3,300 research outputs found

    Korn- und Proteinerträge verschiedener Körnerleguminosenarten in Reinsaat und im Gemengeanbau sowie deren Vorfruchtwirkung auf Winterweizen

    Get PDF
    Biolandwirte stehen vor der Entscheidung, welche Körnerleguminosen-Art sie auf ihrem Betrieb zur Erzeugung von regionalem Futtermittel anbauen sollen. Die bestehenden Empfehlungen beruhen jedoch meist auf Sortenversuchen und Unter¬suchungen, welche sich mit Anbausystemen befassen. Welche Körner¬leguminosen-Art sich für den jeweiligen Standort unter den Bedingungen des Ökologischen Landbaus am besten eignet und welche den besten Vorfruchtwert für die nachfolgende Kultur aufweist, ist weit¬gehend unerforscht. Daher ist es Ziel dieser Arbeit, verschiedene Körnerleguminosen-Arten im Gemenge und in Reinsaat auf ein und demselben Standort (Colmar-Berg, Luxemburg) miteinander zu vergleichen, sowie ihren Vorfruchtwert auf die Nachfrucht Winter-Weizen zu untersuchen. In zwei aufeinanderfolgenden Jahren wurden verschiedene Körnerleguminosen-Arten (Ackerbohne, Erbse, blaue Lupine, Sojabohne) als Winterung und Sommerung (Ackerbohne und Erbse) sowie in Reinsaat und im Gemenge mit Getreide (Erbse) untersucht. Ertrag, Proteingehalt und Proteinertrag der verschiedenen Anbausysteme und der Nachfrucht Winter-Weizen wurden erfasst. Die Ackerbohnen erzielten in beiden Versuchsjahren die höchsten Proteinerträge und sind trotz der laut Literatur ungünstigen Bodenbedingungen durchaus anbaufähig in der Versuchsregion. Sommer-Erbse, Sommer-Ackerbohne und Blaue Lupine erzielten den höchsten Vorfruchtwert

    Entwicklung eines Screeningverfahrens auf Toleranz gegen bodenbĂĽrtige Leguminosen-Krankheiten am Beispiel der Erbse

    Get PDF
    Vortrag ĂĽber die Entwicklung eines Screeningtests fĂĽr Erbse gegen den Komplex bodenbĂĽrtiger Krankheiten und dessen Implementierung in der ErbsenzĂĽchtung von GetreidezĂĽchtung Peter Kunz

    Leistung legumer Untersaaten in Körnererbse: Unkrautunterdrückung, symbiotische N2-Fixierung und N-Vorfruchtwirkung in Systemen differenzierter Grundbodenbearbeitung

    Get PDF
    Das Pflügen birgt die Gefahr einer erhöhten Bodenerosion durch Wind und Wasser sowie einer Verdichtung im Wurzelbereich der Pflanze. Um diesen negativen Effekten der wendenden Bodenbearbeitung entgegenzuwirken wurde ein Feldversuch angelegt, um die Wirkung einer reduzierten Bodenbearbeitung und einer Untersaat mit Erdklee auf den Ertrag, N2-Fixierleistung und die Unkrautentwicklung im Fruchtfolgeglied Erbse-Winterweizen zu untersuchen. In Pinkowitz (bei Dresden) wurde die Körnererbse nach einer Bodenbearbeitung mit dem Pflug oder Grubber, oder ohne Bodenbearbeitung in Direktsaat eingebracht. Eine Woche nach Einsaat der Körnererbse wurde eine Untersaat mit Erdklee eingebracht. Nach Ernte der Erbse wurde im Oktober Winterweizen nach Pflug oder Grubber, oder in Direktsaat, jedoch quer zur Bodenbearbeitung zur Körnererbse eingesät. Das Wachstum der Kulturpflanzen und des Unkrautes, sowie die Nmin-Mengen im Boden wurden zu 2 Zeiternten und zur Reife der Erbse und des Weizens erfasst. Direktsaat hatte einen negativen Einfluss auf den Feldaufgang der Körnererbse. Die geringere Bestandesdichte nach Direktsaat im Vergleich zu Pflug und Grubber konnte nicht vollständig durch Erhöhung der Körner je Hülse oder das Tausendkorngewicht kompensiert werden. Ein signifikant negativer Effekt auf der reduzierten Bodenbearbeitung und der Direktsaat auf die N2-Fixierleistung konnte nicht gefunden wurden. Die Untersaat Erdklee in Erbse unterdrückte in allen Systemen der Bodenbearbeitung gleichermaßen das Wachstum von Unkräutern, ohne sich deutlich negativ auf das Wachstum der Körnererbse auszuwirken. Winterweizen in Direktsaat entwickelt sich sehr schlecht und wies nur einen sehr geringen Kornertrag auf. Zusätzlich zeigte sich ein stark erhöhtes Wachstum von Unkräutern nach Direktsaat zu Winterweizen unabhängig von einer Untersaat in der Vorfrucht Körnererbse, welches den Weizen fast vollständig zurückdrängte

