Identifikation von Prädiktoren für Autoantikörper-assoziierte, autoimmun-entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems

Abstract

Autoantikörper (AAK) spielen zunehmend eine wichtige Rolle in der Pathogenese entzündlicher neuropsychiatrischer Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS). In dieser Studie wurden Patienten mit chronisch-entzündlichen ZNS-Erkrankungen mittels indirekter fluoreszenzbasierter Immunhistochemie auf bislang unbekannte AAK gescreent. Seropositive Fälle wurden auf potenzielle klinische und paraklinische Prädiktoren für eine AAK-Seropositivität gegen ZNS-Zielstrukturen untersucht. 31% der Patienten waren seropositiv, bei 16 verschiedenen Bindungsmustern. Eine Besserung unter Apherese erwies sich als signifikanter Prädiktor für einen AAK-Nachweis. Hervorzuheben ist das Muster M1, das durch anti-Neurofilament (NFL)-AAK charakterisiert und mit steroidrefraktären Retrobulbärneuritiden assoziiert ist. Die Ergebnisse legen die gezielte AAK-Testung bei entsprechender klinischer Konstellation nahe und regen weiterführende Analysen zur pathogenetischen und klinischen Relevanz von anti-NFL-AAK an

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Last time updated on 25/09/2025

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