Software im Zollrecht der Europäischen Union:Die zollwertrechtliche Behandlung von Software in der Europäischen Union unter Einbezug des Wirtschaftszollgedankens sowie des Welthandelsrechts

Abstract

Vor dem Hintergrund international arbeitsteiliger Produktion und globaler Handelsbeziehungen finden die wenigsten Produktionsprozesse nur an einem Ort statt. Während Hardware meist in Niedriglohnländern gefertigt wird, erfolgt die Softwareentwicklung regelmäßig in Ländern mit hohem Lohnniveau. Dies wirft zentrale zollrechtliche Fragen auf, insbesondere zur Bestimmung des Zollwertes digitalisierter Waren, die nach ihrer Fertigung grenzüberschreitend verbracht werden. Ein wesentliches Problem ist, ob und inwieweit der Wert der installierten oder implementierten Software den Zollwert der Hardware beeinflusst. Da das geltende Zollrecht weitgehend vor der Digitalisierung entwickelt wurde, ist es auf entsprechende Fragestellungen nicht ausgerichtet. Diese Dissertation analysiert die zollwertrechtliche Behandlung von Software in der Europäischen Union unter Berücksichtigung wirtschaftszollrechtlicher und welthandelsrechtlicher Aspekte

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