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    Klimaneutraler Acker- und Gemüsebau - Auswirkungen von reduzierter Bodenbearbeitung und Gründüngungen auf Bodenfruchtbarkeit, Klima und Ökonomie – bisherige Erkenntnisse und aktuelle Versuche

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    Die Landwirtschaft trägt weltweit mit 12–32 Prozent zum Klimawandel bei. Hauptquellen sind der Methanausstoss der Wiederkäuer, der CO2-Verbrauch für die Herstellung von Düngern und Pestiziden, die Abholzung von Wäldern für den Ackerbau und Weideflächen sowie die Bodenerosion. Auch der Einsatz des Pflugs verbraucht viel Energie, verstärkt den Abbau von Humus und belastet somit das Klima. Gemäss bisherigen Untersuchungen benötigt die biologische Landwirtschaft schon heute mit den gängigen Methoden weniger Energie als die konventionelle Bewirtschaftung. Im DOK-Versuch zum Beispiel verbrauchen die Bioverfahren 20 Prozent weniger Energie pro Ertragseinheit. Dies macht den Biolandbau zwar klimafreundlicher, aber noch nicht klimaneutral. Durch die Anwendung reduzierter Bodenbearbeitungsverfahren und den vermehrten Anbau von Stickstoff fixierenden Gründüngungspflanzen liessen sich der Energiebedarf und der CO2-Ausstoss nochmals deutlich senken und die Erträge steigern

    Permanente und mobile Hochwasserschutzsysteme

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    Dieser Aufsatz ist Teil des folgenden Sammelbandes: Innovationen im Spezialtiefbau : Fachseminar am 05. Dezember 2013 an der Technischen Universität Berlin. – Hrsg.: Bernd Kochendörfer. - (Bauwirtschaft und Baubetrieb : Berichte ; 2). – Berlin: Universitätsverlag der TU Berlin, 2013 ISBN 978-3-7983-2663-7 (print) ISBN 978-3-7983-2664-4 (online) URN urn:nbn:de:kobv:83-opus4-44427 [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:83-opus4-44427]Spundwände können alte Deiche stabilisieren und wieder standsicher machen. Beim Neubau von Deichen bieten sich viele Einsatzmöglichkeiten für die Spundwand. Spundwandlösungen sind besonders wirtschaftlich, der Einbau erfolgt sehr schnell. Spundwände gewähren eine hohe Lebensdauer – der Wartungsaufwand und die Unterhaltskosten sind gering. Die Spundwand bietet viele Kombinationsmöglichen mit permanenten und temporären Aufsatzkonstruktionen. Es gibt eine Vielzahl praktischer Lösungen, die zugleich elegant und von hohem ästhetischem Anspruch sind

    Grundlagen zur Bodenfruchtbarkeit - Die Beziehung zum Boden gestalten

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    Die Broschüre beleuchtet die Bodenfruchtbarkeit aus verschiedenen wissenschaftlichen und bäuerlichen Blickwinkeln. Die Informationen wollen praktische Beobachtungen der Landwirte ergänzen und dazu anregen, die Beziehung zum Boden zu überdenken und eine wirklich nachhaltige Bodenkultur zu praktizieren

    Offenhaltung von Trockenrasen durch Beweidung mit Aubrac-Rindern in der Teucheler Heide bei Wittenberg

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    Gegenstand des nachfolgenden Berichts ist ein ehemaliges militärisches Übungsgelände in der Teucheler Heide, einem Wald- und Offenlandgebiet des Roslau-Wittenberger Vorflämings unmittelbar nördlich des Stadtgebietes von Wittenberg. Der militärische Übungsbetrieb hatte wie in vielen derartigen Gebieten zur Entwaldung und Entstehung von Offenland mit Trockenrasen und anderen Grasfluren bis hin zu größeren vegetationsfreien Flächen geführt. Seit der Auflassung im Jahr 1993 setzte dann eine Wiederbewaldung ein. Die Teucheler Heide stand bereits seit den 1990er Jahren im besonderen Fokus der Naturschutzverwaltung des Landkreises Wittenberg und des Landes und wird als geplantes Naturschutzgebiet geführt. Dies ist begründet durch die Vorkommen von Trockenrasen in basenreicher Ausbildung und wird unterstrichen durch Nachweise seltener und gefährdeter Arten der Wirbellosenfauna. In einer durch die untere Naturschutzbehörde veranlassten Gesamtbearbeitung des Gebietes (Halfmann et al. 1997) wurde die Schutzwürdigkeit des Gebietes herausgestellt und der Bedarf hinsichtlich der Pflege und Entwicklung ermittelt. Eine dauerhafte Bewirtschaftung wurde nach Veräußerung der Liegenschaft an einen privaten Eigentümer im Jahr 2002 etabliert. Seitdem werden die Flächen in Abstimmung mit der Naturschutzbehörde extensiv mit einer Herde aus Aubrac-Rindern beweidet. Die Auswirkungen der Rinder-Beweidung auf Zustand und Verbreitung der Offenlandflächen wurden im Auftrag der unteren Naturschutzbehörde im Abstand von einigen Jahren kontrolliert (Darmer 2006, 2010). Über sie soll nachfolgend berichtet werden

