469 research outputs found

    Zur aktuellen Situation des akademischen Mittelbaus an deutschen Universitäten. Eine Problemskizze

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    Die Autorin geht von folgendem Sachverhalt aus: "Nicht die Hochschulreformen erschweren die Situation des Mittelbaus, sondern bereits vorher vorhandene strukturelle Missstände kommen im Zuge dieser erst deutlich zum Vorschein.“ Sie sieht seit den Hochschulreformen durchaus die Chance zu einer Aufwertung der Einheit von Forschung und Lehre und des wissenschaftlichen Mittelbaus – zweier miteinander zusammenhängender zentraler Herausforderungen im Universitätsbetrieb. [...] Unabdingbar hierfür sind jedoch strukturelle Änderungen und die Einsicht in die wechselseitige Bedingtheit von Forschung und Lehre, [...] die Anerkennung des Stellenwerts der Lehre für die Forschung, sowie Hingabe und Leidenschaft. (DIPF/Ban

    Vorüberlegungen zu einer Logik der Kulturforschung

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    Der vorliegende Band versammelt eine Anzahl grundlegender Texte der Kulturwissenschaft, die Antwort auf zwei Fragen geben sollen, nämlich erstens: Was ist Kultur? und zweitens: Was ist Kulturwissenschaft? Dabei ist davon auszugehen, daß sich beide Fragen wechselseitig bedingen, mehr noch: daß es Interferenzen zwischen Kulturbegriff und Kulturwissenschaft gibt: […]. Möglicherweise muß man bereits an dieser Stelle Zweifel anmelden, ob die beiden […] Was-ist-Fragen überhaupt sinnvoll sind – implizieren sie doch einen essentialistischen Kulmrbegriff. Sollte man sie nicht ersetzen durch die Fragen: Was macht Kultur? Und: Was macht Kulturwissenschaft? Im folgenden können vermutlich weder die Was-ist-Fragen noch die Was-macht-Fragen befriedigend beantwortet werden; vielmehr möchte ich versuchen, den Raum zwischen diesen beiden Fragestellungen zu erkunden, um zu klären, um welche Art von Raum es sich dabei handelt. Aber auch, um zu klären, was Kulturwissenschaft in diesem, aus diesem »in between space« macht. Wie transformiert sie diesen »Zwischenraum« in einen »Denkraum«

    Reflections on the constitution of media education

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    In diesem Beitrag werden auf mehreren Ebenen notwendige Voraussetzungen und Konstitutionsbedingungen der Medienpädagogik vorgeschlagen. Dabei werden unter anderem die anthropologische von der erkenntnistheoretischen sowie der sozial- bzw. kulturwissenschaftlichen Grundlegung unterschieden, um aus unterschiedlichen Perspektiven deutlich zu machen, worin das Gemeinsame solcher Grundlegungen besteht, da sie sich durchwegs auf die ‹Bildsamkeit› im Sinne der Bildung beziehen lassen. In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass der pädagogische Handlungszusammenhang nicht determiniert, sondern offen ist. In einem zweiten Schritt wird dann auf die Medialität von Bildungsprozessen fokussiert. Kommunikations-, Darstellungs- und Interaktionsmedien werden unterschieden. In dieser pluralen Medialität wird abschliessend ein notwendiges Konstituens Allgemeiner Pädagogik und das Alleinstellungsmerkmal der Medienpädagogik ausgemacht.In this paper constitutional conditions of media education on several levels are analysed. The anthropological perspective is distinguished from the epistemological point of view. Sociological and cultural aspects are reflected in order to show the common ground of such foundations of media education. It is pointed out that they converge in the german term «Bildsamkeit» (educability), which is directly connected to «Bildung» (education). In this context, it becomes clear that the pedagogical action is not determined, but is open. In a second step, the mediality of educational processes are focused and communication, presentation and interaction media a differentiated. In this plural mediality, a necessary constituent of general and media pedagogy is finally proposed

    Die Abgründe der Einbildungskraft als 'Bildungskraft'

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    Der Beitrag problematisiert die zwischen Bestimmtheit und Unbestimmtheit situierte moderne Subjektivität im Anschluss an aktuelle Diskussionen um die Einbildungskraft und entwickelt ein paradoxes wie performatives Verständnis der Imagination im Sinne einer ‚grund-losen‘, „sich selbst zersetzenden Mitte“ (Hegel), das in der ‚Selbst‘ und ‚Welt‘ erschließenden Tätigkeit der Einbildungskraft zugleich die Durchkreuzung jeglichen auf Einheit und Eindeutigkeit zielenden Bestimmungsversuchs dechiffriert

