Über die Verknüpfung von mathematisch-informatischen Methoden und Erkenntnissen mit einer stark durch die Queer Theory beeinflussten kulturwissenschaftlichen Medienwissenschaft untersucht die Arbeit, wie (IT-)Sicherheit in unserer digital vernetzten Lebenswelt organisiert ist und wie sie es sein könnte: Zeitgenössische IT-Sicherheit operiert in einer Überbietungslogik zwischen Sicherheitsvorkehrungen und Angriffsszenarien. Diese paranoid strukturierte Form negativer Sicherheit wird vom Ursprung der IT-Sicherheit in der modernen Kryptografie über Computerviren und -würmer, Ransomware und Backdoors bis hin zum AIDS-Diskurs der 1980er Jahre nachgezeichnet. Doch Sicherheit in und mit digital vernetzten Medien lässt sich auch anders denken: Die Dissertation schlägt die Verwendung eines reparativen, queeren Sicherheitsbegriffs vor, dessen Praktiken zwar nicht auf der Ebene des Technischen angesiedelt sind, aber dennoch nicht ohne ein genaues Wissen desselben auskommen
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