Diese Dissertation untersucht den Wandel in Chinas Wirtschaft seit 1978 anhand des Bankensektors. Sie zeigt, wie externe Krisen – etwa der Zusammenbruch der Sowjetunion, die Asienkrise 1997 und die globale Finanzkrise 2008 – tiefgreifende institutionelle Veränderungen auslösten. Trotz schwacher Institutionen und nahezu bankrotter Banken verzeichnete China starkes Wachstum. Die Politik verfolgte dabei ein hybrides Modell zwischen Staatskontrolle und marktorientierter Entwicklung. Reformen wurden oft durch externe Schocks vorangetrieben, führten aber auch zu Schuldenproblemen und politischem Kompromiss. Die Studie beleuchtet den Spannungsbogen zwischen staatlicher Kontrolle, technokratischen Reformen und marktwirtschaftlichen Kräften im chinesischen Bankwesen. Sie zeigt, wie Krisen als Katalysatoren für top-down-Institutionen dienten und politische Fragmentierung die Finanzstabilität Chinas dauerhaft gefährdet
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