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    Steigerung der Arbeitszufriedenheit durch die Berücksichtigung von Hochsensibilität in modernen Arbeitsumgebungen

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    Sensory Processing Sensitivity (SPS; Hochsensibilität) ist durch eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Umweltreizen – sowohl positiven als auch negativen Reizen – gekennzeichnet. Aktuelle Studien identifizieren zwei Facetten des Konstrukts: Vantage-Sensitivität (repräsentiert durch ästhetische Sensitivität) und Vulnerable-Sensitivität (bestehend aus niedriger sensorischer Schwelle und leichter Erregbarkeit) (Pluess & Belsky, 2013; Wyrsch, 2020). Seit der wegweisenden Studie von Aron und Aron (1997) konzentrierte sich der Großteil der empirischen Forschung auf die allgemeinen Merkmale von Hochsensibilität, insbesondere auf die negativen Konsequenzen (Greven et al., 2019). Nur wenige Studien untersuchten die Hochsensibilität im organisatorischen Kontext und berücksichtigten dabei auch die positiven Effekte von Hochsensibilität. Basierend auf dem Job-Characteristics-Modell von Hackman und Oldham (1976) schließen wir diese Forschungslücke, indem wir moderierende Effekte der Hochsensibilität auf die Zusammenhänge zwischen den Arbeitsmerkmalen Autonomie und Aufgabenvielfalt auf die Arbeitszufriedenheit als organisationale Outcome-Variable untersuchen. Wir nehmen positive Korrelationen zwischen Arbeitsmerkmalen und der Arbeitszufriedenheit sowie einen positiven moderierenden Effekt von Hochsensibilität auf diesen Zusammenhang an. Die Ergebnisse unserer Studie (N = 719) bestätigen, dass die Hochsensibilität die Beziehung zwischen Autonomie und Arbeitszufriedenheit positiv moderiert. Gleichzeitig fanden wir jedoch auch negative Zusammenhänge zwischen vulnerabler Sensitivität und Arbeitszufriedenheit. Hinsichtlich der Aufgabenvielfalt konnten moderierende Effekte ausschließlich für die Vantage-Sensitivität festgestellt werden. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass sich die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und gleichzeitig die Performance des Unternehmens verbessert werden können,n wenn moderne Arbeitsumgebungen Persönlichkeitseigenschaften wie Hochsensibilität im Arbeitsumfeld berücksichtigen.Sensory processing sensitivity (SPS) is characterized by a higher sensitivity to environmental stimuli, both positive and negative. Recent studies have shown two construct facets of SPS, vantage sensitivity (represented by aesthetic sensitivity) and vulnerable sensitivity (which consists of low sensory threshold and ease of excitation) (Pluess & Belsky, 2013), Wyrsch, 2020). Since the seminal publication by Aron and Aron (1997), most empirical studies focused on SPS characteristics in general and especially on the negative consequences of SPS (Greven et al., 2019). However, only a few studies focused on SPS in the organizational context and also targeted the positive effects of SPS. Based on the Job Characteristic model by Hackman and Oldham (1976), we addressed this research gap by investigating the moderating effects of SPS on associations between the job characteristics autonomy and task variety and job satisfaction as an organizational outcome variable. We assumed a positive correlation between job characteristics and job satisfaction and a positive moderating effect of SPS. The survey study results (N = 719) confirm that SPS positively moderates the relationship between autonomy and job satisfaction. However, we also found negative relationships between vulnerable sensitivity and job satisfaction. Regarding task variety, we only found moderating effects for vantage sensitivity. Our findings demonstrate that employees' satisfaction and organizational outcomes could be optimized if modern working environments consider personality traits such as the level of SPS within the workplace

    The Impact of Coloring Additives on Thermal, Mechanical, and Tribological Properties of FDM-Printed Components

