverso le nuove tecnologie dell'informazione fra forme d'arte d'avanguardia e vecchie ideologie reazionarie in un saggio neo-marxista e neo-repubblicano di Massimo Morig

    Het vaderschap als incident – en andere onopgeloste problemen

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    De gelijkenissen tussen 1967 — het jaar dat Het onbehagen bij de vrouw verscheen — en 2011 zijn frappant, vindt Ingrid Robeyns: de beperkte ambities van de Nederlandse vrouw in de publieke sfeer, de moeizame combinatie van arbeid en zorg, en het bestaan van een conservatieve dominante ideologie over moederschap en vaderschap

    Cyberfascismus: il domani appartiene a noi (aesthetica fascistica iv)

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    La diffusione del fascismo attraverso le nuove tecnologie dell'informazione fra forme d'arte d'avanguardia e vecchie ideologie reazionarie in un saggio neo-marxista e neo-repubblicano di Massimo Morig

    The art of unhappiness: Elfriede Jelineks The Pianist between tradition and mass media

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    Este artigo tem como propósito a contextualização do romance A Pianista, de Elfriede Jelinek, no âmbito de uma tradição literária austríaca caracterizada pela visão crítica da sociedade e de seus conflitos, da qual fizeram parte grandes expoentes das letras deste país no período entre-guerras. Se no pós-guerra o establishment literário austríaco empenhou-se pelo estabelecimento de um consenso social por meio da difusão de uma ideologia harmonística, que visava reinstaurar elementos da sociedade habsburga na 2ª. República, o ressurgimento de uma literatura de rebeldia e estranhamento na Áustria da década de 1980 pode ser compreendido como uma reação a este projeto de restauração de um ideário anacrônico. Neste sentido, a confrontação, em A Pianista, entre Erika Kohut, sua mãe e Walter Klemmer pode ser uma representação metafórica de conflitos próprios de uma sociedade dividida entre o apego às glórias de uma tradição cultural que se deseja preservar e o assédio permanente de uma mass-media globalizada e estruturada sobre parâmetros que estão em oposição diametral a esta tradição. Ao mesmo tempo, busca-se contextualizar as visões de mundo e formas de comportamento representadas no romance no âmbito da chamada Österreich Ideologie, onde surgem como princípios de convívio social herdados da ideologia habsburga, e que permanecem como substratos parcialmente anacrônicos e parcialmente ilusórios na cultura austríaca dos anos 1980.The purpose of this article is the contextualization of Elfriede Jelinek's Die Klaverspielerin within the tradition of social criticism in Austrian literature, to which several authors from the interbellum period belong. After 1945, Austria's literary establishment strove to create social peace by means of the diffusion of a harmonistic ideology. The aim of this ideology was to reestablish a system of values inherited from the Monarchy in te 2nd. Republic and the emergence of a literature of protest and estrangement in Austria in the 1980's can be seen as a reaction against this project of restoration of an anachronistic ideology. The central conflict structuring Jelinek's narrative - a conflict between Erika Kohut, her mother and Walter Klemmer - is here seen as a kind of metaphorical representation of conflicts characteristic of a society divided between its attachment to the glories of a vanished cultural tradition and the unremitting assault of global mass media, structured over parameters that are diametrically opposed to this tradition. At the same time, I attempt to situate specific ways of behavior and Weltanschauungen portrayed in this novel within the cultural atmosphere where they emerge, particularly that of the so-called Österreich Ideologie, pointing to principles of social conviviality that seem to derive from Habsburg ideology and which remain as partly unconscious and illusory undercurrents in Austrian culture in the 1980's and 1990's.Der Ziel dieses Artikels ist die Kontextualisierung von Elfriede Jelineks Roman Die Klavierspielerin innerhalb einer kritischen Tradition der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, zu welcher fast alle bedeutenden Autoren dieses Landes in den 20er. und 30er. Jahren irgendwie gehören. Nach 1945 gelang es dem österreichischen literarischen Establishment eine harmonistishce Ideologie durchzusetzen, die alle gesellschaftliche Gegensätze durch eine eskapistische Tendenz und eine Rückkehr zu Elemente der habsburgische Ideologie ersetzten. Die Protest-Literatur der 1980er. kann als Reaktion gegen diese sogenannte Österreich Ideologie verstanden werden. Die Klavierspielerin scheint auf einem Konflikt strukturiert zu sein und dieser Konflikt zeichnet sich als Opposition zwischen einer festen Beziehung zur österreichischen Vergangenheit, ins besondere zur vergangenen Musiktradition einerseits, und dem ständigen Einfluss der globalisierten Mass-media andererseits. Erika Kohut, ihre Mutter und Walter Klemmer, die Protagonisten des Romans, können daher als Sinnbilder verschiedener Weltanschauungen gedeutet werden, die zwischen den Trümmern der Ideologie der verschollenen Doppelmonarchie und der Integration in der globalisierten Welt schwanken. Dadurch können sie auch als bedeutende Symbole der österreichischen Gesellschaft unserer Zeit verstanden werde
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