ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Doi
Abstract
Ausgangslage: Der vermehrt sitzende Lebensstil führt zu weniger körperlicher Aktivität in der Schweizer Bevölkerung. Das Phänomen des Runner’s High (RH) ist ein spannender Ansatz, mit welchem die Begeisterung für Ausdauersport gesteigert werden könnte. Da das RH vorwiegend im Laufsport gut dokumentiert ist, untersucht diese Arbeit, ob auch im Radsport ein solches Erleben möglich ist.
Fragestellung: Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, das subjektive Erleben eines RH zu untersuchen und Unterschiede im Auftreten zwischen Lauf- und Radsport aufzuzeigen.
Methode: Es wurden zehn semi-strukturierte Interviews mit je fünf Sporler:innen aus dem Lauf- oder Radsport im Alter von 22 und 31 Jahren durchgeführt. Die qualitative Auswertung der Interviews erfolgte nach Kuckarzt und Rädiker.
Ergebnisse: Das RH tritt sowohl im Lauf- wie auch im Radsport auf, unterscheidet sich jedoch in der Auftrittsform. Läufer:innen beschrieben ein Nachlassen von Erschöpfung und Schmerzen während Radfahrer:innen über ein Gefühl von Leichtigkeit und müheloser Bewegungsausführung berichten. Beide Gruppen äusserten ein gesteigertes Gesamtwohlbefinden.
Schlussfolgerung: Das RH tritt sowohl im Lauf- wie auch im Radsport auf und könnte bei der breiten Bevölkerung als Anreiz für mehr Bewegung im Alltag dienen
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