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    Delegation versus authority

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    The paper studies the role of delegation and authority within a principal-agent relation in which a non-contractible action has to be taken. The agent has private information relevant for the principal, but has policy preferences different from the principal. Consequently, an information revelation problem arises. We contribute to the literature by assuming transferable utility and contractibility of messages and decision rights. While delegation leads to loss of control, it facilitates the agent’s participation and leads to an informed decision. Moreover, message-contingent delegation creates incentives for information revelation. We derive the optimal contract for the principal and investigate when delegation outperforms authority. -- Das Papier untersucht die Bestimmungsgründe für die Delegation von Entscheidungen in Organisationen. Wir betrachten eine Prinzipal-Agent Beziehung, in der eine Entscheidung getroffen werden muss, die vertraglich nicht festgeschrieben werden kann. Der Agent verfügt über für den Prinzipal relevante private Information, hat aber andere Entscheidungspräferenzen als der Prinzipal. Im Unterschied zur bisherigen Literatur betrachten wir den Fall, dass Nutzen transferierbar ist, und dass der Prinzipal sein Entscheidungsrecht in Abhängigkeit eines Berichtes des Agenten an diesen abtreten kann. Delegation führt einerseits zu einem Kontrollverlust für den Prinzipal. Andererseits erleichtert sie die Partizipation des Agenten und führt zu einer informierten Entscheidung. Darüber hinaus schafft Delegation Anreize zur Informationsoffenlegung, wenn dem Agenten das Entscheidungsrecht in Abhängigkeit seines Berichtes übertragen wird. Wir untersuchen, wann es für den Prinzipal optimal ist, die Entscheidung zu delegieren.Delegation,Partial Contracting,Mechanism Design,Imperfect Commitment,Transferable Utility

    A Note on Credit-Worthiness Tests

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    Banks often have to determine the credit worthiness, i.e. the ability to repay the loan, of their customers ex-ante. According to the theory of imperfect diagnosis, it can be rational not to use an informative diagnosis result, even though it can be acquired without costs. We call this non-contingent behavior: The decision whether to grant a loan or not is independent of the diagnosis result. Hence, it can be rational to grant a loan to a particular applicant, even if the specific diagnosis result is negative. -- Banken müssen häufig vorab über die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden entscheiden, also deren Fähigkeit, gewährte Kredite nebst Zinsen zurückzuzahlen. Gemäß der Theorie imperfekter Entscheidungen kann es rational sein, ein Signal selbst dann nicht bei der Entscheidung zu berücksichtigen, wenn es informativ und kostenlos verfügbar ist. Dieses Verhalten nennen wir "nichtkontingent": Die Entscheidung über die Kreditgewährung ist dann unabhängig vom Diagnoseergebnis. Demnach kann es sogar rational sein, einen Kredit zu gewähren, wenn das Diagnosesignal negativ ist.Diagnosis Theory,Imperfect Decision Making,Adverse Selection,Banks,Credit Rationing

    Richtige Entscheidung: EZB

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    On the Desirability of an Efficiency Defense in Merger Control

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    We develop a model in which two firms that have proposed to merge are privately informed about merger-specific efficiencies. This enables the firms to influence the merger control procedure by strategically revealing their information to an antitrust authority. Although the information improves upon the quality of the authority's decision, the influence activities may be detrimental to welfare if information processing/gathering is excessively costly. Whether this is the case depends on the merger control institution and, in particular, whether it involves an efficiency defense. We derive the optimal institution and provide conditions under which an efficiency defense is desirable. We also discuss the implications for antitrust policy and outline a three-step procedure that take the influence activities into consideration. ZUSAMMENFASSUNG - (Wann ist eine Effizienzverteidigung in der Fusionskontrolle wünschenswert?) Eine Effizienzverteidigung in der Fusionskontrolle besagt, dass wettbewerbsbeschränkende Fusionen dann erlaubt werden, wenn hinreichend große Synergieeffekte zu erwarten sind. Mögliche Synergieeffekte einer Fusion sind jedoch hauptsächlich den fusionierenden Unternehmen bekannt. Eine Effizienzverteidigung ermöglicht es den fusionierenden Unternehmen, die Entscheidung der Wettbewerbsbehörde zu beeinflussen, indem sie der Wettbewerbsbehörde ihre Informationen strategisch weitergeben (oder zurückhalten). Die Autoren untersuchen, ob und wann eine Effizienzverteidigung aus gesellschaftlicher Sicht wünschenswert ist. Hierzu entwickeln sie ein Model, in dem Unternehmen, die fusionieren möchten, private Informationen über die Synergieeffekte der Fusion besitzen. Die Unternehmen können die Entscheidung der Wettbewerbsbehörde beeinflussen, indem sie ihre Informationen strategisch an die Wettbewerbsbehörde weiterleiten. Obwohl die Informationen über Synergien die Entscheidung der Wettbewerbsbehörde verbessern, kann die Einflussnahme der Firmen die Wohlfahrt verringern, falls die Firmen zu viel in das Sammeln und Verarbeiten dieser Informationen investieren. Ob dies der Fall ist, hängt von der Ausgestaltung der Fusionskontrolle ab und insbesondere davon, ob die Fusionskontrolle eine Effizienzverteidigung zulässt. In dem theoretischen Model wird die optimale Fusionskontrollinstitution hergeleitet und Bedingungen herausgearbeitet unter denen eine Effizienzverteidigung wünschenswert ist. Die Autoren erörtern die Implikationen des Modells für die Fusionspolitik und entwickeln ein Drei-Stufen-Verfahren für Fusionsentscheidungen, welches die Einflussaktivitäten der Unternehmen berücksichtigt.Lobbying, Rent Seeking, Asymmetric Information, Disclosure, Efficiency Gains, Antitrust