    Visuelle Argumentation: Schlüsselbilder im Selbstverständnis von Kulturen

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    Beim Intermedia-Kongress 1985 in Hamburg fand eine Bilderausstellung statt, die kein einziges Bild zeigte: „Bilder im Kopf. Pictures in our Minds“. Auf schwarzen Tafeln konnten die Besucher die Beschreibungen von 40 Fotos lesen, zum Beispiel „Albert Einstein streckt die Zunge heraus“, „Nacktes Vietnamesen-Kind, das nach einem Napalm-Angriff aus dem Dorf Trang Bang flüchtet“, „Willy Brandt knieend am Ehrenmal der Helden des Warschauer Ghettos“. Man mag nicht einmal die Einzelheiten kennen (welches Ehrenmal?) – die Bilder entstehen im Kopf des Betrachters. „Die Fotos gingen um die Welt. Sie haben uns erschreckt, aufgerüttelt, belustigt. Die Bilder haben eines gemeinsam: Sie entrinnen dem Kopf des Betrachters und der Betrachterin so schnell nicht wieder“, so der damalige Erste Bürgermeister Klaus von Dohnanyi. Es sind Schlüsselbilder, Bestandteile des imaginären Museums, sie sind nicht in den Köpfen der einzelnen Leute, „sondern im kollektiven, gemeinsamen Gedächtnis gespeichert. Mein individuelles Wiedererkennen ist ein Abrufen des kollektiven, hier visuellen Gedächtnisses“ (Kutter 1987, S. 104). Archetypen der Moderne? Sie sind „im Kopf, nicht in den Köpfen“ (Kutter 1987, S. 104), sagen „etwas Wesentliches über unsere Lage“ (Kutter 1987, S. 106) – unbestritten, aber wie tun sie das und warum so erfolgreich

    Towards enterprise application integration principles for facility management software in hospitals

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    Currently, hospitals have often installed up to 100 software applications within the non-medical support services (FM). The applications are mostly uncoordinated and only accessible for employees of certain sub-areas. Therefore, data is often stored redundantly, has to be transferred manually and some stakeholders are unaware of data locations and/or cannot access the data. In order to become more efficient, to save resources and to increase (data) quality, hospitals are now forced to find solutions in their processes and IT architecture - in the area of FM as well. Enterprise Application Integration (EAI) is an approach which has been applied to overcome this problem in other industries and partially also in the medical context in hospitals, but so far not including FM. During the latest research in non-medical support services in hospitals, connections and information needs between the different FM disciplines in hospitals became clearer. Extending these findings with the EAI principles in an explorative approach, the basis for future systematic integration of FM applications in hospitals is presented in this paper

    Vermittlerhandeln im weiterentwickelten Zielsystem der Bundesagentur für Arbeit: Zum Forschungsdesign einer organisationsethnografischen Studie

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    Nicht erst mit der Initiierung des Entwicklungsprogramms 'BA 2020' versteht sich die Bundesagentur für Arbeit als 'lernende Organisation'. Das Zielindikatorensystem zur Bemessung und Bewertung von Effizienz und Effektivität in der Arbeitsvermittlung ist ein in diesem Zusammenhang eingeführtes, der organisationalen Selbstbeobachtung und Selbststeuerung dienendes Instrument. Das Projekt untersucht die Praxis des Vermittlungsprozesses im reformierten, um qualitative Indikatoren ergänzten, Zielsystem. Im Fokus stehen die produktiven und kontraproduktiven, beabsichtigten und unbeabsichtigten Wechselwirkungen der Reform auf und durch das Vermittlerhandeln. Die Umsetzung des Projekts erfolgt mittels eines für die deutsche Arbeitsverwaltungsforschung innovativen Forschungsdesigns. Durchgeführt wird eine organisationsethnografische Studie, die neben Interviews und Dokumentenanalysen vor allem mehrwöchige teilnehmende Beobachtungen in administrativen Abteilungen und Dienststellen vorsieht. Des Weiteren erfolgt im Projektverlauf eine repräsentative schriftliche und anonyme Befragung von Vermittlungsfachkräften, die aufbauend auf die Befunde der qualitativen Erhebung deren zahlenmäßige Relevanz aufzeigt. Die Studie untersucht die Alltagspraktiken im Regelbetrieb der Arbeitsvermittlung und schließt die Ausbildungsvermittlung und den Arbeitgeberservice mit ein.Not only since the initiation of the development program 'BA 2020' the Federal Employment Agency (Bundesagentur für Arbeit) understands itself as a 'learning organization'. In this context a new instrument for organizational controlling and selfmonitoring was implemented. The new system of target indicators is used to measure and evaluate the efficiency and effectiveness of employment services. This research project investigates the practices of employment services in the framework of the enhanced controlling instrument that is supplemented by qualitative indicators. Our focus is on the productive and contra productive, intended and unintended interactions through and between the reformed system and the actions of job agents. The project follows an innovative design in labour administration research. The core of the organizational ethnographic study consists of participatory observations at administrative departments and offices that will last several weeks, in addition to interviews and document analysis. In order to show the numerical incidence of the qualitative based findings, a number of representative interviews with job placement officers will be carried out in the further course of the project. The study investigates the everyday practices in regular operations of employment services and also includes vocational training services as well as employer services