    Betriebswirthschaftlich-technische Fragen moderner Landwirthschaft. 1, Dünger und Düngen

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    http://www.ester.ee/record=b3581103*es

    Innovationen im Spezialtiefbau : Fachseminar am 05. Dezember 2013 an der Technischen Universität Berlin

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    Zugleich gedruckt erschienen im Universitätsverlag der TU Berlin unter der ISBN 978-3-7983-2663-7. - ISSN 1610-5648Ganz in der Tradition gemeinsamer Fachseminare von Wissenschaft und Bauwirtschaft sollen mit dem Thema „Innovationen im Spezialtiefbau“ Erkenntnisse über neue Bauverfahren, technische Herausforderungen und Lösungen vermittelt werden. Am 05.12.2013 wurden auf dem Fachseminar am Institut für Bauingenieurwesen der TU Berlin in Expertenvorträgen mit engem Praxisbezug die neuesten Entwicklungen im Spezialtiefbau, bemerkenswert innovative sowie internationale Projektbeispiele vorgestellt und diskutiert. Die Veranstaltung setzt dabei neue Akzente in der branchenweit wie auch öffentlich diskutierten Nachhaltigkeitsbetrachtung und gibt den Anstoß für weitere jährlich stattfindende Fachseminare an der TU Berlin zusammen mit dem InnovationsZentrum Bau Berlin Brandenburg und ihren Partnern aus Forschung und Praxis

    Innovative Milchvieh-Stallsysteme für den ökologischen Landbau

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    Stallanlagen gemäß EG-Öko-VO haben gegenüber konventionellen Anlagen einen we-sentlich höheren Flächenanteil pro Tierplatz. Bei Milchviehställen ergibt sich dies vor allem über zusätzliche Auslaufflächen, die zunächst Mehrkosten verursachen. Um diese zu kompensieren, wurden unterschiedliche Stallbautypen auf Einsparpotenziale untersucht. Hauptkriterium waren dabei unterschiedliche Bauweisen bei Stallgebäuden und Anord-nungsweisen bei Melkhäusern. Eine Kostenerhebung auf der Basis vorhandener Milch-viehställe zeigt eine große Bandbreite (3.000-6.500 €/Kuhplatz ohne Eigenleistung) zwi-schen z. T. gleichen Systemen und lässt keine belastbaren Aussagen darüber zu, welche Baulösungen kostengünstiger sind. Deshalb wurden Modellkalkulationen zu unterschied-lichen Bau- und Anordnungsweisen auf der Grundlage einer einheitlichen Planung durch-geführt. Dabei zeigte sich, dass durch zusätzliche Funktionsflächen wie einen Warte- bzw. Selektionsbereich zur Verbesserung der Arbeitsabläufe im Stall gleichzeitig das notwen-dige Flächenangebot gemäß EG-Öko-VO erreicht wird. Im Vergleich der unterschiedlichen Bauweisen verringert sich bei mehrhäusigen Gebäude-lösungen der Investitionsbedarf um bis zu 30 - 33 %. Die wesentlichen Einsparungen wer-den durch die Wahl der Tragkonstruktion erzielt. Neben den reinen Baukosten sind bei der Bewertung der einzelnen Stallbauweisen auch noch andere Faktoren wie der mögliche Umfang an Eigenleistungen oder eine spätere Umnutzung zu berücksichtigen. Die Anordnung des Melkhauses im Stall hat erhebliche Auswirkungen auf die Funktiona-lität. Integrierte Melkhäuser eignen sich bevorzugt in beengter Hoflage. Abgesehen von einer geringfügigen Flächeneinsparung zeigt die seitliche Anordnung des Melkhauses kei-ne Vorteile hinsichtlich der Gebrauchsfähigkeit gegenüber der integrierten bzw. separaten Anordnung. Die separate Anordnung des Melkhauses ergibt für die gesamte Stallanlage die größte Flexibilität und Funktionalität. Bei gleichem Raumprogramm, gleicher Ausstat-tung und gleicher Größe ergeben sich für die Melkhäuser allein keine wesentlichen Kos-tenunterschiede zwischen den Varianten. Mehrkosten entstehen bei der integrierten Anordnung vor allem durch die teurere Überdachung des Melkhauses und die Überda-chung des Wartebereiches. Darüber hinaus führen zusätzliche Funktionsflächen vor dem Melkhaus für den Fressgang und Futtertisch zu höheren Kosten. Auf Grund der funktionalen Vorteile ist eine separate Anordnung auch bei kleineren Anlagen in Betracht zu ziehen