    Strukturalistische Regeln zur Rechtsfindung

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    Einschluss oder Zugriff: Tiefenlagerung ohne oder mit Vorkehrungen zur Rückholbarkeit

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    Sollte die Lagerung radioaktiver Abfälle in tiefen geologischen Formationen rückholbar gestaltet werden? Im Artikel werden Optionen zur Gestaltung einer Einlagerung beschrieben, Argumente für und gegen eine Rückholbarkeit wiedergegeben und Zielkonflikte dargelegt. Eine Entscheidung zur Rückholbarkeit kann aus technischen Gründen nicht beliebig verzögert werden. Schwierigkeiten auf dem Weg zu einer solchen Entscheidung sind jedoch abzusehen ‐ umso wichtiger ist eine frühzeitige prozedurale Ausgestaltung des hierfür notwendigen Diskurses

    Verliebt – Verlobt – Verheiratet:Wandel der Hochzeit im 20. Jahrhundert

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    Die Entscheidung zu heiraten gilt heute als höchstpersönliche Angelegenheit des Brautpaares und Grundstein ihres individuellen Glücks. Doch wenn ein Paar heiratet, ist das nicht nur eine private Entscheidung. Die Brautleute sind immer auch Einflüssen aus Elternhaus, Kirche, Gesamtgesellschaft und Staat ausgesetzt und wirken ihrerseits mit ihrer Entscheidung auf diese Institutionen zurück. Änderungen im Heiratsverhalten stellen somit einen wichtigen Indikator für gesellschaftliche Entwicklungen dar. Um diese Entwicklungen erfassen und darstellen zu können, hat eine Gruppe von acht Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Studiums im Alter an der Universität Münster, die Geschichte der Hochzeit im 20. Jahrhundert im Vergleich der Hochzeitsgenerationen der Studierenden (Heirat 1960-75), ihrer Eltern (Heirat 1930-45) und Großeltern (Heirat 1900-1915) untersucht. Hierzu recherchierte die Gruppe in Archiven und Bibliotheken und wertete 586 für das Projekt entwickelte, standardisierte Fragebögen aus

    Discourse quality and political decisions: An empirical analysis of debates in the German conference committee

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    Dieses Papier untersucht Einflüsse von Deliberation auf Entscheidungen im Kontext repräsentativer Politik. Es testet Hypothesen der deliberativen Demokratietheorie, dass eine hohe Diskursqualität Konsense wahrscheinlicher macht (formale Dimension einer Entscheidung) und distributiv gerechtere Resultate fördert (substanzielle Dimension einer Entscheidung). Die mehrheitlich quantitativen Analysen stützen sich auf Wortprotokolle mehrerer Debatten des deutschen Vermittlungsausschusses. Dafür werden Indikatoren entwickelt, die verschiedene Dimensionen diskursiver Politik operationalisieren und zu einem Diskursqualitätsindex (DQI) kombiniert werden können. Die empirischen Resultate zeigen, dass die generelle Diskursqualität einen eigenständigen positiven Effekt auf die formale Dimension einer Entscheidung hat. Hingegen ist die Diskursqualität praktisch ohne Einfluss auf die substanzielle Dimension einer Entscheidung, die fast ausschließlich von den Mehrheitsverhältnissen abhängt.This paper explores effects of deliberation on decisions in a context of representative politics. It tests claims of deliberative democratic theory that a high quality of discourse leads to more consensual decisions (formal outputs) and to policies that approximate normative ideals of distributive justice (substantive outputs). The mostly quantitative empirical analyses are based on recorded debates of the German Conference Committee (Vermittlungsausschuss). To this end, indicators which operationalize diverse dimensions of discursive politics are developed and transformed into a discourse quality index (DQI). The results imply that discourse quality is a strong determinant of the formal outputs but is quite ineffective to counteract voting power in respect to the substantive outputs

    AHP: Ein Verfahren zur computergestützten Entscheidungsvorbereitung - Handbuch

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    Komplexe Entscheidungsprobleme sind durch eine hohe Anzahl für die Entscheidung relevanter Faktoren gekennzeichnet, die sich wechselseitig beeinflussen können. Der von Th.L. Saaty im Jahre 1971 entwickelte Analytische Hierarchische Prozeß (AHP) ist ein Verfahren zur Behandlung komplexer, umstrukturierter Entscheidungsprobleme. Es basiert auf der Eigenwertmethode. Saaty formuliert die Zielsetzung des AHP wie folgt:"... to analyze a complex decision problem by combining its qualitative and quantitative aspects in a Single framework and generating a set of priorities for alternative courses of action." Die Faktoren, die eine Entscheidung beeinflussen, sind oft nicht direkt meßbar. Die Anwendung des AHP-Verfahrens ermöglicht es, diese Einflußfaktoren zu quantifizieren
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