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    This study examines how manufacturer-specific additive formulations used to obtain nominally identical black PLA filaments influence the thermal, mechanical, and tribological performance of FDM-printed parts. Five commercial filaments were analyzed under identical processing conditions using thermogravimetric analysis (TGA), differential scanning calorimetry (DSC), tensile testing, pin-on-disc measurements, and stereomicroscopy. The filaments exhibited substantial compositional variability, with total additive contents ranging from 2.08 wt.% to 27.82 wt.%. One filament (M5) contained a significant fraction of inorganic fillers, confirmed by SEM/EDX as Ca-, Na- and Mg-based oxides and silicates, identifying it as a PLA-based composite despite being marketed as standard PLA. These differences strongly affected thermal behavior (Tg, Tcc, Tm) and translated directly into the performance of the printed parts. Ultimate tensile strength varied by 88.91% across all filaments (19.38–36.61 MPa), but only by 13% among the four conventional PLA filaments (M1–M4). Tribological performance differed markedly: mean coefficients of friction ranged from 0.246 (M3) to 0.368 (M2), a spread of approximately 50%, with wear-track morphologies reflecting the frictional response. Overall, the results show that PLA filaments cannot be treated as interchangeable materials. Greater transparency and standardized reporting of filament composition are needed to ensure reproducibility and support informed material selection in FDM applications

    Wirtschaft, Psychologie und Nachhaltigkeit

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    Wirtschaft, Psychologie und Nachhaltigkeit sind heute enger miteinander verbunden denn je. Die 29. Fachtagung der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie widmet sich diesem Zusammenspiel und rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie ökologische, ökonomische und soziale Transformation so gestaltet werden kann, dass sie von Menschen verstanden, mitgetragen und aktiv mitgestaltet wird. Die Tagung an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen bringt Studierende, Wissenschaftler*innen und Führungskräfte aus der Praxis an einem Ort zusammen, an dem die Erfahrung von Strukturwandel und Fragen der Zukunftsfähigkeit seit Jahrzehnten zum Alltag gehören. Vor diesem Hintergrund bietet die GWPs ein Forum, in dem wissenschaftlich fundierte und empirisch belastbare Erkenntnisse mit praxisnahen Gestaltungsansätzen verbunden werden. Sie steht für angewandte Forschung mit Anspruch an Rigor und Relevanz. Die in diesem Band versammelten Beiträge machen deutlich, wie vielfältig und zugleich unmittelbar relevant wirtschaftspsychologische Perspektiven für die Nachhaltigkeitstransformation sind. Sie widmen sich Fragen der Arbeitswelt, Gesundheit und Motivation ebenso wie demokratischen Einstellungen und gesellschaftlicher Teilhabe. Sie beleuchten Akzeptanzprozesse in Mobilität, Technologie und Künstlicher Intelligenz, diskutieren Konsumentenverhalten, soziale Verantwortung, Bildungs- und Hochschulentwicklung sowie organisationale Veränderungen. Damit zeigen sie eindrücklich, dass nachhaltige Transformation nicht allein eine technische, politische oder wirtschaftliche Aufgabe ist, sondern in besonderem Maße eine psychologische. Wir verstehen diese Tagung daher als Einladung zum Dialog: zwischen Disziplinen, zwischen Forschung und Praxis sowie zwischen den unterschiedlichen Handlungsfeldern, in denen Nachhaltigkeit konkret wird und den Akteur*innen, die sie gestalten. Unser Ziel ist es, Orientierungswissen bereitzustellen, konstruktive Perspektiven zu eröffnen und Impulse zu geben, wie wirtschaftspsychologische Erkenntnisse dazu beitragen können, nachhaltige Entwicklungen wirksam, akzeptiert und menschlich zu gestalten. Wir danken allen Autor*innen für ihre engagierten Beiträge sowie allen Beteiligten, die durch Organisation, Diskussion und Mitwirkung zum Gelingen dieser Tagung beitragen. Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre, erkenntnisreiche Diskussionen und viele Impulse für Forschung, Praxis und Lehre

