Wie beeinflussen sexistische Normen das Denken, Fühlen und Handeln von cis-weiblichen Personen? Luisa Brandt untersucht in ihrer Arbeit, wie diese Normen im Rahmen von Subjektivierungsprozessen verinnerlicht werden und auf individueller wie gesellschaftlicher Ebene wirken. Die Arbeit kombiniert eine theoretische Auseinandersetzung mit Geschlecht, Sexismus und Subjektivierung mit einer empirischen Analyse basierend auf einer Gruppendiskussion. Sie zeigt, dass die Internalisierung sexistischer Normen im Kontext cis-weiblicher Subjektivierungsprozesse relevant ist: Während sie auf Mikroebene Einfluss auf die Subjektkonstitution nimmt, reproduziert sie auf Makroebene sexistische Machtstrukturen. Mit ihren Ausführungen setzt die Autorin neue Impulse für die Auseinandersetzung mit Macht und feministischer Befreiung
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