Die Arbeitswelt steht durch die Digitalisierung, den demografischen Wandel und den Wertewandel vor neuen Herausforderungen. Besonders relevant ist dabei für Unternehmen die Generation Z und der Umgang mit ihren veränderten Ansprüchen sowie ihrem neuen Selbstverständnis im Arbeitskontext. Im Gegensatz zu früheren Generationen wie den Babyboomern und der Generation X, die durch hohe Arbeitgeberloyalität, ausgeprägte Leistungsorientierung und die Akzeptanz hierarchischer Führungsstrukturen geprägt waren, besitzt die Generation Z ein verändertes Verständnis von Arbeit.
Vor dem Hintergrund dieses Wandels wurde im Sommersemester 2025 am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück ein empirisches Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Dagmar Schütte durchgeführt. Das Projekt fand unter dem Leitgedanken „Führung im Wandel? - Leistung, Führung, Ansprache und die Generation Z“ statt und befasste sich mit den Ansprüchen und Vorstellungen der Generation Z im Arbeitskontext. Das Projekt entstand in Kooperation mit Andrea Klemz von der Kommunikationsberatung „Leading Forward“, deren Arbeitsschwerpunkt in der Beratung von Unternehmen im Bereich der generationenübergreifenden Führung liegt.
Ziel des vorliegenden Projektberichtes ist die Auswertung und Interpretation der im Rahmen des Projektes erhobenen Daten. Im Zentrum steht die Leitfrage: „Was erwartet die Generation Z im Arbeitskontext?“. Es wird gezeigt, wie die Generation Z Leistung definiert, welche Erwartungen sie an die Führung stellt, welche Ansprüche sie insgesamt formuliert und auf welche Weise Arbeitgeber diese Generation bestmöglich erreichen können. Auf Grundlage dieser Ergebnisse soll es in der Praxis einfacher werden, die Generation Z und ihre Bedürfnisse zu verstehen und sie so auch gezielter und effektiver ansprechen zu können
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