Zusammenfassung:
Der letzte Beitrag des Themenhefts fasst die Debatte um Subjektivität, Intuition und Bauchgefühl als Entscheidungsgrundlagen in der Personalauswahl zusammen, wie sie ausgehend vom Schwerpunktartikel von Deters und Klopprogge (2025a) zur Diskussion gestellt wurde. Die Herausgeber reflektieren die Kernaussagen der Autoren, die eine Balance zwischen objektiver Diagnostik und subjektiver Intuition fordern und eine deutliche Diskrepanz zwischen wissenschaftlicher Theorie und unternehmerischer Praxis wahrnehmen. Die Rezeption im Themenheft zeigt ein breites Spektrum von Positionen: Während Intuition teils als wertvoller Impuls in komplexen Entscheidungsprozessen gesehen wird, warnen Kritiker vor ihrer Anfälligkeit für Biases. Die Herausgeber plädieren für integrative Verfahren und diagnostische Zugänge, die subjektive und objektive Ansätze verbinden, und betonen die Notwendigkeit eines differenzierten, praxisnahen Dialogs zwischen Wissenschaft und Praxis, um fundierte und zugleich flexible Entscheidungsprozesse zu gestalten
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