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Die Datenmodellstandardisierung und ihre Auswirkungen auf RFID-Bibliotheken
Bereits 2002, als sich die ersten Bibliotheken für den Einsatz von RFID-Systemen entschlossen, wurde auf vorhandene Standards für die Entwicklung der Selbstverbuchung und Mediensicherung zurückgegriffen. Ohne diese wäre der heutige Markt für RFID-Systeme in Bibliotheken nicht entstanden. Dabei handelte es sich, erstens, um das SIP2-Protokoll (Standard Interchange Protocol 2) für die Verbindung zwischen RFID-System und Bibliotheks-Management-System (LMS, Library Management System). Zweitens war der RFID-Standard ISO 15693 ausschlaggebend, welcher die so genannte Luftschnittstelle zwischen RFID-Etiketten und Lesegeräten beschrieb und aus dem Smartcard-Bereich stammte. Dieser Standard war die wichtigste technische Voraussetzung für die Entwicklung des Massenmarktes für RFID- Etiketten. Weitere Standards und Regelwerke existierten zur Sendeleistung und CE-Zeichen, und schliesslich gab es noch die so genannte ISIL-Nummer (International Standard Identifier for Libraries). Als eindeutige Bibliothekskennzeichnung wird sie für die Zuordnung der Medien zu einer spezifischen Bibliothek genutzt. Die jeweiligen Mediennummern einer Bibliothek zusammen mit der ISIL ermöglichen weltweit eine eindeutige Kennzeichnung der Medien. Die jüngste Entwicklung in diesem Reigen der Standards – und dies ist auch ein Novum innerhalb anderer RFID-Anwendungen ( Logistik, Lagerhaltung, Prozesskontrolle usw.) – ist die Festlegung eines Datenmodells für die RFID- Etiketten in ISO 28560, d. h. ihres Dateninhaltes und dessen Schreibweise im Speicher eines RFID-Chips. Neu ist daran, dass nicht nur die Art der Kommunikation (im übertragenen Sinne auf die Sprache: wie werden Buchstaben ausgetauscht), sondern auch deren Inhalt (Festlegung der Sprache, Wörter und Inhalte) definiert werden. Im Folgenden werden der heutige Status, die bereits sichtbaren und zukünftigen Auswirkungen der Datenmodellstandardisierung beschrieben
Automatisches Layout von Diagrammen
Wir geben eine Einführung in das Gebiet des automatischen Zeichnens von Diagrammen und zeigen auf, wie mathematische und algorithmische Methoden des Operations Research dazu beitragen, qualitativ hochwertige Layouts praktisch effizient zu erzeugen
Insane Cities and the Creation of Stereotypes for Cultural Identity
The differences between healthy cities and insanity cities are regarded in this paper as rather unimportant because the colloquial use of the antonym relating the healthy term is insufficient to explain how citizens live and how they interact with their daily space. New avenues are here proposed to diagnose the city ́s state of health in order to make decisions about growth and the developed economy which could be incidental in public policies and the development of a sustainable city. Three anthropological elements are considered in the elaboration of such a diagnosis: infrastructure, structure and superstructure. Psychiatry concurs in the creation of a diagnostic tool for healing the city ́s soul which relies on the identification of five main disorders: Amnesia; two or more different identities or personality states; evidence of personal malfunction in one or more important areas of life due to the disorder; alteration that contradicts normal cultural or religious practices; and substance abuse. Characterization of the soul of the cities is critical in the decision making apparatus regulating the city ́s life. Thus, it will be necessary to work interdisciplinary with other sciences and not to restrain ourselves to the areas of public health, urbanism and architecture since the construction of a healthy environment is a very complex goal. It is then necessary to take advantage of other sciences, such as psychiatry and anthropology to empower the city and create public policies incidental in the economic progress. Presence of the nursing professionals should be encouraged, given their undisputed capacity to interact with the community and promote the development of healthy environments. Community nursing works with the population through interventions on health promotion and achievement of a lifestyle change, that allows to seek better quality of life incidental in the development of built environments meeting the needs of specific communities. In this context, prevention is the best way to avoid the state of insanity in the city, and according to this paper the nurse community is the key
Assessment-, Simulations- und Benchmarking-Tool für das Facility Management im Gesundheitswesen : basierend auf LekaS
Im Zuge der Einführung der Fallpauschalen in der Schweiz bzw. den Swiss Diagnosis Related Groups [Swiss DRG] ist der Bedarf an verbesserter Datengrundlage und aussagekräftigen Kennzahlen [KPIs] zwecks Steuerbarkeit im Spital und der Vergleichbarkeit zwischen den Spitälern stark gestiegen. Ziel war es deshalb, Standards für den Schweizer Gesundheitsmarkt zu erarbeiten, um mit einem IT-gestützten Assessment-Tool und einem Einführungshandbuch die tägliche Projektarbeit in Kundenprojekten zu vereinfachen. In Kooperation mit vier Spital- und zwei weiteren Business-partnern wurden im Konsortialforschungsansatz, in zahlreichen Experten-Runden und -Interviews, die einzelnen Bestandteile erarbeitet, welche als fachliche Inhalte in die technische Lösung eingeflossen sind.
