Die Neuausrichtung des prudentiellen Regulierungsrahmens für Wertpapierfirmen

Abstract

Mit der Investment Firms Directive (IFD), der Investment Firms Regulation (IFR) und dem Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) sollte erstmals ein eigenständiger, maßgeschneiderter Regulierungsrahmen für Wertpapierfirmen geschaffen werden. Darin liegt eine Abkehr vom bisherigen Ansatz für die prudentielle Regulierung von Wertpapierfirmen, der auf eine weitgehende Gleichbehandlung dieser Unternehmen mit Kreditinstituten abzielte. Die Arbeit analysiert, welche Erwägungen den neuen Bestimmungen – gerade auch in Abgrenzung zum Bankaufsichtsrecht – zugrunde liegen. Sie zeigt, dass der neue Regulierungsrahmen die mit der Tätigkeit von Wertpapierfirmen verbundenen Risiken und die Besonderheiten ihrer Geschäftsmodelle zwar im Wesentlichen zutreffend erfasst aber nicht überall adäquate, insbesondere verhältnismäßige Anforderungen vorsieht. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der neuen Klassifizierung der Institute und den Eigenmittelanforderungen auf Basis der K-Faktoren.»The New Prudential Framework for Investment Firms«: The thesis examines the regulatory framework for investment firms newly established by the Investment Firms Directive and Regulation (IFD/IFR) and the German Investment Firm Act (WpIG). It analyses the departure from the former approach based on equal treatment of investment firms and credit institutions and assesses whether the new regime ensures risk-adequate and proportionate regulation. The focus lies on firm classification and capital requirements based on K-factors

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This paper was published in Berlin: Duncker & Humblot.

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