research article review

„Weil es Dir wichtig ist, was mit den Kindern passiert“. Interviews mit Regellehrpersonen über die Kooperation mit schulischen Heilpädagog:innen und Logopäd:innen

Abstract

Damit Schüler:innen mit Sprach-, Sprech- und Kommunikationsauffälligkeiten in der Regelschule gezielt unterstützt werden können, bedarf es verschiedener Maßnahmen, wie dem sprachsensiblen Unterricht, der Sprachförderung und der Sprachtherapie. Die Umsetzung verlangt die multiprofessionelle Kooperation u. a. von Regellehrpersonen (RLP), Schulischen Heilpädagog:innen (SHP) und Logopäd:innen (LOG). Interviews mit RLP sollen Einblick in deren Rolle geben, mit wem und in welcher Form sie zusammenarbeiten, wie sie die Zusammenarbeit bewerten und welche Bedingungen als förderlich bzw. hinderlich erlebt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass RLPs unterschiedlich intensiv mit SHP einerseits und mit LOG andererseits zusammenarbeiten und dass die Zusammenarbeit je nach Kooperationspartner:innen unterschiedlich bewertet wird. Das Ausmaß der Kooperation ist stark vom individuellen Engagement abhängig. Wenn Sprachförderung ein zentrales Anliegen aus Sicht der RLP ist, sucht sie dennoch auch engere Formen der Zusammenarbeit und lässt SHP und LOG den Unterricht aktiv mitgestalten. Sonst beschränkt sich die Kooperation v. a. auf weniger intensive Zusammenarbeitsformen

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Last time updated on 05/05/2026

This paper was published in REPO PHBern.

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