    Mit Bio blüht die Vielfalt – wildtierfreundlicher Biolandbau

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    Die geplanten Projektaktivitäten in den Modulen 1 bis 3 konnten 2007 gestartet werden: In Teilprojekten 1 und 2 des Moduls 1 „Forschung“ wurden Grundlagen und Methoden erarbeitet: Einerseits wurden die statistischen Kennzahlen zum ökologischen Ausgleich auf Biobetrieben und ÖLN-Betrieben dargestellt und eine vergleichende Analyse auf drei Ebenen (Zonen, Kanton,Bezirk) vorgenommen. Es wurde festgestellt, dass auf Biobetrieben deutlich mehr Ökoausgleichsmassnahmen umgesetzt werden sowie die Zone (Berg-/Talgebiet) und die Region die Akzeptanz für einzelne Massnahmen wesentlich beeinflusst. Andererseits wurden gesamtbetriebliche Beurteilungssysteme (Naturpunktesystem; Naturbilanz Berggebiet)entwickelt. Das in Zusammenarbeit mit der Vogelwarte Sempach entwickelte Punktesystem beurteilt die ökologische Qualität von Landwirtschaftsbetrieben und beschränkt sich auf die Beurteilung von Zuständen und Massnahmen in Nutzflächen und naturnahen Flächen. Zurzeit wird diese favorisierte Methode noch evaluiert und später auf Betrieben getestet. In einem weiteren Teilprojekt (Modellbetriebe Schmetterlinge) wurden wesentliche Grundlagen und Massnahmen zur Förderung von Tagfaltern erarbeitet. Auf zwei Biogrünland-Betrieben im Jura nahe Saignelégier wurde im Sommer 2007 die Tagfalterfauna erfasst und anschliessend betriebsbezogene Massnahmen zum Schutz und Erhalt der Schmetterlinge abgeleitet und mit den Landwirten diskutiert. Der Ansatz wurde sehr gut von den Landwirten aufgenommen und erwies sich auf Grünlandbetrieben als sehr geeignet. Mit insgesamt 33 Arten auf den beiden Betrieben wurde eine relativ hohe Artenzahl an Schmetterlingen festgestellt, darunter vier Arten der Roten Liste. Insgesamt wurden 19 verschiedene Massnahmen im Bereich Wald und Waldrand,Hecken, Grünland entwickelt und vorgeschlagen. Im Modul 2 „Beratung“ wurden in drei weiteren Regionen Modellbetriebe zur Umsetzung wildtierfreundlicher Bewirtschaftung bearbeitet. Sie wurden gesamtbetrieblich beraten: Auf der Basis einer Ist-Analyse wurden mit den Landwirten mögliche Massnahmen diskutiert und festgelegt. Zur Auswahl und Feinsteuerung der Massnahmen wurden Ziel- und Leitarten eingesetzt. In der Region Entlebuch waren es fünf und in der Region Münsingen zwei Betriebe. Im Unterengadin wurden auf vier Betrieben zusätzlich zur gesamtbetrieblichen Beratung drei betriebswirtschaftliche Szenarien (Extensiv - Optimiert – Intensiv) kalkuliert und den Landwirten für die Entscheidungsfindung zur Verfügung gestellt. Die Untersuchung hat gezeigt, dass auf den vier untersuchten Betrieben eine Verbesserung der Ökologie unter Berücksichtigung gesamtbetrieblicher Aspekte möglich war. In vielen Fällen konnten durch ökologische Aufwertungen betriebswirtschaftliche Vorteile erzielt werden (geringerer Arbeitsaufwand, höhere Direktzahlungen verbunden mit geringerem Verkaufserlös). Im Modul 3 „Öffentlichkeitsarbeit“ war in der ersten Phase das Ziel, ein Basissortiment an Informationen für die am Projekt beteiligten Landwirte und die Beratung bereitzustellen. Dazu gehörten die allgemeine Vorstellung des Projektes, die Gestaltung des Logos, die Erstellung des Flyers und die Informationen im Internet. Speziell für die am Projekt beteiligten Landwirte und die Beratung wurden ein Infoblatt mit den Besonderheiten des Projektes sowie ein Infoordner mit Broschüren zu Einzelthemen zusammengestellt. Drei Feldrandtafeln zum Thema Artenvielfalt im Tal- und Berggebiet und Säume wurden erstellt. Sie dienen den Landwirten auf ihren Betrieben zur Information von Laien. Für den Tag der Offenen Tür am FiBL wurde ein Infostand konzipiert,der interessierte Laien angesprochen hatte

