Führt das biografische Erzählen auf der Bühne zu nachhaltiger Selbstermächtigung, oder bleibt es bei einer ästhetischen Bearbeitung, die reale Verhältnisse nicht berührt? Kann Kunst reale Teilhabe ermöglichen oder nur deren symbolische Simulation erzeugen? Diesen Fragen widmet sich die folgende qualitative Untersuchung, indem sie der Forschungsfrage nachgeht: Inwiefern förderte das Theaterprojekt Working Class am Düsseldorfer Schauspielhaus Empowerment-Prozesse der Teilnehmenden hinsichtlich ihres Herkunftsmilieus? Ziel ist es, das Potenzial und die Grenzen biografischen Theaters im Kontext von sozialen Ungleichheitsverhältnisse zu analysieren und damit auch einen Beitrag zur Diskussion über machtkritische Praxisformen in der Sozialen Arbeit zu leisten
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