Forschen mit COLIBRI: Herausforderungen und Potenziale der wissenschaftlichen Erschließung und Analyse einer digitalen Sammlung

Abstract

Vor vier Jahren startete zum Weltkindertag das DFG-geförderte Digitalisierungsprojekt COLIBRI, bei dem die Universitätsbibliothek Bielefeld federführende Akteurin gewesen ist. Die Aufgabe: Die deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur des 19. Jahrhunderts erstens in ihrer thematischen und literarischen Vielfalt in Gänze abzubilden und sie zweitens Forschenden und am Gegenstand Interessierten zugänglich zu machen. Mit annähernd 15.000 Titeln ist COLIBRI nun eine der weltweit größten digitalen Kinderbuchkollektionen und bildet im aktuellen Pilotprojekt „Buchkindheiten digital“ die Datengrundlage für die Betrachtung und Beurteilung des Spiel- und Leseverhaltens von Mädchen und Jungen zwischen 1801 und 1914. Der Fokus liegt dabei auf den Illustrationen der historischen Kinder- und Jugendbücher, die bildanalytisch mit Methoden der Digital Humanities untersucht werden. Die Präsentation skizziert einerseits die Herausforderungen im Workflow der Forschungsgruppe von der automatischen Bildextraktion über die Szenendetektion mittels verschiedener Vision Language Modelle (VLMs) bis hin zur Übertragung der Ergebnisse in ein Scalable Viewing Verfahren. Sie umreißt andererseits aber auch die Potenziale, die eine Sammlung wie COLIBRI für die digitale (Kinder- und Jugendliteratur-)Forschung bereithält

Similar works

Full text

thumbnail-image

BieColl - Bielefeld eCollections

redirect
Last time updated on 03/11/2025

This paper was published in BieColl - Bielefeld eCollections.

Having an issue?

Is data on this page outdated, violates copyrights or anything else? Report the problem now and we will take corresponding actions after reviewing your request.

Licence: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0