    Entwicklung eines Screeningverfahrens auf Toleranz gegen bodenbĂĽrtige Leguminosen-Krankheiten am Beispiel der Erbse

    Get PDF
    Vortrag ĂĽber die Entwicklung eines Screeningverfahrens auf Toleranz gegen bodenbĂĽrtige Leguminosen-Krankheiten am Beispiel der Erbse

    Erzeugung von Weizen hoher Backqualität durch Gemengeanbau mit Winterackerbohne und Wintererbse im ökologischen Landbau

    Get PDF
    Der Einfluss der Anbauform (Reinsaat/Gemenge), der Reihenweite (15, 30 und 75 cm) sowie des Gemengepartners (Winterackerbohne „Hiverna“, Vicia faba L.; Wintererbse „Cheyenne“, Pisum sativum L.) auf den Ertrag und die Qualität des Winterweizens „Bussard“ (Triticum aestivum L.) wurde in zwei Versuchsjahren (2003/04, 2004/05) an drei verschiedenen Standorten geprüft. In Reinsaat wurde der Weizen mit 300 K m-² (100 %) sowie 60 K m-² (20 %), die Ackerbohne mit 30 K m-² und die Erbse mit 80 K m-² angebaut. Die Anlage der substitutiven Gemenge (20 % Weizen, 80 % Körnerleguminosen) erfolgte mit differenzierter Standraumzuteilung (Mischsaat, alternierende Reihen, Reihen-Streifen-Gemenge). Mit nur 20 % Aussaatstärke konnte der Weizen in Reinsaat aufgrund hoher Kompensationsleistung (Bestockung, Körner/Ähre) zum Teil gleich hohe Kornerträge wie bei normaler Saatstärke erzielen. Die Erträge der einzelnen Arten im Gemenge waren in der Regel geringer als in Reinsaat. In der Summe ergab sich zumeist ein relativer Mehrertrag (RYT > 1). In den Gemengen konnte der Weizen sehr hohe Kornqualitäten erzielen. Mit der Ackerbohne wurden bis zu 15,4 % Rohproteingehalt ermittelt (Reihen-Streifen-Gemenge). Die weiteren Qualitätsparameter Feuchtglutengehalt, SDS-Sedimentationswert und Mikro-Rapid-Mix-Test waren positiv mit dem Proteingehalt korreliert. Für Böden mit > 50 BP ist die Ackerbohne als Gemengepartner zur Erzielung hoher Qualitäten des Weizens zu empfehlen; auf sehr schweren Böden kann die Konkurrenz der Ackerbohne allerdings zu hoch sein. Auf leichteren Standorten ist offenbar die Erbse ein geeigneter Gemengepartner des Weizens. Als mögliche Ursache für eine bessere Qualität des Weizens im Gemenge konnte eine zeitliche und räumliche Verschiebung der Nutzung des mineralischen Bodenstickstoffes (Nmin) festgestellt werden. Darüber hinaus wurden bis zu 10,2 bzw. 13,1 kg N2fix ha-1 N Transfer bestimmt (Ackerbohne/Erbse). Die höchsten Deckungsbeiträge erreichten im Mittel mit 552,30 € ha-1 die Gemenge mit Ackerbohne

