27,309 research outputs found

    Austrian Social Security Database

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    The Austrian Social Security Database (ASSD) is a matched firm-worker data set, which records the labor market history of almost 11 million individuals from January 1972 to April 2007. Moreover, more than 2.2 million firms can be identified. The individual labor market histories are described in the follow- ing dimensions: very detailed daily labor market states and yearly earnings at the firm-worker level, together with a limited set of demographic characteris- tics. Additionally the ASSD provides some firm related information, such as geographical location and industry affiliation. This paper is a short description of this huge data base and intended for people using this data in their own empirical work.

    Steinkohlensubventionen: Reparatur- anstatt Museumsbergbau

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    Seit nahezu 50 Jahren übersteigen die Förderkosten für heimische Steinkohle vor allem aufgrund der ungünstigen geologischen Bedingungen die Preise für die oft im Tagebau abgebaute Importkohle aus den USA, Australien und vielen anderen Ländern. Die Kluft zwischen heimischen Förderkosten und Weltmarktpreisen wurde mit der Zunahme der Zahl der Förderländer und des weltweiten Handels beinahe unaufhörlich größer. Seit Jahren gilt: Anstatt eine Tonne deutscher Kohle zu fördern, können mit demselben Geld rund drei Tonnen Importkohle erworben werden. Ohne massive staatliche Unterstützung in Form von Absatzhilfen - aktuell deutlich über 2 Mrd. Euro jährlich - wäre die heimische Steinkohle seit Jahrzehnten unverkäuflich. Seit der Kohlekrise von 1958 wurden bislang - rein nominal betrachtet - weit mehr als 135 Mrd. Euro an Beihilfen gewährt. Erst nachdem 1996 mit gut 6,7 Mrd. Euro der Höchststand der jährlichen Förderung erreicht war, wurden die Subventionen reduziert (Schaubild 1). Das derzeitige Subventionsniveau entspricht aber immer noch dem der ersten Hälfte der 1980er Jahre. Dem Steuerzahler, der für all diese Mittel aufkommen muss, können allerdings weder überzeugende energie- noch beschäftigungspolitische Argumente als Rechtfertigung für diese Verschwendung präsentiert werden. Im Gegenteil: Die im Folgenden dargestellten hohen ökonomischen wie ökologischen Kosten der deutschen Steinkohlenförderung legen nahe, dass es weit bessere Wege gibt, sozialpolitisch verantwortlich zu handeln, als eine schrittweise Rückführung der Förderung. Der sofortige Ausstieg aus der Förderung bei gleichzeitigem Einstieg in den Reparaturbergbau wäre viel eher als Königsweg zu bezeichnen als der bislang vorgesehene Museumsbergbau mit eventuell unendlicher Laufzeit

    Optionen und Folgen

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    Bislang können in Deutschland nur Reparaturdienstleistungen von der Einkommenssteuer abgesetzt werden können, die im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang zum Haushalt erbracht werden. Vor diesem Hintergrund untersucht die Kurzanalyse „Steuerliche Abzugsfähigkeit von Reparaturdienstleistungen: Optionen und Folgen“ politische Ansatzpunkte, um die Anreize für Reparaturen auszuweiten. Dabei konzentriert sich die Studie auf die Möglichkeit, auch Werkstattreparaturen steuerlich zu begünstigen oder den Prozentsatz anzuheben, zu dem sich Aufwendungen von der Einkommenssteuer abziehen lassen. Nach einer Abschätzung, für welche Produkte diese Maßnahmen ein Potential zur Steigerung der Reparaturtätigkeit bedeuten könnte, analysiert das Papier die ökonomischen und ökologischen Effekte sowie mögliche nicht-intendierte Verteilungswirkungen. Im Ergebnis zeigt sich, dass andere Maßnahmen, wie bspw. eine Mehrwertsteuerreduktion auf Reparaturdienstleistungen mehr Menschen erreichen und direkter wirken würde. Ferner spielen für den Erfolg steuerlicher Vergünstigungen weitere Faktoren eine Rolle, wie z. B. ein ausreichender Wettbewerb auf den Märkten für Reparaturdienstleistungen

    Herausforderung soziale Teilhabe: Repair-Cafes als Orte inklusiver nachhaltiger Entwicklung?

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    In the past few years, debates increasingly emerge that discuss the potential of repair and DIY initiatives to contribute to inclusive and sustainable developments. It is argued that initiatives enable individuals to take responsibility for sustainable consumption. Moreover, they are said to promote citizen empowerment and collaborative practices and therefore strengthening social transformations processes towards sustainability. Currently, there is little research that looks at whether the empowerment of citizen through repair and DIY activities will be inclusive to all people and enable more sustainable consumption patterns. This paper develops first ideas, questions and categories to observe the possibilities and constraints for inclusiveness in repair cafés, enabling collaborative practise and creating seedbeds for social transformations. We draw on a social practice theory approach and normative (evaluation) perspectives for inclusiveness to empirically examine practices in repair cafés through participant observations

    Clustering households by time use patterns ; an empirical investigation using the German Time Use Survey 2001/2002

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    Clustering individuals or households on the basis of socio-economic variables has become a widespread practice in German social research over the past few decades. This paper is part of a research project that explores results which may be obtained when time use patterns are chosen as the basis of numerical classification. Over the past few years, results relating to single households were published by the authors. The present paper extends the analysis to families. The investigation uses data from the German Time Use Survey 2001/2002. It is shown that the clustering process fulfils the criteria required by stochastic and qualitative social science. Furthermore, evidence is provided that including cluster memberships as dummy variables into a regressor set increases the predictive capabilities of a common multivariate analysis of correlations between socio-economic variables. Especially concerning health, meaningful interconnections between household styles and health state are detected. --

    Frauen in der betrieblichen Berufsausbildung: Seltener am Start, genauso oft am Ziel

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    Daten des IAB-Betriebspanels 2005 zeigen, dass Frauen seltener als Männer eine betriebliche Ausbildung durchlaufen. Im Westen sind 44 Prozent, im Osten sogar nur 40 Prozent der Auszubildenden weiblich. Betriebe bilden Frauen vor allem in den Bereichen aus, in denen auch viele Frauen beschäftigt sind. Dies sind insbesondere die Dienstleistungs- und Serviceberufe sowie der Verwaltungsbereich. Im Verarbeitenden Gewerbe und im IT-Bereich sind sie stark unterrepräsentiert. Frauen schließen die Ausbildung häufiger ab als Männer. In Westdeutschland stellen sie fast die Hälfte der Absolventen. Auch im Osten holen Frauen auf: Ihr Anteil an allen Absolventen liegt dort aber nur bei 43 Prozent. Beim Übergang in Beschäftigung streuen die Übernahmequoten nach Beruf, Branche und Betriebsgröße relativ stark. Auch regionale Unterschiede sind zu beobachten: Im Osten werden nur 46 Prozent, im Westen dagegen 56 Prozent aller Auszubildenden übernommen. In der Summe betrachtet haben Männer und Frauen annähernd gleiche Übernahmechancen nach einer betrieblichen Ausbildung

    Reparatur von Gendefekten in menschlichen Embryonen durch CRISPR/Cas

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    Mit der Genschere CRISPR/Cas lässt sich das Erbgut von Lebewesen verändern. Nun haben Forscher erstmals mit der Technologie einen Gendefekt bei menschlichen Embryonen behoben. Die Forscher hoffen, dass mit dem Verfahren zur Keimbahntherapie künftig Erbkrankheiten geheilt werden können. Es ist aber auch zu befürchten, dass die Methode zum Zwecke der genetischen „Verbesserung“ von Menschen missbraucht wird
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