Unter dem Motto „Benchmarking einfach gemacht“ sind Funktionen für Assessment, Simulation und Benchmarking in einer benutzerfreundlichen Lösung integriert. Sinnvolle Berichtsfunktionen, sowie die Generierung von Berichten und Einführungshandbüchern für das Facility Management, unterstützen die tägliche Projektarbeit. Qualitative und quantitative Analysen werden miteinander in einer ansprechenden, web-basierten Oberfläche kombiniert. Mit der zweisprachigen Ausrichtung in deutscher bzw. englischer Sprache ist die Lösung auch international einsetzbar. Die Bedienung mittels Finger und Touchscreen ist genauso möglich wie der klassische Maus-/ Tastatureinsatz.
So sind nicht nur die Erhebung der Ist-Situation und dessen Bewertung abgedeckt, sondern auch Präferenzmatrizen, Simulationen und Industriebenchmarks. Prozess-, Referenz- und Kennzahlenmodell sind integraler Bestandteil der Lösung, genauso wie von Deloitte erarbeitete Reifegrad-Modelle. Business-Analysen vom Business für das Business werden ermöglicht und unterstützt. Mit Durchlaufzeiten von ca. vier bis sechs Wochen stehen Aufwände und Nutzen in einem sehr guten Verhältnis.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass nicht nur fundierte Grundlagen für strategische Diskussionen und Entscheidungen verfügbar sind, sondern auch die Grundlagen, um aktives Benchmarking mit anderen Spitälern zu betreiben. Das Assessment-, Simulations- und Benchmarking-Tool für das Facility Management im Gesundheitswesen basiert, ebenso wie der Leitfaden zum Einsatz von SAP für das Facility Management im Gesundheitswesen LesapS, auf dem Referenzmodell für nicht-medizinische Supportleistungen in Spitälern RemoS, welches aus dem Kennzahlenkatalog KenkaS, dem Prozessmodell PromoS und dem Applikationenkatalog ApplikaS besteht. Alle erwähnten Themen werden separat im Detail dokumentiert und sind mit Verweis auf die anderen Dokumente unter www.zhaw.ch/ifm/fm-healthcare/remos abruf- und herunterlad- und somit einsetzbar
RFID bei der Fernleihe
Die Einführung des Dänischen Datenmodells stellt einen wichtigen Meilenstein in Richtung Vollautomatisierung der Fernleihe im Bibliothekswesen dar. Obwohl dieses Modell in immer mehr Bibliotheken eingeführt wurde, vollzieht sich die Abwicklung der Fernleihe in der Praxis vorwiegend teilautomatisiert. Der vorliegende Artikel liefert eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Teilautomatisierung in der Fernleihe und zeigt neue Lösungsansätze auf, wie eine Vollautomatisierung in der Zukunft aussehen kann
Referenzmodellierung 2002: Methoden - Modelle - Erfahrungen
Ein Leitbild der Referenzmodellierung, im Sinne eines idealen zukünftigen Zustands, ist die Konstruktion unternehmensspezifischer Informationsmodelle auf Basis vorgefertigter Modelle bzw. Modellbausteine. Um dieses Leitbild zu verwirklichen, werden Methoden benötigt, die eine systematische Wiederverwendung von Referenzmodellen erlauben. Die Betrachtung der in der Literatur vorgeschlagenen Wiederverwendungsmethoden ergibt ein heterogenes Bild. In diesem Beitrag wird ein Vergleichsrahmen von Wiederverwendungsmethoden eingeführt, auf dessen Basis acht verschiedene Methoden näher untersucht werden. Zusammenfassend wird eine Taxonomie für Wiederverwendungsmethoden vorgeschlagen. Diese unterscheidet in kompositorisch-monolithische, generisch-monolithische, bausteinbasierte, mustersprachenbasierte, katalogbasierte sowie wissensbasierte Methoden zur Wiederverwendung von Referenzmodellen
Erfahrungen bei der Entwicklung und Portierung eines elektronischen Leitstands
Der Beitrag gibt einen Bericht über Erfahrungen, die bei der Entwicklung und Portierung des elektronischen Leitstands L1 in verschiedenen Hardware- und Softwareumgebungen gewonnen wurden. Im zweiten Kapitel wird kurz die Funktionalität von Leitständen beschrieben und das zugrundeliegende Datenmodell sowie seine Repräsentation zur Laufzeit behandelt. Die chronologische Entwicklung der Konzepte und Implementierungen, angefangen mit einer ersten Version unter MS-DOS und Weiterentwicklungen unter Unix, ist Gegenstand des Hauptteils. Es werden softwaretechnische Probleme diskutiert und der Wandel des Leitstands von der einfachen Abbildung einer manuellen Plantafel bis hin zu einem vielfältigen Informationsinstrument aufgezeigt
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