Hintergrund:
Qualitätsvergleiche mittels Qualitätsindikatoren sind ein bewährtes Verfahren im Qualitätsmanagement.
Ziel der Arbeit:
Im Auftrag des Ausschusses Rettungswesen der Bundesländer erarbeitete und konsentierte eine Arbeitsgruppe (AG) Qualitätsindikatoren für ein länderübergreifendes Benchmarking im deutschen Rettungsdienst.
Material und Methoden:
Ausgehend von übergeordneten Qualitätszielen trug die AG Indikatorkandidaten zusammen, welche in einem iterativen Gruppenprozess anhand von systematischen Gütebewertungen nach der QUALIFY-Methode verfeinert und selektioniert wurden. Im Anschluss fand eine Konsentierung durch die AG statt.
Ergebnisse:
Neunzig Indikatorkandidaten wurden erstellt, diskutiert und bewertet, wovon 22 Kandidaten vertieft ausgearbeitet wurden. Zwanzig Indikatoren erreichten im Konsensusverfahren die notwendige Zustimmung. Nach weiteren Ausarbeitungen zur praktischen Umsetzung des Benchmarkings einschließlich Rechen- und Operationalisierungsregeln erfolgte eine Überarbeitung und Aktualisierung der Indikatoren gefolgt von einer Neukonsentierung, wobei ein Element in 6 spezifischere Indikatoren aufgesplittet wurde. Die AG schlägt nunmehr einen konsentierten Katalog von 25 Qualitätsindikatoren für den länderübergreifenden Qualitätsvergleich in der Notfallrettung (inklusive Beitrag der Leitstelle) vor.
Diskussion:
Erstmals stehen länderübergreifend konsentierte Qualitätsindikatoren für den Rettungsdienst in der Bundesrepublik zur Verfügung, die sich jedoch für die länderübergreifende Verwendung noch bewähren müssen. Die organisatorischen Voraussetzungen für eine flächendeckende Umsetzung müssen vielerorts noch geschaffen werden
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