    BIM-Datenmanagement in Theorie und Praxis

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    Die BIM-Methode basiert auf dem Austausch von Modellen und Objektdaten. Diese entwickeln sich im Laufe des Bauprojektes weiter und dienen vielen Beteiligten als Grundlage für die eigenen Aufgaben. Daher ist ein eindeutiges und verlässliches Datenmanagement die Basis für eine gelungene Zusammenarbeit. Die dabei erzeugten Daten gehen mittlerweile weit über 3D-Modelle hinaus. Welche Daten, in welcher Detailtiefe zu welchem Zeitpunkt und in welchem Format vorliegen sollen, ist Gegenstand dieses Buches. Die Modelle und Objektattribute werden vorgestellt und, wo es nötig ist, vertiefend beschrieben. Das dazugehörige Datenmanagement wird anschaulich erklärt. Abgerundet wird das Buch mit Tipps zur richtigen Softwareauswahl und einem Quiz zum Test des eigenen Wissenstand. Die zweite Auflage greift dabei aktuelle Entwicklungen (z. B. IFC4.3 und LOIN) auf und erläutert neue Anforderungen und Inhalte der BIM-Objekte

    Comparative Performance of Ni- and Fe-Based Mixed Alloy Brazed Coatings via Laser Remelting

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    Traditionally, repairing coated substrates requires completely removing damaged, wear-resistant layers before recoating. This process leads to high costs, extended downtime, and material waste. Flexible brazing tapes, which are composed of alloy powder and an organic binder, offer an alternative to full coating removal for targeted repairs. Despite this, the process of vacuum brazing these tapes may lead to the formation of defects, including pores caused by trapped gases or residual binder, which compromise coating durability and corrosion resistance. This study focuses on the utilization of laser remelting as a method for post-processing nickel- and iron-based mixed alloy brazing tapes, with the aim of improving the integrity of the coating. Surface quality was assessed via microscopy and microhardness testing by systematically varying laser power, scanning speed, and hatch distance. Among the parameters studied, the most suitable laser parameter combination was found to be 350 W laser power, 250 mm/s scanning speed, and a hatch distance of 0.02 mm. These parameters yielded crack- and pore-free coatings with a remelting depth of 160.3 ± 17.2 µm and a microhardness of 701 ± 23 HV1, which is an 85% increase over as-brazed samples. Wear testing revealed a reduced coefficient of friction, and electrochemical corrosion tests showed lower corrosion current density and enhanced repassivation behavior in remelted coatings. These improvements demonstrate that laser remelting significantly enhances the microstructure, hardness, wear resistance, and corrosion performance of brazed coatings, providing an effective method for localized repair while minimizing material consumption and processing duration

    Human Capital and Digital Government: Evidence from Germany, Australia, and New Zealand

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    The slow progress of digital transformation in public organizations has been a source of concern, not least due to a lack of digital government competences (DGCs). We approach the persisting issue by drawing on resource-based theory and human capital. We conceptualize DGCs as knowledge, skills, abilities, and other characteristics (KSAOs), which compose digital government-related human capital resources. We further posit that a lack of such resources on the individual level negatively impacts transformation capabilities on the organizational level. To substantiate our claims, we perform a competence assessment based on job advertisements. We analyzed 2,869 job ads from local governments in Germany, Australia, and New Zealand using a job-mining approach that combines large language models and topic modeling. Our findings reveal that DGCs are notably scarce in these job ads, which helps explain the slow progress of digital government pursuit. Our study contributes to research by providing a novel theoretical foundation for the literature stream on DGCs, framing them as KSAOs as the foundation for human capital resources. We also share our job-mining pipeline for replication and adaptation by other researchers. Finally, we propose four action points to address the challenges from a hiring perspective

    Professionelle Zusammenarbeit von Geschäftsführung und Betriebsrat. Ein Praxisleitfaden für Führungskräfte und Manager

