Abstract

Die digitale Transformation stellt Schulen vor tiefgreifende Veränderungen – sowohl im Hinblick auf die Unterrichtsplanung als auch auf die pädagogische Praxis. Diese Masterarbeit untersucht, wie Lehrpersonen der Sekundarstufe I digitale Tools im Unterricht einsetzen und welche Chancen, Herausforderungen und Bedürfnisse sich dabei ergeben. Im Zentrum steht die Frage, inwiefern digitale Medien die didaktisch-methodische Gestaltung des Unterrichts beeinflussen und welche strukturellen, technischen und pädagogischen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Integration notwendig sind. Mittels eines Methodenmixes aus einer quantitativen Online-Befragung und qualitativen, leitfadengestützten Interviews mit Lehrpersonen wurden praxisnahe Perspektiven erhoben. Die Ergebnisse zeigen, dass digitale Tools bereits vielfältig zur Unterrichtsunterstützung genutzt werden, insbesondere zur Präsentation, Individualisierung und Motivation der Lernenden. Gleichzeitig treten Herausforderungen wie mangelnde Infrastruktur, fehlende Zeitressourcen und unzureichende Fortbildungsangebote deutlich hervor. Die Analyse verdeutlicht zudem, dass viele Lehrpersonen den digitalen Wandel eigeninitiativ bewältigen müssen, obwohl systematische Unterstützung bislang oft fehlt. Die Arbeit liefert fundierte Einblicke in den aktuellen Stand der schulischen Digitalisierung und formuliert praxisorientierte Empfehlungen für Schulen und Bildungspolitik, um die digitale Transformation im Bildungswesen wirksam zu gestalten.Daniela HasslerMasterarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Master of Education, Studium: Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Bewegung und Sport UF Englisch im Entwicklungsverbund Süd-OstMasterarbeit Universität Klagenfurt 2025Abstract in englischer SpracheTranskription der Interviews teilweise Deutsch, teilweise Englisc

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