    Geisteswissenschaftlerinnen mit Migrationshintergrund in Beruf und Arbeitsmarkt am Beispiel des wissenschaftlichen Standortes Berlin

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    Bereits Anfang der 50er Jahre begann Deutschland die Verhandlungen mit verschiedenen Ländern über die Anwerbung von Arbeitskräften. Im Jahre 1957 folgten die Römischen Verträge, die als Grundlage für die Entstehung der Europäischen Union angesehen werden können. Seither sind fast 50 Jahre vergangen, und in Deutschland lebt mittlerweile eine zweite bzw. dritte Generation von Zuwanderern. Außerdem ist Deutschland mit neuen Formen der Mobilität in Europa konfrontiert. Was bedeuten diese Prozesse und Entwicklungen für die Zuwanderer in Deutschland, für ihre Eingliederung bzw. Ausgrenzung innerhalb der Aufnahmegesellschaft? Ist mittlerweile innerhalb der „Gastarbeitergeneration“ eine kulturelle und geistige Elite entstanden, oder wird die Elite immer noch aus dem Ausland rekrutiert? Und welche Chance hat sie im universitären Leben in Deutschland? Findet sie einen Zugang zu einer höheren Position oder ist sie mit Formen der Exklusion konfrontiert? In dieser Expertise haben wir Zahlen und Daten über die Geisteswissenschaftlerinnen mit Migrationshintergrund in Beruf und Arbeitsmarkt am Beispiel des wissenschaftlichen Standorts Berlin gesammelt und analysiert.

    Progress as educational myth

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    The article is organized in seven chapters. The first one treats the historical perspective. Progress is conceived as the central category of the historical development in Western Civilisation. In the second chapter the process of civilisation and its effects on the formation of modern man is examined. The third chapter focuses on progress as on educational goal and its relation with the "invention" of childhood and youth. The fourth chapter treats concepts and procedures of international educational aid. The fifth chapter explores the mythical structure of progress. In the sixth chapter doubts concerning the adequateness of progress as an exclusive goal for educational and societal development are expressed and perspectives for an analysis of educational myths are elaborated. Finally, future aspects of progress as an educational and societal concept are developed. (DIPF/Orig.)L\u27article est organisé en sept chapitres. Le premier traite la perspective historique. Le progrès est conçu comme la catégorie centrale du développement historique dans les civilisations de l\u27ouest. Dans le second chapitre, le procès de la civilisation et ses effets sur la formation de l\u27homme moderne est examiné. Le troisième chapitre met en évidence le progres comme but de l\u27éducation et sa relation avec "l\u27invention" de l\u27enfance et de l\u27adolescence. Le quatrième traite des concepts et procédures du secours pédagogique international. Le cinquième chapitre explore la structure mythique du progrès. Dans le sixième le progrès comme but exclusif de l\u27évolution pédagogique et sociale est mis en doute. Puis l\u27analyse des mythes pédagogiques est faite. A la fin, les aspects futurs du progrès en tant que concept pédagogique et social sont développés. (DIPF/Orig.

    Religion und Identität : zum Wandel semantischer Strukturen der Selbstthematisierung im Modernisierungsprozeß

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    1 Einleitung 2 Die Religionskonzeption des Brief des Pastors im Kontext der Religionsvorstellungen der Aufklärung 3 Die Umdeutung religiöser Schemata zum modernen Individualitätskonzept 3.1 "Elend" und ‘Erlösung’ in Luthers Theologie 3.2 Die "Erlösung" als Begrün-dung und Legitimation "sinnlich-irdischer Individualität" 3.2.1 Die Rolle Christi 3.2.2 Die Rolle der Sakramente 3.2.3 "Erlösung" und "Heil" 3.3 Das "Elend" der Selbstentfremdung 3.4 Religion, Liebe und Kunst als Korrespondenzräume sozial exkludierter Individualität 4 Schlu
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