Menschen sind laufend in Prozesse einseitiger oder wechselseitiger Kategorisierung involviert. Sie unterscheiden sich sowohl voneinander – etwa im Hinblick auf Alter, Geschlecht, Herkunft, Leistung, Konfession etc. – als auch von nicht-menschlichen Entitäten wie Tieren, Göttern oder Artefakten. Verstehen kann man einzelne Formen solcher Humandifferenzierungen jedoch nur, wenn man sie systematisch mit anderen Formen vergleicht. Wie solche Vergleiche konzeptuell anzulegen sind und empirisch durchgeführt werden können, ist Thema des vorliegenden transdisziplinär ausgerichteten Bandes.420 Seite
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