Der Beitrag untersucht, wie sich (fremd-)sprachliche Zugänge in der qualitativen Sozialforschung manifestieren. Dabei werden Erfahrungen aus zwei Forschungsprojekten herangezogen: Reflexionen über eine zurückliegende Feldforschung in einer Sprachgemeinschaft in Ostparaguay sowie die Analyse einer Forschung in der viersprachigen Schweiz. In beiden Fällen wurden qualitative Interviews in fremdsprachigen Kontexten durchgeführt, die in längere Phasen der teilnehmenden Beobachtung eingebettet waren. Das Zusammendenken der Erfahrungen in Paraguay und in der (vermeintlich) vertrauten Umgebung des zweisprachigen Kantons Bern (Schweiz) erweist sich als fruchtbar, um sich der eigenen Forschungshaltung bewusster zu werden, denn Sprache als Medium bedeutet immer auch eine Positionierung im Forschungsfeld
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