Das Projekt zur Mensch-Roboter-Kollaboration an der Hochschule Bochum hatte das Ziel, einen sicheren
Übergabeprozess eines Werkstücks von einem Roboterarm (igus® ReBel Cobot) in die Hand
eines Menschen zu entwickeln. Dabei wurden drei Teilprojekte bearbeitet, die sich jeweils mit unterschiedlichen
sensorischen Ansätzen zur Erkennung der Hand und der Kollisionsvermeidung befassten.
Im ersten Teilprojekt wurde eine kameragestützte Objekterkennung implementiert, die mithilfe
von maschinellem Lernen die Position der Hand und des Werkstücks bestimmt. Das zweite Teilprojekt
befasste sich mit der Entwicklung eines kapazitiven Frontsensors, der die Position der Hand
unter dem Werkstück erkennt. Beide Systeme nutzen unterschiedliche Technologien, um die Sicherheit
der Übergabe zu gewährleisten. Im dritten Teilprojekt wurde ein kapazitiver Kollisionssensor
entwickelt, der den Roboter vor Hindernissen, wie menschliche Körperteile, stoppen lässt. Alle Sensorkonzepte
arbeiten redundant, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Das Projekt bot den Studierenden
neben den technischen Herausforderungen auch die Möglichkeit verschiedene Ansätze zu diskutieren,
zu realisieren und die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams zu stärken
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