Heinz Rüegger versteht seelsorgliche Diakonie als Anleitung zu einer Lebenskunst, die Menschen hilft, ihr Leben in Würde und Selbstbestimmungzu gestalten. Ausgehend von existenziellen Krisen und Verletzlichkeit betonter die Bedeutung eines achtsamen, zugewandten Umgangs, der nicht belehrt, sondern begleitet. In seelsorglichen Begegnungen wird Beziehungzum Raum gelingenden Lebens, in dem spirituelle Tiefe und solidarischesHandeln zusammenkommen. Rüegger sieht Seelsorge nicht nur als individuelle Hilfe, sondern als öffentlich relevante Praxis, die soziale Gerechtigkeit fördert und Menschen in ihrer Ganzheit ernst nimmt. Diakonische Seelsorge wird so zum Ausdruck einer Kirche, die mit den Menschen unterwegs ist und ihnen hilft, ihr Leben sinnerfüllt zu gestalten
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