Reuse and repair of electrical and electronic equipment in Europe : state of the art

Abstract

Elektrische Produkte haben sich in kürzester Zeit zu unverzichtbaren Elementen unseres täglichen Lebens entwickelt. Viele dieser Geräte werden jedoch immer noch als Wegwerfartikel betrachtet, was erhebliche ökologische, soziale und wirtschaftliche Konsequenzen hat. Die EU hat daher in ihrem Kreislaufwirtschaftspaket die Wiederverwendung und Reparatur als zentrale Strategien festgelegt. Die Förderung der Wiederverwendung und Reparatur von elektrischen und elektronischen Geräten kann die Lebensdauer der Produkte verlängern und Abfälle reduzieren. Diese Studie befasst sich mit dem erheblichen Problem des Elektroschrotts, das aus den vorherrschenden linearen Wirtschaftsmodellen resultiert. Das Hauptziel ist es, verschiedene europäische Organisationen und Initiativen aus dem öffentlichen, gemeinnützigen und privaten Sektor zu analysieren und zu vergleichen, welche die Wiederverwendung und Reparatur von Elektro- und Elektronikgeräten fördern. Zudem werden kreislauforientierte Empfehlungen, politische Instrumente und unterstützende Faktoren vorgestellt. Eine umfassende Literaturrecherche wurde durchgeführt, um den aktuellen Stand der Wiederverwendung und Reparatur von Elektro- und Elektronikgeräten darzustellen. Die wichtigsten Erkenntnisse zeigen, dass finanzielle Maßnahmen, wie der österreichische Reparaturbonus, zu den erfolgreichsten Initiativen gehören. Erfolgreiche kreislauforientierte Geschäftsmodelle, insbesondere im Bereich der Wiederaufbereitung und „Product-as-a-Service“-Programme, werden hervorgehoben, obwohl letztere trotz ihrer wirtschaftlichen Vorteile noch nicht ausreichend umgesetzt wurden. Neben finanziellen Maßnahmen werden bewusstseinsbildende Aktionen wie Repair Cafés und Reuse Shops sowie Instrumente wie der Reparierbarkeitsindex empfohlen. Abschließend wird zur Förderung der Wiederverwendung und Reparatur empfohlen, einen unterstützenden Policy-Mix zu implementieren, Verhaltensänderungen bei den Verbrauchern zu fördern und die Entwicklung einer Reparaturkultur zu unterstützen.Electrical products have rapidly become essential components of daily life. However, many of these appliances are still considered disposable items, leading to significant environmental, social, and economic consequences. Recognising the need for change, the EU has outlined reuse and repair as key strategies in its Circular Economy Package. Promoting the reuse and repair of electrical and electronic equipment can extend product lifespans and reduce waste. This study addresses the significant issue of electronic waste arising from prevalent linear economic models. The primary objective is to analyse and compare various European organisations and initiatives in the public, non-profit, and private sectors that promote the reuse and repair of EEE. Additionally, circular-oriented recommendations, policy instruments, and supporting factors are presented. A comprehensive literature review was conducted to present the current state of the art on the reuse and repair of electrical and electronic devices. Key findings indicate that financial measures, such as the Austrian repair bonus, are among the most successful initiatives. Successful circular business models, particularly in the refurbishment sector and Product-as-a-Service programmes, are highlighted, although the latter has not been sufficiently implemented despite its ecological benefits. In addition to financial measures, actions to raise awareness, such as Repair Cafés and Reuse Shops, as well as instruments like the repairability index, are recommended. In conclusion, to promote reuse and repair, it is recommended to implement a supportive policy mix, encourage changes in consumer behaviour, and foster the development of a repair culture.submitted by Markus FreidlMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 202

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Last time updated on 11/07/2025

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