research article review

Förderung der adaptiven Erklärkompetenz angehender Chemielehrkräfte durch Reflexion videografierter adaptiver Erklärhandlungen

Abstract

Gutes adaptives Erklären wirkt sich positiv auf den Lernzuwachs der Lernenden aus. Bisherige Studien haben die Erklärqualität anhand simulierter Experten-Novizen-Dialoge untersucht. Desiderate bestehen in der Übertragbarkeit bisheriger Erkenntnisse auf unterrichtliche Settings sowie in der Förderung adaptiver Erklärkompetenz im Rahmen des RCM (Refined Consensus Model). Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines universitären Seminars zur Förderung adaptiver Erklär- und Reflexionskompetenz. Da Reflexion sowohl durch eigenes als auch durch beobachtetes Handeln ausgelöst werden kann, wird ergänzend in einem Vergleichsgruppen-Design mit drei Messzeitpunkten untersucht, ob die Beobachtung unterrichtlicher Erklärungen sowie die Anzahl der Zyklen (plan, teach, reflect) einen Einfluss auf den Zuwachs an adaptiver Erklärungskompetenz in Bezug auf Planung und Handlung haben. Dazu planen, halten und reflektieren Studierende Erklärungen und erklären entweder dreimal (Erklärende-3×), zweimal (Erklärende-2×) oder nie (Beobachtende) adaptiv. Signifikante Lernzuwächse lassen sich bei Subfacetten wie Adaptivität (Planung und Handlung) feststellen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Reflexion adaptiver Erklärungen die adaptive Erklärkompetenz in der Planung in einzelnen Subkategorien fördern kann. Ebenso gibt es Zusammenhänge zwischen den Facetten des ePCK (plan und reflect)

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Last time updated on 24/08/2025

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