    Bodenkundliche Baubegleitung - Einblick in die Praxis

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    Der Bodenschutz im Rahmen von Bauvorhaben wird aus ökologischen und ökonomischen Gründen immer wichtiger. Sowohl im urbanen als auch im ländlichen Raum sind durch Bautätigkeiten große Bodenflächen betroffen. Eine Bodenkundliche Baubegleitung (BBB) zusätzlich zu einer ökologischen Baubegleitung wird inzwischen von vielen Seiten eingefordert. Einige Bundesländer haben bereits entsprechende Merkblätter verfasst. In der vom Bundeskabinett im Mai 2017 verabschiedeten Mantelverordnung ist die Möglichkeit der Anordnung einer Bodenkundlichen Baubegleitung vorgesehen. Auch die im Tief- und Landschaftsbau maßgeblichen DIN-Vorschriften betonen die Notwendigkeit einer BBB. Somit wächst der Bedarf an einer fachlich qualifizierten Baubegleitung. Die Folgen von Fehlern bei der Planung und Zulassung von Baustellen sowie der Bauausführung sind häufig teuer und für den Boden meist irreversibel. Insbesondere bei Bauvorhaben im Zuge der Energiewende, wie z.B. der Errichtung von Windenergieanlagen oder der Verlegung von Erdkabeltrassen, besteht akuter Handlungsbedarf zum Schutz des Bodens und des Grundwassers. Auch die späteren Bodengefährdungen und Nachteile etwa bei der landwirtschaftlichen Nutzung der Flächen, die nach Errichtung der Anlagen und Trassen auftreten können, werden häufig noch nicht ansatzweise berücksichtigt. Vorbild für Deutschland ist die BBB in der Schweiz, wo sie seit vielen Jahren etabliert ist. Der steigende Bedarf an der BBB ist auch im Rahmen der Tagung zur Bodenkundlichen Baubegleitung im Oktober 2017 in Osnabrück deutlich geworden. In den Vorträgen und Diskussionen wurde betont, dass eine BBB schon von Beginn an bei der Planung berücksichtigt werden muss. Daher spielt die Schulung der für die Vergabe der Baumaßnahmen in den zuständigen Behörden Verantwortlichen eine große Rolle neben der fundierten Weiterbildung zum zertifizierten Baubegleiter bzw. zur Baubegleiterin, die in der Regel in Ingenieurbüros tätig sind. Vor Ort auf der Baustelle ist aber nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch Kommunikationskompetenz gefordert, um den Schutz des Bodens in das Bewusstsein aller beteiligten Akteure zu rücken. Ein weiterer, bisher vernachlässigter Punkt ist in der Diskussion ebenfalls sehr deutlich geworden. Der in Zukunft vermehrt notwendig werdende Rückbau, z.B. von Windkraftanlagen, stellt die BBB vor weitere Herausforderungen, um den Boden und seine Funktionen zu erhalten

    Mittheilungen aus dem Jahrbuche der kön. ungar. geologischen Anstalt 1913

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