Die Studie hatte das Ziel aufzuzeigen, ob definierte Koronarangiografie- oder Kardio-CT-Befunde prädiktiv für eine cerebrovaskuläre Makroangiopathie sind. Die 191 seriell rekrutierten PatientInnen durchliefen eine Kardio-CT-Untersuchung oder eine Koronarangiografie. Mit dem Kriterium einer koronaren Herzkrankheit (KHK) (ja/nein) wurden zwei Kohorten gebildet, beide wurden per Carotis-Duplexsonografie untersucht. Die typischen KHK-Scores, Plaques und Stenosen der Arteria carotis interna (ACI) wurden bestimmt. Primärer Endpunkt war die Assoziation zwischen der KHK und der ACI-Stenose ≥ 50 %. Von den 191 PatientInnen (58 % männlich, 65 ± 11 Jahre) wiesen 101 eine KHK und 90 keine KHK auf. 11 PatientInnen waren von einer ACI-Stenose ≥ 50 % betroffen. Es bestand keine Assoziation zwischen der KHK und der ACI-Stenose ≥ 50 %. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Befunde der KHK-Untersuchung keine Vorhersage über das Vorhandensein einer cerebrovaskulären Erkrankung erlauben
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