    Schwerpunktthema Körnerleguminosen und Mischfruchtanbau

    Get PDF
    Einleitung Der Anbau von Körnerleguminosen ist ein wichtiger Beitrag zur ökologischen Stabilisierung von Agrarökosystemen. Alle Körnerleguminosen zeichnen sich durch einen hohen Vorfruchtwert aus, das bedeutet: • Stickstoff-Fixierleistung: Bereitstellung leicht verfügbaren Stickstoffs für die Folgekultur. Jedoch wird über den Kornertrag auch viel N vom Feld abtransportiert (der bei viehlosen Betrieben nicht mehr über die Wirtschaftsdünger zurückkommt, so dass dann nur zw. +15 bis max. + 40 kg N/ha für die Folgekultur bleiben). • Humusaufbau und Förderung des Bodenlebens • bodenstrukturverbessernde Wirkung sowie Erosionsschutz • Mobilisierung von Nährstoffen • phytosanitäre Effekte sowie positive Beeinflussung der Beikrautflor

    Optimierung des Anbaus von Sojabohnen: Bestimmung des Vorfruchtwertes und der N2-Fixierleistung sowie Reduzierung der Bodenbearbeitung

    Get PDF
    Bisher sind die N2-Fixierung aus der Luft, die N-Salden (N2-Fixierung minus N-Abfuhr) und die Vorfruchtwirkung von Soja für Deutschland nicht beschrieben. Diese wurde in Feldversuchen auf einem konventionell und zwei ökologisch bewirtschafteten Standorten im Vergleich zu Körnererbsen untersucht. Die N2-Fixierung von Soja fiel um knapp 100 (ökologisch) und 40 (konventionell) kg ha-1 höher aus als die der Erbsen. Die N-Bilanz war zwischen Soja und Erbsen vergleichbar. Die Vorfruchtwirkung von Erbsen ist aufgrund eines höheren Ertrages in der Nachfrucht Weizen im ökologischen Landbau höher als die von Soja einzuschätzen. Im konventionellen Anbau unterschied sich dagegen die Leistung des nachfolgenden Weizens nicht. Soja passt auch aufgrund einer hohen Wirtschaftlichkeit sehr gut in die Fruchtfolgen. Im ökologischen Anbau erwirtschaftet sie im Fruchtfolgeausschnitt Körnerleguminose – Weizen einen um etwa ein Drittel höheren Deckungsbeitrag als Erbsen, im konventionellen konnte sie mit der Leistung von Körnermais mithalten. In einem dreijährigen Exaktversuch und in On-Farmversuchen wurde die Eignung von reduzierter Bodenbearbeitung im konventionellen Sojaanbau geprüft. Mit Mulchsaat und Strip-Till konnte Soja agronomisch und ökonomisch erfolgreich angebaut werden. Hingegen war die Direktsaat in gewalzten bzw. abgefahren Grünroggen mit 14,4 dt ha-1 im Ertrag niedriger und hatte einen erheblichen wirtschaftlichen Nachteil. Ferner konnte in Mulchsaat und Strip-Till auf die Applikation von Glyphosat vor der Saat ohne Ertragseinbußen oder einen höheren Unkrautbesatz verzichtet werden

    Körnerleguminosen und Bodenfruchtbarkeit - Strategien für einen erfolgreichen Anbau

    Get PDF
    Der Boden ist eine der wichtigsten Grundlagen unseres Lebens, das erkannte bereits der Bodenkundler und Jurist Friedrich Albert Fallou. Um der großen Bedeutung des Bodens gerecht zu werden, schrieb das „Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft“ (BÖLN*) eine interdisziplinäre Bekanntmachung aus, um praxisnahe Anbaustrategien zu entwickeln, um die Bodenfruchtbarkeit und Pflanzenernährung im Körnerleguminosenanbau zu verbessern. So wurde das interdisziplinäre Bodenfruchtbarkeitsprojekt ins Leben gerufen, in dem Wissenschaft, Beratung und Praxis eng verzahnt waren. Im Laufe des fünfjährigen Projektes kristallisierten sich viele praxisrelevante Erkenntnisse heraus, die nun in der Praxisbroschüre "Körnerleguminosen und Bodenfruchtbarkeit - Strategien für einen erfolgreichen Anbau" nachgelesen werden können
    • …
    corecore