Im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung hat die vorausschauende Wartung,
auch Predictive Maintenance (PdM) genannt, insbesondere in industriellen Produktionslinien
an Bedeutung gewonnen [1]. Wirtschaftliche Faktoren wie steigende Energiekosten, geringe Stillstand-
und Instandhaltungszeiten aber auch die Möglichkeit des Monitorings unterstützen diesen
Trend [2]. Diese erfordern im Umkehrschluss neben der technischen Expertise auch eine bedarfsorientierte
Qualifizierung sowie ein systemübergreifendes Verständnis. Um diesen Bedarf gerecht zu
werden, kann das Thema theoretisch sowie praxisnah behandelt werden.
Da nicht für jeden Bildungsbetrieb entsprechende Produktionslinien zur Qualifizierung und Erprobung
von (neuen) Ansätzen im Bereich des PdM zur Verfügung stehen, benötigt es Lehr- und Trainingsanlagen,
die der Ausbildung von Fachkräften dienen. Solche Anlagen ermöglichen es, Produktionsprozesse
abstrakt aber trotzdem in einem realitätsnahen Umfeld zu simulieren, wodurch sich
Instandhaltungsstrategien wie PdM praxisnah anhand von Kennzahlen erlernen und erproben lassen.
Der vorliegende Beitrag erläutert den Aufbau einer Lehr- und Trainingsanlage zur Simulation
von PdM Anwendungen für die Qualifizierung von Auszubildende und Ingenieure und die dabei zu
beachtenden Herausforderungen
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