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    Für Geschäftsführung und Management ist die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat häufig anspruchsvoll. Wer als Führungskraft souverän handeln und sichere Entscheidungen treffen will, braucht ein klares Verständnis des gesetzlichen Rahmens und der praktischen Spielregeln der Mitbestimmung. Das Werk zeigt, wie langfristig eine vertrauensvolle und tragfähige Kooperation zwischen den Betriebsparteien gelingt. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele erfährt der Leser sowohl aus Management- als auch juristischer Sicht, wie • gesetzliche Anforderungen insbesondere auf Grundlage des BetrVG und der aktuellen Rechtsprechung rechtssicher erfüllt werden, • typische Verhaltens- und Reaktionsmuster von Managern und Betriebsräten einzuordnen sind sowie Machtmissbrauch und Fehlentwicklungen frühzeitig entgegengewirkt werden kann, • häufige Konfliktfelder und Anliegen verbindlich geklärt werden, etwa zu Fortbildungsansprüchen, Arbeitsbedingungen oder Vertragsfragen. Die 2. Auflage greift aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen auf – von neuen Erwartungen der Generation Z über die Auswirkungen von KI bis hin zu hybriden Arbeitsmodellen in einer zunehmend krisengeprägten Arbeitswelt

    Trustworthiness needs for the use of AI solutions in business

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    Using AI adequately is necessary for user companies to remain competitive. Studies show that nevertheless many companies are hesitant in this regard. In relation to the assumption that people’s ability to act is influenced by a lack of trust, particularly in the context of AI, we conducted a study as part of the TrustKI research project to analyze which factors are relevant to documenting trustworthiness in the context of AI. Our evaluation revealed that users demand holistic transparency; the provision of relevant information on the AI solution and proof of technical expertise is not sufficient to build trust, but there is a demand from users for specific information about the respective company. Based on the generally recognized components, we were able to identify further dimensions to provide the required information even more precisely. Thus, the study allows us to propose a preliminary set of information requirements for AI providers

    „Future Skills“ für den Führungskräftenachwuchs in der Digitalen Transformation: Was leistet Weiterbildung?

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    Digitalkompetenz und ein „Growth Mindset“ gelten als begehrte Ressourcen auf der „People Side of Digitization“ – nicht nur im häufig akademisch geprägten Management, sondern auch unter Nachwuchsführungskräften. Wie derartige „Future Skills“ trainiert und vermittelt werden können, wird vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels zur Aufgabe von strategischer Bedeutung. Als Hoffnungsträger gelten Weiterbildungsformate. Während Weiterbildung jedoch zur Vervielfältigung von Routinewissen und für Anpassungsqualifizierungen mit dem Ziel der Effizienzsteigerung bewährt ist, sind Möglichkeiten und Grenzen für die Vermittlung von Future Skills weniger erforscht. Vor diesem Hintergrund werden im Rahmen dieses Forschungsberichts Ergebnisse und Erfahrungen aus einer Fallstudie diskutiert. Empirischer Kontext ist die Entwicklung und Evaluation eines Blended-Learning-Weiterbildungsformats „Digitalkompetenz“ für die Zielgruppe Führungskräftenachwuchs. Welche Effekte für Digitalkompetenz sind zu erzielen? Welche Gestaltungsideen kommen in Betracht

    Biomimetic Strategies in Orthosis Design: A Scoping Review of Biological Abstraction and Functional Translation

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    Orthoses are widely used to support or modulate neuromuscular and skeletal function; however, their clinical effectiveness is often limited by discomfort, poor adaptability, and suboptimal human–device interaction. Biomimetics has emerged as a structured design paradigm capable of enhancing orthotic performance by systematically translating biological principles into engineering solutions. This scoping review examined biomimetic strategies in the development of orthoses. A structured search was conducted across PubMed, IEEE Xplore, Web of Science, and Scopus (2000–2025). Of 453 identified records, 14 met the inclusion criteria. Biomimetic orthosis research emerged predominantly after 2012, with increased activity after 2021. Human-based biological models, particularly muscle–tendon systems, predominated. Most studies relied on functional abstraction and were implemented using cable-driven or electromechanical actuation. None of the included studies explicitly referenced established biomimetics standards (e.g., ISO 18458), and descriptions of biological analysis, abstraction, and transfer were frequently incomplete. Experimental validation was generally limited to prototype-level testing, small sample sizes, and short-term evaluations, with no longitudinal or multicenter studies identified. These findings reveal a structural imbalance between conceptual biomimetic inspiration and structured methodological implementation. Based on this analysis, a structured biomimetic workflow is proposed to enhance traceability, reporting clarity, and clinical translation in the development of orthosis

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